Von CARL CHRISTIAN JANCKE

Friederike Sehmsdorf hat auf Facebook eindrucksvoll und reflektiert die aus ihrer ostdeutschen Biographie geprägte Sicht auf die deutsche Einheit und die Lage der Nation beschrieben. Ohne dem zu widersprechen, will ich mit westdeutscher Biographie als gebürtiger Rheinländer eine zweite Perspektive ergänzen. So ergibt sich ein räumliches Bild. 

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von CARL CHRISTIAN JANCKE

Kurt Hahn war ein jüdischer, deutschnationaler, anglophiler Internationalist. Dass er gemeinsam mit Prinz Max von Baden nach dem ersten Weltkrieg Salem gründete, ist weithin bekannt. Dass Hahn eine entscheidende Rolle bei der Abdankung von Wilhelm II. spielte, nicht. Er steht stellvertretend für die Selbstverständlichkeit, mit der jüdische Bürger in jener Zeit an Bedeutung in Industrie und Wirtschaft gewonnen hatten. Im aufstrebenden Bürgertum genossen sie selbstverständlich Ansehen und hatten Einfluß. Read the rest of this entry »

von CARL CHRISTIAN JANCKE Updatet 22.18 Uhr

Wird die “Lock Down” Strategie der Weltgemeinschaft dem Ziel gerecht, den Virus Corona 19 einzudämmen. Oder ist sie sogar kontraproduktiv. Ein Zahlenfriedhof: Read the rest of this entry »

Holger Fuß hat ein bemerkenswertes Interview über den SPD-Parteitag im Deutschlandfunk gegeben, nachdem der mit den Sozialdemokraten symphatisierende Autor ein Buch über sie geschrieben hat. Das trägt den aufschlußreichenden Titel: “Will die SPD überhaupt, dass es sie gibt?” Die Frage steht für mich im Raum, seit Willy Brandt Helmut Schmidt verriet.  Read the rest of this entry »

Herrhausen

von CARL CHRISTIAN JANCKE

Vor 30 Jahren  fiel Dr. Alfred Herrhausen einem feigen Mordanschlag der Roten Armee Fraktion zum Opfer. Eine Lichtschranke löste eine massive Paketbombe aus, die die gepanzerte Limousine zerstörte. Weil die Sicherheitskräfte den Sprengsatz im Auto vermuteten, haben sie ihn nicht aus dem Auto geborgen. Herrhausen verblutete. Read the rest of this entry »

von CARL CHRISTIAN JANCKE

Seit 1918 kristallisiert sich an diesem Tag in der deutschen Geschichte immer wieder die Auseinandersetzung zwischen Individuum und Kollektivismus, zwischen Rechtsstaat und Diktatur, zwischen Freiheit und staatlichem Zwang heraus. Das ist in anderen Gesellschaften nicht anders, fällt aber bestimmt nur auf ein anderes Datum. Dass die Deutschen sich beim Erinnern nur auf 1989 konzentrieren, ist immer noch das Ergebnis des mangelnden Selbst- und Geschichtsbewusstseins seiner Eliten.

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Hat Roosevelt den zweiten Weltkrieg geplant?

von CARL CHRISTIAN JANCKE

Edgar Dahl hat ein Buch vorgelegt, in dem er die These vertritt, der US-Präsident Franklin D. Roosevelt habe aktiv den zweiten Weltkrieg geplant und ausgelöst, weil die von Roosevelt eingeführten Wirtschaftsreformen nach der Weltwirtschaftskrise “New Deal” die Arbeitslosen nur von 14 auf 10 Millionen reduziert haben. Ein Krieg in Europa sollte demnach die Wirtschaft in den USA ankurbeln. Dahl legt dafür offensichtlich in seinem Buch zahlreiche Dokumente vor, die seine Hypothese belegen. Read the rest of this entry »

von CARL CHRISTIAN JANCKE

Genau genommen sind es mehrere: 

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20181024_143249[1]In den Zentralorganen des Liberalismus, der Neuen Zürcher Zeitung und dem Economist wird die Krise des Liberalismus beschworen und das Versagen der liberalen Eliten  konstatiert. Selbst der ehemalige Chef der grünen Heinrich-Böll-Stiftung sorgt sich in der WELT, der Liberalismus  müsse sozialer werden. Freiheit sei die Abwesenheit von Furcht. Immerhin, wer eine Krise hat, ist noch nicht tot. In Berlin trafen sich die Aufrechten zum alljährlichen “Forum Freiheit”.  Statt einem Hashtag, der die frohe Kunde in die Welt trägt, war filmen und fotografieren verboten. Ein Indiz für das erschütterte Selbstbewußtsein der Szene, deren Veranstaltungen neuerdings auch mal von der Antifa gesprengt werden. Zum Inhalt: Read the rest of this entry »

von CARL CHRISTIAN JANCKE

Der Mythos Merz überhöht die Person. Und einzelne, wie Carlos Gebauer oder Vera Lengsfeld, weisen zu recht darauf hin, dass der Mann nicht nur offensichtlich ein erfolgreicher Wirtschaftsanwalt ist, sondern auch irgendwie noch Teil des Establishments. Unter den zur Wahl stehenden Kandidaten ist er aber die erste Wahl.  Read the rest of this entry »

DSC08384von CARL CHRISTIAN JANCKE

Im Berliner Hayek-Club lasen Parviz Amoghli und Alexander Meschnig ihr Buch”Siegen oder vom Verlust der Selbstbehauptung” vor vollem Haus.  Eine der seltenen neuen und schlüssigen Erkenntnisse: Die sozialistischen arabischen Regime der Sechziger und siebziger Jahre und auch die damals noch sozialistische PLO scheiterten daran, dass sie Israel in drei Kriegen nicht besiegen und damit ausradieren konnten. So gewann in diesen Ländern der Islam. Read the rest of this entry »

von CARL CHRISTIAN JANCKE

Wenn sie nicht an ihrem offensichtlichen Dilettantismus untergeht, wird sich die Koalition durch die Legislaturperiode retten. Ob mit oder ohne Angela Merkel ist die Frage. Chemnitz hat gezeigt, dass die Synapsen des politischen Establishments arg verklebt sind und die Welt nur noch als Vorstellung wahrnehmen. Nicht mal mehr als Willen. Die Systemkrise ist offenbar.  Read the rest of this entry »

von CARL CHRISTIAN JANCKE

Der gescheiterte SPD-Vorsitzende, Kanzlerkandidat und heutige Hinterbänkler Martin Schulz hatte gestern einen lichten Moment. Das ganze hohe Haus zollte ihm standing Ovations für eine Kurzintervention. Mit viel Verve hatte er die Rede des AfD-Vorsitzenden und früheren Chefs der hessischen Staatskanzlei, Gauland faschistisch genannt und damit dessen größte Hoffnungen übertroffen. Doch faschistisch war die Rede nicht. Die Reaktion ist  typisch für die Schnappatmung des Establishments, die vor allem einer Partei hilft, der AfD. Read the rest of this entry »

wenn an jenem Sonntag morgen die Oberbürgemeisterin von den Tatort besucht hätte, Blumen niedergelegt hätte. Wenn sie der Familie des tödlich Erstochenen ihr Mitgefühl ausgesprochen hätte? Wenn sie im Anschluss in´s Krankenhaus gefahren wäre, um die beiden Schwerverletzten zu besuchen und auch ihnen ihr tiefstes Bedauern ausgesprochen hätte? Wenn sie dann  in´s Rathaus zu einer Trauerfeier angeladen hätte? Wenn sie das noch nicht wieder begonnene Stadtfest abgesagt hätte? Das alles hätte stattgefunden, wenn es zu einem tödlichen Unfall bei einem Karussel gekommen wäre, oder gar drei deutsche zwei “Schutzsuchende” niedergestochen hätten. Aber weil es umgekehrt war, passierten alle diese Selbstverständlichkeiten, die ein Mindestmaß an Anstand bedeuten, nicht. Read the rest of this entry »

von CARL CHRISTIAN JANCKE

Am Freitag stellte der Präsident des Bundesverfassungsschutzamtes fest, dass ihm keine Hinweise auf Hetzjagden in Chemnitz vorlegen. Das einzige kursierende Video bezeichnet er als mögliche Falschinformation aber nicht als Fälschung. Damit greift er die Bundeskanzlerin und den Chef des Bundespresseamtes frontal an. Offensichtlich traut die Kanzlerin linken Webseiten mehr wie den Sicherheitsorganen der Bundesrepublik  Deutschland. Die öffentliche Diskussion ist mittlerweile absurd. Read the rest of this entry »