Im digitalen Zeitalter will die SPD-Generalsekretärin die Wahlbeteiligung durch Verlängerung der Wahlzeiten, Einrichtung von Wahllokalen an öffentlichen Plätzen und die Möglichkeit, ausserhalb des eigenen Wahlbezirks zu wählen, zu steigern. Seit Erfindung der Briefwahl ist das überflüssig. Und jedermann kann auch wochenlang vor dem Wahltermin auf dem Wahlamt seine Stimme abgeben. Aber die meisten Leute gehen ja nicht deshalb nicht zur Wahl, weil sie zu bequem sind. Sondern weil sie die Schnauze voll haben von Fahimi und Konsorten.  Read the rest of this entry »

Ihre künstlerische Klasse bewies sie augenscheinlich wieder, als sie bei der Wiederholung der Udo Jürgens Geburtstags-Gala gnadenlos-schmalzig gegen Yvonne Catterfield, Annette Louisan und Christina Stürmer unterging, die keinen Schlager präsentierten, sondern eigenwillige Interpretationen seiner großen Lieder. Bei Fischers Vortrag konnte man dagegen den Schmalztopf unter beide Lautsprecher des Fernsehers stellen. Sie ist das Symbol der neuen deutschen Spießigkeit, eine Reinkarnation der sünd- und freudelosen Fünfziger, ein Zitat von Plaste und Elaste. Dass die Fußballweltmeister gezwungen wurden, sich von ihr mit einem belanglosen “Atemlos durch die Nacht” empfangen zu lassen und dabei auch noch die Kopfhörer absetzen mussten, war für die Nation eine Zumutung.  Read the rest of this entry »

Sich an Kindern sexuell zu ergötzen, ist ekelerregend. Denn das geht, auch wenn es in der Antike zum guten Ton gehörte, sich ein paar Lustknaben zu halten, immer auf Kosten der Kinder, die keine Wahl haben. Aber diese Perversion ist eine Krankheit. Kinder müssen vor diesen Kranken geschützt werden und die selbst vor ihren Neigungen. Aber rechtfertigt das den Umgang der Öffentlichkeit mit dem Ex-Bundestagsabgeordneten Edathy, der sich ein paar oder auch mehr eklige Bilder und Videos im Netz bestellte, bei denen die Strafwürdigkeit nicht einmal eindeutig geklärt ist?D Read the rest of this entry »

Eigentum verpflichtet. Diesen eigentlich überflüssigen Satz haben die Gründerväter ins Grundgesetz geschrieben. Denn Kapital nützt nur dann etwas, wenn es auch Gewinn bringt. Und dann nützt es auch anderen, die dabei helfen, diesen Gewinn zu erzielen. Denn das Geld der Reichen macht auch die Armen reicher.  Read the rest of this entry »

In Dresden, wo man gegen den Islam demonstriert, gibt es gar keine Moslems. Und wie immer, wenn sich etwas gegen den politisch korrekten Mainstream artikuliert, wird es als rechtspopulistisch gegeißelt. Der Weg in die Knechtschaft ist längst eine Autobahn.  Read the rest of this entry »

Seit 1995 gibt es die Autonomiebehörde. Doch anders, als in Oslo gedacht, ist mit ihr kein Staat zu machen. Sie hängt am Tropf internationaler Subventionen, kriegt den eigenen Laden nicht in den Griff, kann trotz 40-80.000 (die Quellen differieren) Polizisten das Gewaltmonopol nicht durchsetzen,  weshalb Israel gezwungen ist, zur Gefahrenabwehr einen Sperrwall zu errichten. Sie ist nicht demokratisch legitimiert und nicht in der Lage, für die arabische Bevölkerung die einfachsten Leistungen zu erbringen, die man von einem Staatswesen erwarten kann. Im Zweifel wird Israel daran die Schuld in die Schuhe geschoben. Wer so eine Räuberbande als “Staat” anerkennt, verschließt vor der Realität die Augen.  Read the rest of this entry »

“Hey Hannah, schreib mal was zum Trailer von diesem Starwars-Film”, rief der Redakteur in Hannah Pilarczyks Richtung, die sich gerade auf der Internetseite der SZ Informationen zum Stand des Kampfes gegen den Kapitalismus besorgt hatte. Missmutig räumte sie die Stapel alter taz-Ausgaben von ihrem Schreibtisch und tippte bei Google “sta war trailer” ein und korrigierte sich schnell. Das Ergebnis war nur ein ganz kurzes Filmchen, aber gleich zu Anfang klappte Hannah die Kinnlade runter: In einer Wüste stand da doch tatsächlich ein Neger. Schwarz und kraushaarig kuckte er gehetzt in die Kamera. Und er trug die Klamotten eines Sturmtrupplers. Sollte die Nachfolgeorganisation des Galaktischen Imperiums endlich die lange geforderten Antidiskriminierungsregeln der Bundesregierung umgesetzt haben? Hatte die natürlich von Hannah unterstützte Twitter-Kampagne #empireagainstracism Erfolg gehabt? In ihrem erschreckend unwitzigen Text über den Trailer, für den sie sicherheitshalber den Filmexperten David Kleingers mit ins Boot holte, lobte sie entsprechend ihre grandiose Entdeckung. Über die Frage, wieviele Schwarze sich sonst unter den komischen Hüten der imperialen Soldaten versteckt hatten, dachte sie natürlich nicht nach und ähnelte damit fast all den normalen Menschen, die sich beim betrachten eines solchen Trailers entweder die Frage stellen, wie sie die Zeit bis zum erscheinen des Films nur ertragen sollen, oder “Ihh, Science Fiction” denken und denen die Frage nach der Hautfarbe eines Darstellers als allerletztes durch den Kopf schießt. Hannah war aber Filmexpertin und hatte sich den Ruf erarbeitet, immer wieder versteckte Botschaften in unglaublich langweiligen Filmen aufzuspüren und sah im plötzlichen Erscheinen eines Nicht-Weißen ein großes Thema: Star Wars wird divers. Und sie zählte mit der Hilfe von Wookiepedia schnell einen Teil aller bekannten andersfarbigen Schauspieler des Films auf, deren Schreibweise Kollege Kleingers jeweils schnell korrigierte. Als sie mit ihrer Liste Nichtweißer fertig war, lehnte sie sich zufrieden zurück und bevor sie ein kleines Nickerchen einlegte, spürte sie doch etwas Stolz darüber, die Welt wieder einmal ein Stück gerechter gemacht zu haben.

Schluss mit der Männerquote“ fordert Heribert Prantl in der SZ. Die liegt nämlich bei Spitzenpositionen in der Wirtschaft „seit ewigen Zeiten“ bei „fast hundert Prozent“. Der Sudel-Ede des realexistierenden Rotweinsozialismus führt im folgenden August Bebel und einen als Verfassungsrichter wiederauferstandenen Martin Luther an, um die fehlende Gleichberechtigung beim Zugriff auf hochdotierte Vorstandsposten zu beklagen. So weit, so wirr und vor allem so verlogen. Ein Blick auf die Website der SZ zeigt, dass in den Geschäftsführungen und den Chefredaktionen Print und Online nur eine Frau sitzt. Und dass, obwohl die Geschlechter unter den Redakteuren recht ausgeglichen verteilt sind. Kandidatinnen gibt es also zu Hauf, viele Maschinenbauunternehmen können von einer solchen Auswahl nur träumen. „Gleichberechtigung ist kein Gedöns, sondern eine Gebot“ tönt Prantl. Richtig so! Die SZ sollte den Herrn Chefredakteur umgehend feuern und durch eine Frau ersetzten.

Eine ganz tolle und emanzipatorische Geschichte! Während in anderen Teilen der Welt Frauen als Sklavinnen verkauft werden oder ihnen die Klitoris abgeschnitten wird, hat die 15-jährige Henrietta Berger dem schwedischen Patriarchat einen empfindlichen Schlag versetzt. Sie hat mit einer Email dafür gesorgt, dass der schwedische Fußballverband nun “Schiedsrichtende” und “Spielende” statt “Schiedsrichter” und “Spieler” schreibt.

Die Spiegel Online-Schreibende Frauke Lüpke-Narberhaus hat die Berger interviewt. Die sieht “alles durch eine Geschlechterbrille”, weil sie und übrigens auch fast alle ihrer Freundinnen Feministinnen sind. Sie hat auch schon ein Praktikum im schwedischen Gleichstellungsministerium gemacht und fand das “total spannend” – da würde sie auch gerne arbeiten.

Fußball spielt die Frauenbefreiende Berger aber nicht mehr – scheinbar hat die sexistische Umwelt sie so sehr beeinflusst, dass sie heute Ballett-Tanzende ist.

Was unterscheidet die heutige Bundesrepublik von der DDR. Reisefreiheit?  O.K. . Infrastruktur? Weniger Schlaglöcher im Osten, mehr im Westen als 89.  Privateigentum?  Na ja. Marktwirtschaft? Wohl kaum? Freie Wahlen? Aber zwischen wem? Tatsächlich handelt es sich wohl um eine Zentralverwaltungswirtschaft mit marktwirtschaftlichen Ausnahmebereichen, die so stark ausgeprägt sind, dass sie den gänzlichen Verfall des Gemeinwesens aufhalten. Ohne zusätzliche Schulden, verdeckt oder offensichtlich, geht es wohl kaum. Kein Grund zum Feiern, eigentlich. Read the rest of this entry »

Es sei nur recht und billig, dass der Staat wisse, wer wo welche Kapitalerträge erzielt, auf dass er sie versteuert. In Wahrheit geht es aber um etwas ganz anderes. Wenn der große “Euro-Schuldenschnitt” droht, weiß Vater Staat, von welchen Konten das Geld zu holen ist. Es geht um nicht mehr als die stille Enteignung von Vermögen.  Read the rest of this entry »

Für Internet-Inhalte Geld zu bekommen, wäre schön. Ist aber nicht. Es gibt zuviel davon. Jetzt kommt der frisch gebackene Digital-Kommissar auf die Idee, eine EU-weite Internet-GEZ-Gebühr zu verlangen. Doch das ist der falsche Weg. Read the rest of this entry »

NRW ist nicht knapp bei Kasse. Das Land ist pleite und lebt permanent über seine Verhältnisse. Nun kommt man auf die Idee, zwei Bilder von Andy Warhol für geschätzte 100 Millionen Euro zu versteigern, die die landeseigene Lottogesellschaft einst für ein paar hunderttausend eingekauft hatte. Die bürgerlichen Feulletions empören sich, als ob der heilige Gral an den Teufel verkauft werden sollte. Dabei haben die von mir wenig geliebten Sozialdemokraten völlig recht. Es wäre noch besser, wenn sie die NRW-Bank, der die Lottogesellschaft gehört direkt verkaufen würden. Oder wenigstens die Westlotto selbst. Davon ist aber nicht die Rede. Der wahre Skandal ist nicht, dass die Bilder verkauft werden sollen. Sondern, dass sie sich noch im Besitz der maroden Staatsbank befinden, die mit ein paar Milliarden Euro aus dem Staatssekel gerettet werden musste.  Read the rest of this entry »

Da die Medien jetzt damit anfangen, den Namen eines toten Terroristen geheim zu halten, hier der Name des Mannes, der gestern Corporal Nathan Cirillo ermordete und anschließend das kanadische Parlament angriff. Einen Schutz seiner Person hat dieses Arschloch nicht mehr nötig.

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