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Linke aller Coleur können aufatmen: Das Sommerloch bietet noch ein Thema, das sich hervorragend eignet, zu zeigen, dass man auf der Seite der Guten steht. Die Homo-Ehe soll der anderen Ehe gleichgestellt werden. Gestern zeigte das Heute-Journal schon einmal die journalistisch absolut wertvollen Stellungnahmen von Angela Merkel und Norbert Geis gegen jede Form der gleichgeschlechtlichen Verbindung – Statements aus dem Jahr 2001! Nichtsdestotrotz scheint allen (Guten) klar zu sein, dass die angestrebte Gleichstellung kommen muss. Aber hat sich schon einmal jemand überlegt, warum endlosen steuerlichen Ausnahmefällen noch weitere hinzugefügt werden sollen? Read the rest of this entry »

Warren Buffett ist ein beliebter Kronzeuge von Steuererhöhern. Und so wird sein Wunsch nach höheren Steuern sofort herangezogen, wenn der eben noch fast zahlungsunfähige Obama durch die Lande reist und plötzlich groß ein Konjunkturprogramm ankündigt. Spiegel Online verlässt sich blind auf das greise Investitionswunder und setzt eine Twitter-Umfrage als Bestätigung ein, die NZZ geht mal einen ganz neuen Weg und rechnet einfach mal nach, was Buffett behauptet hat.

Bleibt trotzdem eine Frage: Wie will Obama ein Konjunkturprogramm finanzieren?

Christian Ortner weist in seinem Blog indirekt auf einen Umstand hin, den in der Politik, den Medien oder unter den ökosozialen Übermenschen noch niemand begriffen hat: Es gibt keine Möglichkeit, ein Unternehmen zu besteuern. Punkt. Es ist schlicht und einfach nicht möglich, denn jeder Steuercent wird sofort auf den Preis der Produkte oder Dienstleistungen des jeweiligen Unternehmens aufgeschlagen und schon ist es am Ende der Kunde, der wieder für die zusätzliche Kohle im Staatssäckel sorgt. Es ist tatsächlich so einfach und eigentlich sollte dieser banale Vorgang auch niemanden wundern, aber es ist schon ein Witz, dass der oben genannte Dreiklang der verordneten öffentlichen Meinung mit diesem Trick immer wieder durchkommt. Christian Ortner liegt somit völlig richtig: Jede Erhöhung oder Neueinführung von irgendwelchen (angeblich so gerechten) Unternehmenssteuern entsprechen einer Erhöhung der Mehrwertsteuer auf alle oder bestimmte Dinge.

“Grönemeyer und Müller-Westernhagen wollen mehr Steuern zahlen”

Bitte, nur zu. Aber warum sollten die restlichen Steuerzahler dabei mitmachen? Und wie kommen die beiden Pfeifen darauf, dass ihr komischer Sozialplan auch funktioniert? Kollege Geldoff wollte Afrika retten und finanzierte damit Waffenlieferungen an Bürgerkriegsparteien. Wenn der äußerst kreative Finanzplan von Grönemeyer und Westernhagen schiefgeht, was droht dann diesem Land?

Zu den Versuchen von Prominenten und “Kulturschaffenden”, sich mit dem Vertreten von  sozialistischen Vorstellungen von Gesellschaft und Gerechtigkeit ein angenehmeres Gewissen zu erkaufen, hat Milton Friedman einst alles gesagt:

“There’s been one underlying basic fallacy in this whole set of social security and welfare measures, and that is the fallacy – this is at the bottom of it – the fallacy that it is feasible and possible to do good with other people’s money. That view has two flaws. If I want to do good with other people’s money, I first have to take it away from them. That means that the welfare state philosphy of doing good with other people’s money, at it’s very bottom, is a philosophy of violence and coercion. It’s against freedom, because I have to use force to get the money. In the second place, very few people spend other people’s money as carefully as they spend their own.”

Eat this, ihr nervigen Sozialbarden!