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Eine ehemalige PR-Referentin eines deutschen Reifenherstellers, heute beschäftigungslos in Großburgwedel, ziert morgen den FOCUS-Titel. Und heute ist sie in aller Munde, weil sie sich mit Klagen gegen Günter Jauch und Google hervortut. Dabei steht wohl weniger die Wiederherstellung des guten Rufs im Vordergrund. Die Dame will vielmehr Kapital aus ihrem guten (angeheirateten) Namen machen. Und steht dabei in ihrer Geschäftstüchtigkeit dem Gatten in nichts nach.  Read the rest of this entry »

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Kann es auch gar nicht sein, wenn Steinzeit-Göring-Eckart und Promille-Käßmann dort etwas zu sagen haben oder auftreten. Letzterer ist zur Zeit kaum aus dem Weg zu gehen, selbst der Staatsfunk hat die christliche Nervensäge ins Programm aufgenommen, heute quakte sie über Asyl und dergleichen, während sie einem alkoholisierten Engel gleich vor einer alten Gangway herumschwebte. Sie ist ein weiterer Grund für die schnellstmögliche Privatisierung der “öffentlich-rechtlichen” Medien und religiöse Weisheiten kann sie auch bei Bibel TV loswerden. Oder noch besser: Bei Al Manar, denn eine der Botschaften der geschiedenen Ex-Bischöfin war, dass man doch mit den Taliban beten sollte. Ein guter Plan, Frau Käßmann sollte sich direkt in ein Flugzeug setzen und einen Versuch starten, oder aber sie tippt mal die Begriffe “taliban” und “christ” bei Google ein und lässt es dann wieder. “Es gibt keinen gerechten Krieg” rief Käßmann vor Kühnheit zitternd ihren Jüngern zu, die mit lautem Jubel antworteten und dabei wahrscheinlich nicht an diejenigen dachten, die gar nicht mehr jubeln konnten, als die russischen und angloamerikanischen Kriegshetzer seinerzeit die Lager befreiten. Hätte Frau Käßmann doch zu jenen Zeiten schon gelebt, die damalige Friedensbewegung, das “America First Committee” und die “British Union of Fascists”, hätten ihr bestimmt ein offenes Ohr geschenkt. Prävention sei besser als Krieg, führte sie weiter aus und damit hat sie tatsächlich Recht: Hätte Martin Luther gewusst, dass eines schönen Tages aus seinen Ideen auch Margot Käßmann entstehen würde, dann hätte er seine Bibelübersetzung abgebrochen, die Thesen von der Kirchentür gerissen und Entschuldigungsbriefe an Kaiser und Papst geschrieben, denn diese Aussichten wäre ihm seine religiöse Überzeugung dann doch nicht wert gewesen. Amen.

Das Studium der Theologie mögen viele Studienanfänger für recht trocken halten, aber dass es möglich ist, protestantische Dogmen und den Suff zu vereinen, zeigt die Ruhr-Universität Bochum. Gestern wurde dort eine neue Honorarprofessur an niemand geringeren als Margot Käßmann, die ehemalige Vorsitzende der EKD und große Afghanistanexpertin, vergeben. Isolde Karle, Dekanin der Evangelisch-Theologischen Fakultät und Inhaberin des Lehrstuhls für Homiletik, Liturgik und Poimenik bemerkte ganz richtig: “Jetzt kriegen wir noch mehr Frauenpower!” (NP von heute) In einer Erklärung der Fakultät wurde Käßmann als “große Impulsgeberin” gewürdigt. Und es dürfte jedem, der einmal eine Universität besucht hat, klar sein, dass Frau Käßmann nun dort angekommen ist, wo sie hingehört: Ersi-Partys, Studentenverbindungen und die umliegenden Kneipen verströmen ein derart feucht-fröhliches Klima, dass sich die ehemalige Bischöfin wahrlich in ihrem Element fühlen dürfte.

Interessantes Detail: Die Frau Dekanin, die nun ihre neue Kollegin feiert, wird auf einer Sonderseite der Universität als eines von 25 weiblichen Vorbildern vorgestellt. Vielleicht sollte man zur Feier des Tages die Professorin Käßmann als Nummer 26 in der Liste aufnehmen. In diesem Sinne: Prost!

Deutschlands bekannteste Alkoholfahrerin, ehemalige Landesbischöfin und Chefprotestantin meldet sich mal wieder zu Wort. “Endlich”, werden viele denken, die nach dem erschütternden sozialen Abstieg der Frau Käßmann in eine eigens für sie geschaffene Professur schon damit gerechnet hatten, künftig auf die weise Hirtentätigkeit der hannoverschen Labertheologin verzichten zu müssen. Merkwürdig ist sie aber schon, die 180°-Wendung, die Käßmann hier offenbart. Noch vor kurzem wünschte sie sich die westlichen Soldaten weg aus Afghanistan und damit den Afghanen die Taliban wieder auf den Hals, heute sieht sie nach Deutschland eingewanderte Muslime in der Situation der Juden unter den Nationalsozialisten: Read the rest of this entry »

Heute meldete sich die bekannte Verkehrssünderin und Sozialeule Margot Kässmann mit einem weiteren weltbewegenden Kommentar zu Wort. Dieses Mal geht es (natürlich) um die unglaubliche soziale Ungerechtigkeit in diesem Land und die Ex-Bischöfin stimmte mit voller Inbrunst in die aktuelle Klassenkampfrethorik ein. Gegen das Sparprogramm der Bundesregierung solle Widerstand geleistet werden: Read the rest of this entry »

Margot Käßmann ist Geschichte, also das, wovon die gute Frau keinen blassen Schimmer hatte und jetzt hat sie viel Zeit, verpasste alternative Friedenslösungen im zweiten Weltkrieg zu erforschen. Die beste Amtshandlung, die die Ex-Bischöfin in ihrer etwa fünfmonatigen Amtszeit vollzogen hat, war ihr heutiger Rücktritt, denn abgesehen vom Bruch eines angeblich heiligen Sakramentes (Ehe) und der Trunkenheit am Steuer zur Fastenzeit war sie etwas, was keinem Moralapostel gut steht: Sie war nicht nur bigott, wie Zettel schreibt, dieser Begriff reicht hier nicht aus, es muss eine Steigerung erfunden werden. Sie war trigott! Read the rest of this entry »