Im Presseclub lassen sich gerade die schmutzigen Fantasien zweier Frauen (Cerstin Gammelin und Ulrike Guérot) beobachten, die mit Zwang aus Europa eine Gegenmacht zu China oder Amerika machen wollen. (“Als Deutsche muss ich sagen, zum Glück haben wir den Euro […] Er ist ein Werkzeug, um Europa zusammenzuzwingen”) Roland Tichy sieht in diesen Ideen ein paar Probleme, aber die beiden Damen ignorieren konsequent die Realität und wollen das Imperium einfach herbeizetern. Je näher das Ende der jetzigen EU kommt, desto nervöser werden ihre Apologeten, die sich endgültig nicht mehr als Journalisten sondern als Volksaufklärer sehen, und desto deutlicher werden die perversen politischen Wünsche, die mit ihr verbunden wurden.