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sr2-interview

von CARL CHRISTIAN JANCKE

Über Tote nur gutes. An diese Anstandsregel konnten sich die kulturlosen Kulturredakteure des SR2 Kulturradios nicht halten.  Sie konnten nicht mal an sich halten, bis der ehemalige Israelische Präsident Schimon Peres unter der Erde lag, um dem Generalsekretär der deutsch-arabischen Gesellschaft diese schöne Formulierung zu entlocken. Wahrscheinlich war der Leichnam noch nicht mal kalt.  Read the rest of this entry »

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Am Vorabend des Sabbat  wurde in Paris ein jüdisches Geschäft von einem Verbrecher überfallen. Vier Menschen wurden von ihm sofort erschossen. Französische Juden. Das hat er selbst in einem Radiointerview bestätigt.  Das war kein Kolletaralschaden, sondern Absicht. Dass die anderen überlebten, liegt nur daran, dass der Antisemit, der den Laden überfiel, sie als Geiseln brauchen wollte.  Read the rest of this entry »

Wenn sie leben, sollen sie sich wenigstens nicht wehren. Juden, die sich verteidigen, heißen Israelis. Und das geht ja nun gar nicht. Natürlich wünscht man denen nicht gleich den Tod. Aber man wird sie ja wohl noch kritisieren dürfen. Weil sie die armen “Palästinenser” zu ihren Opfern machten, denen sie, frisch dem Holocaust entkommen, das Land geklaut haben und die sie nun tyrannisieren und mit Bombenangriffen ermorden. Das entspricht so gar nicht unserer Vorstellung vom geduldigen Juden, der erst die Diskriminierung ertrug und sich dann zu assimilieren suchte, bevor er sich auf die Rampe nach Ausschwitz führen ließ. Read the rest of this entry »

Friedman-Hass

Die Talk-Show von Michel Friedman schau ich mir nicht mal an. Mir wäre es als Gast unangenehm, ständig angetatscht und unterbrochen zu werden. Ich finde Friedmans Fragetechnik auch wenig erhellend. Ein Gespräch oder ein Erkenntnisgewinn kommt nicht zustande und Friedmans Auftritt grenzt an Impertinenz.  Read the rest of this entry »

Spassbadbauer Schulz kennt sich mit Wasser aus. Deshalb mutet es wie politische Brunnenvergiftung an, wenn er in einer vor der Knesset gehaltenen Rede eine “Frage” formuliert, die ein arabischer Jugendlicher in Ramallah an ihn richtete: Ob es gerecht sei, dass die Israelis viermal so viel Wasser pro Kopf verbrauchen würden, wie die Palästinenser. Hängen blieb: Die Israelis lassen die Bewohner der “Besetzten Gebiete” vertrocknen, während sie selbst sich im kühlen Whirlpool suhlen. Schulz, der als Präsident des Europäischen Parlaments nicht nur 14 Vizepräsidenten hat, die ihn bei der Vorbereitung der Nahost-Reise entlasten, und auch noch über einen Kammerdiener verfügen soll, hätte seinem hauseigenem Kabinett und nicht der Knesset diese Frage stellen müssen. Und das Hätte geantwortet: Israel liefert der palästinensischen Autonomie-Behörde mehr als 53 Millionen Kubikmeter Wasser (mehr als 20 Millionen mehr als im Oslo-Vertrag vereinbart) und subventioniert diese Lieferung mit rund 19 Mio $. Der Wasserverbrauch zwischen Palästinensern und Israelis gleicht sich seit 1967 kontinuierlich an, wobei der israelische sinkt und der arabische steigt. Und rund 20 Millionen Kubikmeter versickern in der maroden palästinensischen Infrastruktur. Die Araber haben auf der Westbank nicht mal eine Kläranlage.  Read the rest of this entry »

Heute findet sich auf der Startseite der Welt der Hinweis auf ein Interview mit Yakov Hadas-Handelsman, dem Botschafter Israels in Berlin. Der Titel lautet „Israel wird dämonisiert, delegitimiert, boykottiert“ und es geht darin um das in Deutschland und Europa vorherrschende Israelbild, alltäglichen Antisemitismus und den aktuellen Kauft-nicht-bei-Juden-aus-besetzten-Gebieten-Wahn.

Wie schön, könnte man denken, vernünftige Gedanken zu diesem Thema in einer großen deutschen Tageszeitung. Könnte man. Read the rest of this entry »

Jakob Augstein geht immer. Der Mann bringt Klicks und Quoten. Er verdankt seine Popularität seinem großen Namen (Augstein), seinen Genen (Walser – war da nicht auch mal was mit Schlußstrich?) und einem fetten Erbe und  wurde nun von qualifizierter Quelle zu einem der weltweit führenden Antisemiten gekürt. Das ist nicht neu. Neu allerdings ist, dass ihm von FAZ bis TAZ eine weite Medienfront beispringt. Kritik an Israel muss doch erlaubt sein. Was uns zu der Frage bringt: Was zeichnet einen Antisemiten eigentlich aus? Read the rest of this entry »

“Sind Sie zufrieden” fragt der leitende Polizeibeamte die Initiatorin des Facebook-Kippa-Flashmobs Sarah Nurit. Die Beamten hatten sich zuerst sehr distanziert gezeigt und später der fröhlichen Ansammlung von alten und jungen Menschen, von denen auffällig viele selbstbewußt mit einer Kippa über den Kudamm schlenderten, gerne den Weg geebnet. Die Menge war immerhin so groß, dass Hernyk M. Broder mir darin nicht auffiel. An der zweiten Kreuzung schon stellte sich ein Polizist auf die Strasse, um die bei grüner Ampel aufgeregt hupenden Autos zu besänftigen, an der dritten stellte sich der Mannschaftsbus mit blitzendem Blaulicht schützend vor die Teilnehmer des Shabbat-Sparziergangs, während sich die Leute geschwätzig unterhielten und den verwirrten Gesichtern in den Biertempeln ein fröhliches Schabbat Schalom entgegenschleuderten. Der dpa-Reporter, der allseits zitiert wird, machte aus dem fröhlichen Ausflug einen Trauermarsch und die selbstbewussten Juden zum multiplen Opfer der ekligen Schläger, die am Dienstag einen Rabbiner schwer verletzt hatten. Und verdrehte den Auftritt mündiger Bürger zu einem Zug der Opferlämmer.  Read the rest of this entry »

Dass der Spiegel unter seinem Eigentümer, dem Erben Augstein, zur veritablen Neuauflage  des “Stürmer” entwickeln könnte, war bisher selbst vom übelsten Kritiker nicht angenommen werden. Was Jakob Walser aber heute in seiner Kolumne bei SPON absondern darf, übersteigt selbst das Geseiere seiner Halbschwester Franziska und das Schlußstrichgeschwafel seines leiblichen Vaters. Es ist mehr als nur ein Indiz für den klammheimlichen Antisemitismus, den Leute wie Jakob der Lügner hoffähig machen.

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Hermann Dierkes von der Linkspartei ist vom Simon Wiesenthal-Zentrum in die Liste der zehn größten Antisemiten des Jahres gewählt worden. Ein großer Augenblick für den deutschen Sozialismus! Wann die Feststunde im Rosa-Luxemburg-Haus stattfindet, ist noch nicht bekannt.

Die ersten Plätze belegen mit Mahmud Abbas, Recep Tayyip Erdogan und Mikis Theodorakis drei weitere in Deutschland hochgeschätzte Personen. Dierkes hat es zwar nur auf Platz 9 geschafft, aber den Sozialismus in seinem Lauf halten weder Jud’ noch Ami auf!

Dagdelen, Jelpke und Hänsel vor Antisemiten-Mullah Nasrallah

Irgendwie ist es seltsam, wie sehr das Thema “Antisemitismus in der Linkspartei” nun in den Fokus der Medien geraten ist, obwohl es aufmerksamen Lesern dieses Blogs alles andere als neu sein dürfte, dass es sich bei der Linkspartei um eine in weiten Teilen antisemitische Organisation handelt. Seit die Linkspartei 2005 mit Pauken und Trompeten in den Bundestag einzog und das einsame Treiben der Damen Lötzsch und Pau in Fraktionsstärke weiterführte, häuften sich die Vorfälle, die jedem klar denkenden Menschen deutlich machen mussten, dass es sich bei der Linkspartei nicht um eine Gruppe lustiger Hippies mit großen Idealen und Visionen von unendlicher Gerechtigkeit handelt. Eine kurze Durchsicht noch verfügbarer Blogeinträge fördert eine Sammlung von Unverschämtheiten zu Tage: So trat MdB Heike Hänsel 2006 auf einer Demo auf, auf der Hisbollah-Anhänger die “Intifada bis zum Siegt” einforderten und fand das gar nicht so schlimm, 2007 kam es zu ersten Klagen von Parteimitgliedern, die Lafontaine und Wirrkopf Jürgen Elsässer vorwarfen, antisemitisches Gedankengut in die Partei zu tragen, währenddessen verstärkte der Linksfraktion-Abgeordnete Norman Paech seine Lobbyarbeit für die Hamas, ohne dabei allzu große Empörung hervorzurufen und so weiter und so fort. Read the rest of this entry »

Wo Schmitz sich an Juden und Amis abarbeitet, da ist Pitzke nicht weit und so hat der Spiegel Onine-Mann fürs Grobe noch tiefer in die gleiche Kerbe gehauen wie sein Kollege und noch größeren Unsinn zum Thema “Juden und ihre Lobby kontrollieren die USA” verzapft.

Einer der klassischen antisemitischen Mythen ist der legendäre jüdische Einfluss auf Politik, Medien und Gesellschaft. Dieser Einfluss soll so gewaltig sein, dass Regierungen wie Marionetten nach den anzüglichen Melodien krummnasiger Schurken herumtanzen. Diese Behauptung mag nach Nationalsozialismus, okkultem Spinnertum oder ganz einfacher Blödheit klingen, sie ist aber so präsent wie eh und je und wird auch durch die hiesigen Medien in schöner Regelmäßigkeit in die heimischen Wohnzimmer gefunkt. Dazu braucht es nur Wahlen in den USA und schon erscheinen sie vor unserem geistigen Auge: Die jüdischen Wähler. Heute hat sie der Weltspezialist Gregor Peter Schmitz wieder einmal am Horizont ausgemacht: Read the rest of this entry »

Es ist ja bekannt, wie tolerant die Stadt Berlin ist. Schließlich steht ihr Regierungschef auf Kerle und ist ein echtes Partytier, da ist kein Platz für Ressentiments und Hass, wenn man von den Gefühlen absieht, die bei den Bürgern entstehen, die mitbekommen, wie viel von ihrem sauer verdienten Geld im staatlich geförderten Moloch namens Hauptstadt versickert. Die notorisch auf Pump lebende Hippster-Metropole leistet sich nicht nur Biotope jeder nur erdenklichen “alternativen” Szene, sie verfügt auch über ein Reservoire, das ganz im Sinne der Globalisierung auch mit Einwanderern aufgestockt wurde: Antisemiten. Nun ist es kein Geheimnis, dass einige Ghettokids ihre aus der Heimat gesendeten Fernsehsendungen etwas zu ernst nehmen und ein Problem mit Juden haben, aber um diese Leute geht es gerade nicht. Beim diesjährigen Christopher-Street-Day möchte die Delegation aus Tel Aviv nämlich gerne auf jedwedes Symbol ihres Heimatlandes verzichten. Nicht weil Gefahr von der Straße droht, nein es sind andere Teilnehmer des CSD, bei denen “diese Symbole ‘Feindseligkeiten’ auslösen könnten”. Read the rest of this entry »