wenn an jenem Sonntag morgen die Oberbürgemeisterin von den Tatort besucht hätte, Blumen niedergelegt hätte. Wenn sie der Familie des tödlich Erstochenen ihr Mitgefühl ausgesprochen hätte? Wenn sie im Anschluss in´s Krankenhaus gefahren wäre, um die beiden Schwerverletzten zu besuchen und auch ihnen ihr tiefstes Bedauern ausgesprochen hätte? Wenn sie dann  in´s Rathaus zu einer Trauerfeier angeladen hätte? Wenn sie das noch nicht wieder begonnene Stadtfest abgesagt hätte? Das alles hätte stattgefunden, wenn es zu einem tödlichen Unfall bei einem Karussel gekommen wäre, oder gar drei deutsche zwei “Schutzsuchende” niedergestochen hätten. Aber weil es umgekehrt war, passierten alle diese Selbstverständlichkeiten, die ein Mindestmaß an Anstand bedeuten, nicht.

So hat die Dresdner Oberbürgermeisten den “Ultras” das Selbstverständliche verlassen und vor allen Dingen die Deutungshoheit über die Opfer und die Täter. Sie hat die Bürger, die ihrer Trauer Ausdruck geben wollten, in die Hände derjenigen getrieben, die sie als “rechts” diffamiert (Natürlich waren darunter auch ein paar unappetittliche “Hooligans”, die an jedem Wochenende ihre Ideologie zum Vorwand machen, ein Drittligaspiel zur Straßenschlacht zu nutzen).

Nachdem der öffentliche Unmut über das Tötungsdelikt (der Jurist Maaßen wird wissen, warum er von Mord spricht) zu groß ist, sah sich die Bundeskanzlerin heute dazu gezwungen, zu den Attacken, von dem die Berliner Abendschau-Moderatorin Lemke sagt, es gäbe soviele davon, dass man nicht mehr über jede berichte, auf die “Mißstände” im Asylrecht hinzuweisen. Danach ging sie und die anderen Redner zur Tagesordnung über und proklamierte die “Rechte Gefahr”.

Damit kein Irrtum aufkommt. Als Liberaler sind mir diese Proleten und Schläger zuwider, die diese tragischen Ereignisse als Vorwand für ihre sonst bei Fußballspielen in der Provinz ausgeführten Katz und Maus Spiele nutzen.

Genauso wie die Antifa, die nur in kleiner Zahl in Chemnitz antrat, aber in großer Hamburg in Schutt und Asche legte und auch eine Hatz auf die anwesenden Polizisten veranstaltet haben und ungleich gewalttätiger waren. Ein Konzert gegen links hat es nicht gegeben. Nicht mal Helene Fischer hat den Opfern der Brandstiftungen und Plünderungen ein Lied gewidmet.

Stattdessen sollten die Herrschenden dafür sorgen,  dass Polizisten und Beamten erlaubt wird, das staatliche Gewaltmonopol wieder herzustellen. Dann vertreibt man auch niemand in die Hände der Extremisten.

 

 

 

 

 

 

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