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Wenn ich den Scheiß über Brüderle schon wieder lese, freue ich mich, gerade auf einem anderen Kontinent zu sein. Nächste Woche mehr.

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Cameron hat recht. In jedem einzelnen Punkt seiner Grundsatzrede. Die EU steht vor dem Scheitern. Nicht zuwenig, sondern zuviel Integration hat viele Länder an den Abgrund geführt. Cameron hat der Zentralverwaltungswirtschaft in der EUdSSR den Kampf angesagt. Und die Kritik fällt falsch und reflexhaftig über ihn her, als hätte er schon die Axt an die heilige Kuh der europäischen Integration angelegt. Dabei ist der britische Premier ein überzeugter Europäer. Read the rest of this entry »

Paul Kirchhoffs Steuersystem ist klasse. Seine Konstruktion der Haushaltsabgabe anachronistisch. Die Begründung stammt aus der analogen Welt. Als bezahlter Anwalt der Öffentlich-Rechtlichen macht er seine Sache im FAZ-Interview gut und beweist doch, dass er die digitale Welt nicht mehr versteht. Und steht damit für ein Polit-Establishment, dass die repräsentative Demokratie auch weiter mit der Geschwindigkeit einer Postkutsche betreiben will und die Bürger ignoriert.  Read the rest of this entry »

Wo kommen wir denn da hin, wenn wir uns von einem kalifornischen Rabbiner vorschreiben lassen, wer unser beliebtester Antisemit ist. FdoG ergreift deshalb die Initiative und ruft zur Wahl des Antisemiten des Jahres auf. Und hier ist der Leser gefragt. Wir bitten um Nominierungen. Dabei ist jeder willkommen. Ob der ZDF-Heute Moderator Frohnhoff, der in seinem “Album des Jahres” kurz die Liquidation des HAMAS – Terrorchefs zur Ursache des jüngsten GAZA-Konfliktess erklärt, die Kostümjüdin Irena Wachendorff, die sich mit einem fiktiven Förderverein für einen israelisch-palästinensischen  Kindergarten einsetzt oder der Vorsitzende des Bundestagsausschusses für Auswärtige Politik , der geschickt auf seiner Facebook-Seite die gute Sache durch Leute wie die Internet-Aktivistin Christiane Schuricht (auch nominierbar) erledigen lässt. Jakob Augstein, alsder freundliche Antisemit von nebenan gilt natürlich als gesetzt. Die Auswahl ist groß.  Das gepflegte Vorurteil soll nicht ohne Prämierung bleiben. Mit unserem “Böller für Gaza” Konvoi dürfen die Read the rest of this entry »

Können Sie sich vorstellen, daß Sie in einem Supermarkt gezwungen werden, ein bestimmtes Produkt zu kaufen? Und zwar unabhängig davon, ob Sie es mögen oder nicht und ob Sie den Preis angemessen finden oder nicht? Ach ja, ganz nebenbei ist das Produkt auch noch eine Mogelpackung: statt der angegebenen 1000g sind nur 500g drin! Aber die beeindruckend breitschultrigen schwarzgekleideten Herren neben den Kassen lassen keinen Zweifel daran, daß allen unwilligen Kundinnen und Kunden äußerst unangenehme Erfahrungen bevorstehen. Read the rest of this entry »

Es ist für die Deutschen ein großes Glück, dass die Heilsgeschichte rund um Präsident Obama nur von den fähigsten Kräften des deutschen Journalismus in die Heimat gefunkt wird. Bekanntlich können religiös verehrte Figuren nur durch das Böse an ihren durch und durch guten Taten gehindert werden. Bei Jesus waren es zionistische Elemente und die Römer, bei Mohammed die Kuffar, bei Hitler die anglo-amerikanischen Plutokratien und beim Weltkommunismus irgendwelche schäbigen Kapitalisten. Bei Obama sind es nun die, die schon seit 2001 dafür gesorgt haben, dass in deutschen Redaktionsstuben und Wohnzimmern regelmäßig Hüte an die Decken flogen: Die Neokonservativen. Read the rest of this entry »

Augstein ohne Ende. Diesmal hält Henryk M. Broder hinterlistig die Debatte am Köcheln in dem er sich entschuldigt und damit den Kritiker scheinbar Recht gibt. Bei Lichte betrachtet ist das Gegenteil der Fall. Broder entschuldigt sich für den Streicher-Vergleich, um ihn gleichzeitig zu bekräftigen. Und SPON und SZ tappen bereitwillig in die Falle.  Read the rest of this entry »

Am Anfang der Vision vom Großflughafen bestand eine effiziente und funktionierende Infrastruktur. Wie in London, New York oder Paris verfügte der kommende Regierungssitz ohne eine nennenswerte Industrie in Berlin gleich über vier Airports mit sechs Start- und Landebahnen. Und zum Zeitpunkt der Wiedervereinigung waren die alle in Betrieb: Gatow, Tegel und Tempelhof im Westen und Schönefeld kurz vor der polnischen Grenze. Doch die Schultheiss-Berliner wollten einen internationalen Airport, der Frankfurt und München Paroli bieten sollte. Ohne nennenswertes Einzugsgebiet, ohne wirklich großes Frachtaufkommen und ohne Geld. Da brauchte man ein paar private Investoren.  Der Größenwahn begann.  Read the rest of this entry »

Bei der FDP hat der Generationswechsel  nicht geklappt. Der von Gerhard zu Westerwelle. Das ist das Dilemma. Schuld war Möllemann, der sonst selbst Gerhards Kopf hätte rollen lassen. Schuld ist also auch nicht Westerwelle. Rösler ist auch nicht zu beneiden. Er ist das gelebte Peter-Prinzip. Aber nichts wird besser, wenn der Weinbauminister a.D. seine Büttenreden schwingt.  Read the rest of this entry »

Der Liberalismus ist großenteils aus der FDP ausgewandert: Ein ernst zu nehmender Wirtschaftsliberalismus findet sich eher in Teilen der Union. Und das libertäre Freiheitsgefühl eines neuen Bürgertums auf Vollkorn- und Solarbasis wird von den Grünen gut bedient. Der Liberalismus ist heute, verschieden gefärbt, in allen Parteien irgendwie vertreten, als Erbschaft der Aufklärung. Er geht also nicht unter, wenn es die FDP nicht mehr gibt. Aber schade wäre das doch. Gewiss, die FDP ist keine schöpferische Kraft mehr. Solange es sie noch gibt, besteht aber die kleine Chance, dass sie wieder eine wird. Dann müssten die Bürgerrechte nicht anderswo um Asyl bitten.

so absurd tritt die Edelfeder Prantl gegen die auf die am Boden liegende FDP nach wie ein gemeiner U-Bahn-Schläger sein wehrloses Opfer, das sich schon auf dem Bahnsteig krümmt. Read the rest of this entry »

Die Grundversorgungsanstalt RBB, die bereits schon durch die Beschäftigung und den Umgang mit so ausgewiesenen Qualitätsjournalisten wie Ken Jebsen ein sicheres Gespür für gepflegte Publizistik und investigative Techniken  besitzt hat nun ihren Stammkommentator Henryk M. Broder den Sendeplatz verweigert und stattdessen ein Interview mit Jakob Augstein geführt. Schon die Anmoderation wäre für sich genommen ein Skandal. Der arme Augstein stünde wegen der Antisemitenkeule schließlich vor dem gesellschaftlichen Aus. Dass ich nicht lache.  Read the rest of this entry »

Jakob Augstein geht immer. Der Mann bringt Klicks und Quoten. Er verdankt seine Popularität seinem großen Namen (Augstein), seinen Genen (Walser – war da nicht auch mal was mit Schlußstrich?) und einem fetten Erbe und  wurde nun von qualifizierter Quelle zu einem der weltweit führenden Antisemiten gekürt. Das ist nicht neu. Neu allerdings ist, dass ihm von FAZ bis TAZ eine weite Medienfront beispringt. Kritik an Israel muss doch erlaubt sein. Was uns zu der Frage bringt: Was zeichnet einen Antisemiten eigentlich aus? Read the rest of this entry »