Können Sie sich vorstellen, daß Sie in einem Supermarkt gezwungen werden, ein bestimmtes Produkt zu kaufen? Und zwar unabhängig davon, ob Sie es mögen oder nicht und ob Sie den Preis angemessen finden oder nicht? Ach ja, ganz nebenbei ist das Produkt auch noch eine Mogelpackung: statt der angegebenen 1000g sind nur 500g drin! Aber die beeindruckend breitschultrigen schwarzgekleideten Herren neben den Kassen lassen keinen Zweifel daran, daß allen unwilligen Kundinnen und Kunden äußerst unangenehme Erfahrungen bevorstehen.

Klingt absurd? Ja natürlich! Das ändert aber nichts daran, daß diese Praxis Realität ist. Zwar nicht im Supermarkt, aber beim öffentlich-unrechtlichen Rundfunk. Ob Sie wollen oder nicht, ob Sie einen Fernseher haben oder nicht, fortan dürfen Sie eine monatliche „Demokratieabgabe“ von knapp 20 Euro für eine halbleere Tüte Demokratiepulver bezahlen. Wobei das möglicherweise immer noch besser ist, als eine volle Tüte zu bekommen. Will heißen: die Hälfte der Sendezeit, die mit Sturm der Liebe oder den schönsten Bahnstrecken Europas gefüllt wird, muß nicht die schlechtere Hälfte sein.

Nachvollziehbarerweise schlägt die Empörung über den Rundfunkzwangsbeitrag immer höhere Wellen. Vera Lengsfeld erklärt in einem lesenswerten Beitrag auf der Achse des Guten, warum sie die Petition zur Abschaffung dieser Zwangsfinanzierung mitgezeichnet hat. Ich habe das auch getan und lade Sie herzlich dazu ein, ebenfalls zu unterschreiben: https://www.openpetition.de/petition/online/abschaffung-der-gez-keine-zwangsfinanzierung-von-medienkonzernen

Und für alle, denen das nicht reicht, gibt es http://www.online-boykott.de/de/ bzw. http://gez-boykott.de/Forum/index.php