Holger Fuß hat ein bemerkenswertes Interview über den SPD-Parteitag im Deutschlandfunk gegeben, nachdem der mit den Sozialdemokraten symphatisierende Autor ein Buch über sie geschrieben hat. Das trägt den aufschlußreichenden Titel: “Will die SPD überhaupt, dass es sie gibt?” Die Frage steht für mich im Raum, seit Willy Brandt Helmut Schmidt verriet.  Read the rest of this entry »

Herrhausen

von CARL CHRISTIAN JANCKE

Vor 30 Jahren  fiel Dr. Alfred Herrhausen einem feigen Mordanschlag der Roten Armee Fraktion zum Opfer. Eine Lichtschranke löste eine massive Paketbombe aus, die die gepanzerte Limousine zerstörte. Weil die Sicherheitskräfte den Sprengsatz im Auto vermuteten, haben sie ihn nicht aus dem Auto geborgen. Herrhausen verblutete. Read the rest of this entry »

von CARL CHRISTIAN JANCKE

Seit 1918 kristallisiert sich an diesem Tag in der deutschen Geschichte immer wieder die Auseinandersetzung zwischen Individuum und Kollektivismus, zwischen Rechtsstaat und Diktatur, zwischen Freiheit und staatlichem Zwang heraus. Das ist in anderen Gesellschaften nicht anders, fällt aber bestimmt nur auf ein anderes Datum. Dass die Deutschen sich beim Erinnern nur auf 1989 konzentrieren, ist immer noch das Ergebnis des mangelnden Selbst- und Geschichtsbewusstseins seiner Eliten.

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Hat Roosevelt den zweiten Weltkrieg geplant?

von CARL CHRISTIAN JANCKE

Edgar Dahl hat ein Buch vorgelegt, in dem er die These vertritt, der US-Präsident Franklin D. Roosevelt habe aktiv den zweiten Weltkrieg geplant und ausgelöst, weil die von Roosevelt eingeführten Wirtschaftsreformen nach der Weltwirtschaftskrise “New Deal” die Arbeitslosen nur von 14 auf 10 Millionen reduziert haben. Ein Krieg in Europa sollte demnach die Wirtschaft in den USA ankurbeln. Dahl legt dafür offensichtlich in seinem Buch zahlreiche Dokumente vor, die seine Hypothese belegen. Read the rest of this entry »

von CARL CHRISTIAN JANCKE

Genau genommen sind es mehrere: 

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20181024_143249[1]In den Zentralorganen des Liberalismus, der Neuen Zürcher Zeitung und dem Economist wird die Krise des Liberalismus beschworen und das Versagen der liberalen Eliten  konstatiert. Selbst der ehemalige Chef der grünen Heinrich-Böll-Stiftung sorgt sich in der WELT, der Liberalismus  müsse sozialer werden. Freiheit sei die Abwesenheit von Furcht. Immerhin, wer eine Krise hat, ist noch nicht tot. In Berlin trafen sich die Aufrechten zum alljährlichen “Forum Freiheit”.  Statt einem Hashtag, der die frohe Kunde in die Welt trägt, war filmen und fotografieren verboten. Ein Indiz für das erschütterte Selbstbewußtsein der Szene, deren Veranstaltungen neuerdings auch mal von der Antifa gesprengt werden. Zum Inhalt: Read the rest of this entry »

von CARL CHRISTIAN JANCKE

Der Mythos Merz überhöht die Person. Und einzelne, wie Carlos Gebauer oder Vera Lengsfeld, weisen zu recht darauf hin, dass der Mann nicht nur offensichtlich ein erfolgreicher Wirtschaftsanwalt ist, sondern auch irgendwie noch Teil des Establishments. Unter den zur Wahl stehenden Kandidaten ist er aber die erste Wahl.  Read the rest of this entry »

DSC08384von CARL CHRISTIAN JANCKE

Im Berliner Hayek-Club lasen Parviz Amoghli und Alexander Meschnig ihr Buch”Siegen oder vom Verlust der Selbstbehauptung” vor vollem Haus.  Eine der seltenen neuen und schlüssigen Erkenntnisse: Die sozialistischen arabischen Regime der Sechziger und siebziger Jahre und auch die damals noch sozialistische PLO scheiterten daran, dass sie Israel in drei Kriegen nicht besiegen und damit ausradieren konnten. So gewann in diesen Ländern der Islam. Read the rest of this entry »

von CARL CHRISTIAN JANCKE

Wenn sie nicht an ihrem offensichtlichen Dilettantismus untergeht, wird sich die Koalition durch die Legislaturperiode retten. Ob mit oder ohne Angela Merkel ist die Frage. Chemnitz hat gezeigt, dass die Synapsen des politischen Establishments arg verklebt sind und die Welt nur noch als Vorstellung wahrnehmen. Nicht mal mehr als Willen. Die Systemkrise ist offenbar.  Read the rest of this entry »

von CARL CHRISTIAN JANCKE

Der gescheiterte SPD-Vorsitzende, Kanzlerkandidat und heutige Hinterbänkler Martin Schulz hatte gestern einen lichten Moment. Das ganze hohe Haus zollte ihm standing Ovations für eine Kurzintervention. Mit viel Verve hatte er die Rede des AfD-Vorsitzenden und früheren Chefs der hessischen Staatskanzlei, Gauland faschistisch genannt und damit dessen größte Hoffnungen übertroffen. Doch faschistisch war die Rede nicht. Die Reaktion ist  typisch für die Schnappatmung des Establishments, die vor allem einer Partei hilft, der AfD. Read the rest of this entry »

wenn an jenem Sonntag morgen die Oberbürgemeisterin von den Tatort besucht hätte, Blumen niedergelegt hätte. Wenn sie der Familie des tödlich Erstochenen ihr Mitgefühl ausgesprochen hätte? Wenn sie im Anschluss in´s Krankenhaus gefahren wäre, um die beiden Schwerverletzten zu besuchen und auch ihnen ihr tiefstes Bedauern ausgesprochen hätte? Wenn sie dann  in´s Rathaus zu einer Trauerfeier angeladen hätte? Wenn sie das noch nicht wieder begonnene Stadtfest abgesagt hätte? Das alles hätte stattgefunden, wenn es zu einem tödlichen Unfall bei einem Karussel gekommen wäre, oder gar drei deutsche zwei “Schutzsuchende” niedergestochen hätten. Aber weil es umgekehrt war, passierten alle diese Selbstverständlichkeiten, die ein Mindestmaß an Anstand bedeuten, nicht. Read the rest of this entry »

von CARL CHRISTIAN JANCKE

Am Freitag stellte der Präsident des Bundesverfassungsschutzamtes fest, dass ihm keine Hinweise auf Hetzjagden in Chemnitz vorlegen. Das einzige kursierende Video bezeichnet er als mögliche Falschinformation aber nicht als Fälschung. Damit greift er die Bundeskanzlerin und den Chef des Bundespresseamtes frontal an. Offensichtlich traut die Kanzlerin linken Webseiten mehr wie den Sicherheitsorganen der Bundesrepublik  Deutschland. Die öffentliche Diskussion ist mittlerweile absurd. Read the rest of this entry »

von CARL CHRISTIAN JANCKE

Die Tagesschau hat nicht über das feige Attentat auf den Offenburger Allgemeinmediziner Dr. med. Joachim Tüncher berichtet. Es handelt sich schließlich nicht um eine Kriminalsendung, wie sie die ARD ja auch im Vorabendprogramm öffentlich-rechtlich und seriös mit “Brisant” unterhält. Wenn die Kriminalität unter Asylanten überproportional höher sei, wäre das was anderes gewesen, schrieb Tagesschau-Chefredakteur Kai Gniffke im Tagesschau Blog. Aber das habe die Redaktion nicht recherchieren können. Das meint er im Ernst. Im Livestream auf Facebook, Youtube und ich weiß nicht wo, setzte er seiner Ignoranz die Krone auf.  Read the rest of this entry »

von ANETTE STACHE

 

„Opposition“ ist ja so ein hehres, edles Wort. Impliziert es doch, dass tapfere Menschen sich gegen eine unliebsame Regierung stellen, teils unter Einsatz ihres Lebens, je nachdem ob es sich beispielsweise um eine dänische Opposition oder eine jemenitische handelt. Im bisherigen säkularen und autokratischen Syrien, das übrigens Religionsfreiheit garantierte und praktizierte, haben wir es mit einer bunten, weniger fröhlichen als doch eher beängstigenden Mischung von Regimegegnern und Aufständigen zu tun. So gruselig dem einen oder anderen das Assad-System erscheinen mag, so wenig vertrauenerweckend, tolerant und leutselig ist die Auswahl an Oppositionsorganisationen, die sich ihrem Landesvater mit einer mindestens ebenso harten und unbarmherzigen, wenn nicht noch viel sadistischeren und mörderischeren (IS/DAESH) Absicht entgegenstellen als sie Bashar al Assad unterstellt wird.

 

Wenn ich nun an all diese „syrischen Kriegsflüchtlinge“ denke, die mit Teddys und Blumen an deutschen Bahnhöfen und Grenzübergängen begrüßt wurden, dann frage ich mich, welcher dieser Organisationen diese Flüchtlinge angehören bzw. ob sie diesen Organisationen angehören oder mit ihnen sympathisieren. Dass sich Kämpfer und Aktivisten dieser Organisationen nach Europa abgesetzt haben, davon gehe ich mal stark aus. Denn das nun in weiten Teilen befriedete Syrien ist heißer Boden für sie geworden, auf dem sie juristisch belangt werden können, wenn man ihrer habhaft wird.

 

Aber es genügt doch auch, mir einfach Bürger vorzustellen, die aus dem Unruhestaat nach Europa/Deutschland geflohen sind. Einschub: es ist ja immer Deutschland, wenn es nicht Schweden ist, worunter die Flüchtlinge Europa verstehen – das Sozialleistungs-Europa eben. Rumänien, Bulgarien und Litauen gehören nicht in diese Reihe der Europa-Sehnsuchtsländer.

 

Nicht einmal Frankreich mit seinen ähnlichen Versorgungstarifen wie den deutschen wird ins Visier genommen; dort ist die Antragsbearbeitung kompliziert und undurchsichtig und die Arbeitslosigkeit sehr hoch. Man möchte als Flüchtling eben nicht nur in Sicherheit sein, das könnte man ja auch im Lande selber oder im Flüchtlingscamp im Nachbarland; man möchte natürlich auch mitnehmen, was mitzunehmen geht, wenn man schon flüchtet. Das ist ja auch durchaus legitim und zeugt letztlich von gesundem Selbsterhaltungstrieb und Selbstbewusstsein. Einschub zu Ende.

 

Ich war also neugierig, wer sind diese syrischen Oppositionellen? Und was sind das für Flüchtlinge, Flüchtlinge, die natürlich auch Sympathisanten von irgendwas sind, denen wir hier Schutz und finanzielle Unterstützung bieten? Sind das „gute Menschen“? Vielleicht Menschen, die in Deutschlands Multikulti-Gesellschaft die Essenz des syrischen – natürlich gescheiterten – Multikulti sehen und suchen? Leute, die darauf brennen, die Ehe für alle zu leben, beim CSD in den Armen einer Tunte zu liegen und für reine Demeter-Produkte und eine extensive Landwirtschaft zu kämpfen? Wir werden sehen…

Übersicht der syrischen Oppositionsorganisationen – es könnten sicher noch mehr genannt werden, wenn man die Kerbegesellschaft Homs und den Frauenrat Aleppo hinzuzählt.
Abbildung: Einkaufszentrum Aleppo vor/nach dem Bürgerkrieg

In einem  ZDF-Spezial wurde gestern anlässlich der Hitzewelle der Klimawandel beschworen. Zu Unrecht. Für den Temperaturwandel durch zugenommenes CO² gibt es keinen Beleg.

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