Sie Herr Augstein, sind der Terrorist, nicht ihre Leser, die Sie dazu machen wollten: Sie haben sich eine Welt gebaut, die tödlichen Regeln folgt. Es sind die Regeln des sogenannten “Hamburger Konsens”, der  Ihnen als Spiegel-Erbe beträchtliche Macht und Einkommen sichert. Sie sind ein Kapitalist. Sie sagen  “Geld stinkt nicht. Aber es kann töten”. Warum werden Sie es nicht los? Wollen Sie selbst zum Mörder werden? Und beteiligen sich nicht länger an den verbrecherischen Funktionen des Kapitalismus, dessen leistungsloser Profiteur Sie sind? Gehen Sie mit gutem Beispiel voraus! Befreien Sie sich vom Terrorismusverdacht. Beantragen Sie Hartz IV und verschenken Sie das Vermögen Ihres Stiefvaters Rudolf Augstein. Gehen Sie nach Afrika und folgen Sie den Spuren Albert Schweitzers oder denen von Karl-Heinz Böhm.  Auf die Tantiemen Ihres Vaters Martin Walser können Sie ja schon mal im Vorhinein verzichten können – für den Erbfall.  Read the rest of this entry »

Wenn man ein neues Buch geschrieben hat, muss die PR-Maschine laufen wie geölt. Und wenn man von den Talk-Shows ignoriert wird, dann bleibt zum Werben nur das Hinterzimmer. Frank Schäffler war deshalb zu Gast im Berliner Löwenbräu, das sich am “Gendarmenmarkt” nennt, obwohl es an der wesentlich weniger attraktiven Leipziger Strasse lag. Doch die Referenten Schäffler und der ehemalige Vorsitzende der  CDU-Mittelstandsvereinigung Schlarmann, verloren darüber im gerammelt vollen kleinen Saal nicht den Überblick.  Read the rest of this entry »

Statt sich zu verschulden und Konjunkturprogramme zu beschließen, sollte der deutsche Staat endlich eine vernünftige Steuerreform auf den Weg bringen. Wenn man schon die Nachfrage ankurbeln will, dann sollte man die Menschen direkt entscheiden lassen, was sie mit ihrem Geld machen wollen. Das schöne daran: Es wirkt sofort. Das ginge in zwei Stufen:  Read the rest of this entry »

Die Hannah wollte unbedingt etwas über den Neoliberalismus schreiben. An dem Präfix “Neo” erkennt man übrigens, dass es sich dabei um etwas handelt, was den Neonazis ähnelt. Das weiß Hannah ganz genau, seit sie bei der hippen Illustrierten “Neon” gebarbeitet hat. Read the rest of this entry »

Jimmy Carter kann sich beruhigt zurücklehnen. Den Titel ist er los. Jetzt ist Obama der schlechteste US-Präsident aller Zeiten. Die Lage im Nahen Osten geht mit auf sein Konto. Nicht nur.  Read the rest of this entry »

Gerade  eben springt mich auf Facebook wieder das lächelnd-widerliche Gesicht eines Barbaren an. Mit der einen Hand das angelsächsische Victory-Zeichen, in der anderen der Schopf des Kopfes einer sicher eigenhändig hingerichteten Frau. Während dieses Bild sich bei Facebook zur Freude dieses mit Verbrecher nur unzureichend beschriebenen Wesens halten wird, ist es um jede entblößte Brustwarze einer Frau schlecht gestellt. Die wird entfernt. Mit diesem Verhalten spielen die Betreiber den Islamisten ungewollt in die Hände.  Read the rest of this entry »

Jeder weiß, was den Einwohnern von Kobane blüht, die ihre Stadt nicht den islamistischen Horden überlassen wollen. Männer werden erschossen oder geköpft, die Frauen zur Kriegsbeute der geilen Kämpfer des Kalifen. Seit heute müssen die Kurden ihre Stadt im Straßenkampf verteidigen, auf einigen Gebäuden wehen bereits die schwarzen Flaggen des Islamischen Staats. In Sichtweite stehen türkische Soldaten und beobachten das Geschehen und ab und zu werfen westliche und arabische Jets einige Bomben ab. Der Vormarsch der Islamisten lässt sich so nicht aufhalten. Read the rest of this entry »

Wer sich jenseits von Klischees über gierige Bankster und faule Griechen mit den Ursachen der Eurokrise befasst, der kommt an unserem Geldsystem nicht vorbei. Einer der ganz wenigen Politiker, die das verstanden haben ist Frank Schäffler. Sein Buch “Nicht mit unserem Geld – Die Krise unseres Geldsystems und die Folgen für uns alle” legt die Mechanismen offen, über die Staaten per Knopfdruck Geld erschaffen und zeigt die Gefahren eines Papiergeldsystems im Würgegriff der Politik auf. Es ist darüber hinaus eine Dokumentation seines Kampfes gegen die Rettungseuropäer, auch und gerade in der FDP, und eine erschreckende Bilanz der Rolle, die den gewählten Volksvertretern von den Zentralisten in Brüssel und Berlin zugedacht wird. Read the rest of this entry »

Helmut Kohl ist noch nicht tot. Dass der ehemalige WDR-Journalist und der SPIEGEL jetzt mit dreizehn Jahre alten Indiskretionen Kasse machen, ist für die Geschichte irrelevant und ansonsten nur peinlich.  Read the rest of this entry »

Was wäre eigentlich los, wenn eine Reinigungsfirma ihre Mitarbeiter mit 1,25 Euro pro Stunde, drei Bier und einer warmen Mahlzeit bezahlen würde? Das sind die Konditionen, zu denen in Essen im Auftrag der Stadt arbeitslose Alkoholiker den Willy-Brandt-Platz putzen sollen. Der zuständige Sozialdezernent verbittet sich Kritik an der Ausgabe von Alkohol an Süchtige durch staatliche Stellen mit dem launigen Spruch: “Mit Speck fängt man Mäuse”. Außerdem diene das Projekt doch vor allem den Alkoholkranken, die Dank ihres Putzdienstes eine “sinnstiftende Tagesstruktur” und die Möglichkeit “sich nützlich zu fühlen” erhalten. Willkommen im Asozialstaat. Read the rest of this entry »

Haben Sie schon mal was von einem amerikanischen Internet-Minister gehört? Nein? Aber Google kennen Sie schon. Glauben Sie dass der Welterfolg dieses Unternehmens irgendwie auf amerikanische Staatstätigkeit zurück geht? Eben.  Read the rest of this entry »

40 Jahre lang galt ein einfaches Gesetz: Wer als erster schießt, ist als zweiter tot. Und weil selbst die greisen Sowjets das nächste alljährliche Begräbnis des Generalsekretärs erleben wollten, ließen sie ihre fiesen dicken Fingerchen von den roten Knöpfen. Und dann kam Ronald Reagan und rüstete die Sowjets tot. Zum Schluß reichte der roten Armee nicht mal der Sprit, um die Panzer bis zum Brandenburger Tor oder zur Bernauer Strasse zu schaffen. Und so fiel die Mauer. Doch wir FriedZu ensbewegten machten nicht Reagan zu unseren Helden sondern Gorbatschow, auf den nichts mehr zutrifft als sein eigener Spruch: “Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben”.  Read the rest of this entry »

An Frauen wie Mariam al-Mansouri wird die muslimische Welt eines Tages genesen. Keine westlichen Soziologen, großmäuligen Sozialrevoluzzer oder schmierigen Technokraten werden diesen Teil der Welt umkrempeln und auf die Höhe der westlichen Zivilisation bringen. Dieser Job wird höchstwahrscheinlich von einer Frau erledigt werden. Der Grund ist einfach: Durch die Benachteiligung der Frauen in diesen Ländern müssen sie härter, besser, tüchtiger und vor allem mutiger sein als ihre männlichen Gegenstücke. Ob der Kampf um einen Führerschein in Saudi Arabien, das Eintreten für Schulbildung in Afghanistan oder auch die Erlaubnis, ein Kampfflugzeug für die Vereinigten Arabischen Emirate zu fliegen. Mariam al-Mansouri tut dies als einzige arabische Frau und sie zeigt den Weg, den ihre Geschlechtsgenossinnen gehen sollten. Und bis die ihre Rechte erhalten, wird Frau al-Mansour hoffentlich noch viele Isis-Mörder auf direktem Weg in die Hölle befördern.

Trotz Henkel und Starbatty hat die AfD meine Hoffnungen nicht erfüllt. Sie ist im Grunde ein Kleinbürgerpartei für Spiesser, die seit der Genderisierung der CDU ohne politische Heimat sind. Das ist gut für die politische Hygiene. Vielleicht ist der Auflagenschwund der Medien auch darauf zurück zu führen, dass die Mehrzahl der Menschen den Irrsinn nicht mehr erträgt, den etwa Dieter Neuerer bei Handelsblatt.com über die AfD zum Besten gibt, um eine Soziologie-Professorin zu promoten, deren herausragende wissenschaftliche Leistung es ist, Zwölfjährigen im Sozialkundeunterricht in “praktischen Übungen” die Segnungen des Anal-Verkehr genderfrei und political correct nahezubringen.  Read the rest of this entry »

Wir leben in aufregenden Zeiten. Die Sharing Economy schickt sich an, traditionellen Geschäftsmodellen das Wasser abzugraben. Was Airbnb für die Hotelbranche ist könnte Uber für das Taxikartell werden. Gerade hob das Landgerichte Frankfurt die einstweilige Verfügung gegen Uber Pop auf. Es bleibt also spannend. Doch die Politik und mit ihr weite Teile der Medien, die oft genug den Eindruck erwecken, als seien sie die Pressestelle des Ministeriums für Bedenkenträgertum, sind da wieder einmal anderer Ansicht. Read the rest of this entry »

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