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von CARL CHRISTIAN JANCKE

Die NZZ ist wohl die beste deutschsprachige Zeitung. Sie ist langsam zum Korrektiv der selbstzensierenden deutschen Medienlndschaft geworden. Grund genug, sich auf das gestrige NZZ-Podium im ehemaligen Staatsratsgebäude zu freuen. Doch die Diskussion scheiterte wohl an ihrem ambitioniertem Thema und den zu wenig originellen Gästen: “Blaupause Schweiz” war eine gute Idee, wenn man die Schweiz mit der Bundesrepublik verglichen hätte und nicht gleich mit Europa. So waren Kubicki und co. geneigt, das Publikum mit Althergebrachtem zu langweilen.  Read the rest of this entry »

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Seit 1995 gibt es die Autonomiebehörde. Doch anders, als in Oslo gedacht, ist mit ihr kein Staat zu machen. Sie hängt am Tropf internationaler Subventionen, kriegt den eigenen Laden nicht in den Griff, kann trotz 40-80.000 (die Quellen differieren) Polizisten das Gewaltmonopol nicht durchsetzen,  weshalb Israel gezwungen ist, zur Gefahrenabwehr einen Sperrwall zu errichten. Sie ist nicht demokratisch legitimiert und nicht in der Lage, für die arabische Bevölkerung die einfachsten Leistungen zu erbringen, die man von einem Staatswesen erwarten kann. Im Zweifel wird Israel daran die Schuld in die Schuhe geschoben. Wer so eine Räuberbande als “Staat” anerkennt, verschließt vor der Realität die Augen.  Read the rest of this entry »

Jimmy Carter kann sich beruhigt zurücklehnen. Den Titel ist er los. Jetzt ist Obama der schlechteste US-Präsident aller Zeiten. Die Lage im Nahen Osten geht mit auf sein Konto. Nicht nur.  Read the rest of this entry »

“Deutschland darf keine Waffen in Spannungsgebiete liefern und nicht an Diktatoren.” Stegner wörtlich: “Was ist mit Saudi-Arabien? Was ist mit Katar? Ich frage auch: Was ist mit Israel?” Zwar habe Deutschland für die Sicherheit Israels eine große Verantwortung, fügte Stegner hinzu. “Es ist aber nicht mein Eindruck, dass Waffen im Nahen Osten dazu beitragen, das Problem zu lösen.”

Der Umkehrschluß ist klar. Hätte Israel keine Waffen, gäbe es das Land wohl schon lange nicht mehr.

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Die Ukraine, Israel/Gaza, das Wüten völlig durchgeknallter, abgrundtief böser Menschen im Irak, ein Ebola-Ausbruch – inmitten dieser Ereignisse sind die Unruhen in Ferguson oft nicht viel mehr als eine Randnotiz. Eine Meldung in diesem Zusammenhang hat es aber doch geschafft, die Aufmerksamkeit auch vieler deutscher Medien auf sich zu ziehen. Sunil Dutta, ein ehemaliger Polizist aus Los Angeles, hat in der Washington Post einen Artikel veröffentlicht, in welchem er verrät, wie man es schafft, nicht von einem amerikanischen Polizisten erschossen zu werden.

Natürlich gibt es für dieses Problem, Read the rest of this entry »

Der erste Weltkrieg hat die U.S.A. zur Weltmacht gemacht. Weil die Europäer sich sinnlos auf den Schlachtfeldern Verduns abschlachteten, mussten die Franzosen und vor allem die Briten sich das Geld dafür an der Wall Street leihen. Das hat die reich gemacht und zu einem Vorsprung geführt, den Europa nie wieder aufgeholt hat. Aber das hat uns allen nicht geschadet. Denn die USA finanzierten nicht nur auch den zweiten Weltkrieg. Ohne sie wäre die Befreiung Europas von den Nazis und der Schutz des Westens vor der Sowjetunion nicht denkbar gewesen. Und ohne den Marshal-Plan kein deutsches Wirtschaftswunder. Während die europäische Aussenpolitik seit Jahrzehnten dahin dümpeln, geben die Amerikaner nicht nur erfolgreich den Weltpolizisten. Sie sorgen, wo möglich nicht nur für Ordnung und Frieden. Vor nicht einmal zwanzig Jahren auch in Europa, als sich auf dem Balkan die Völker massakrierten und die gemeinsame Europäische Außenpolitik nichts zusammen kriegte. Daran ändert auch nichts, dass der Friedensnobelpreisträger Barack Obama ein vollständiger Ausfall ist. Selbst Jimmy Carter hatte noch Camp David  und den Friedensschluß zwischen Ägypten und Israel hin gekriegt. Dass dieser Präsident von den “Amerika-Kritikern” mehr geliebt wurde wie von den Amis selbst, sagt viel über die hierzulande weit verbreitete Einfalt.  Read the rest of this entry »

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