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Waffen werden diskriminiert. Je effektiver sie ihrem Zweck, dem Töten, dienen, desto schlechter sind sie angesehen. Gutmenschen ergehen sich dabei besonders darin, bestimmte Waffenarten zu ächten. Atomwaffen sind ganz schlecht, chemische auch. Und selbst der Ökomarkt-Kunde möchte Bio-Waffen ächten, selbst wenn sie biologisch abbaubar sind. Da ist es folgerichtig, wenn der Friedensnobelpreis an eine Organisation geht, die sich für konventionelle Kriegsführung einsetzt, in dem sie versucht, chemische Waffen zu vernichten. Read the rest of this entry »

Nach Figuren wie Arafat, Obama, Jimmy Carter, Wangari Maathai oder Al Gore hat nun die EU den Friedensnobelpreis erhalten. Begründung: “Die EU zeige, wie alte Feindschaften nach und nach überwunden werden können.” Die Reaktion der Griechen auf Merkels Besuch vor einigen Tagen hat diesen Umstand beeindruckend verdeutlicht.

Natürlich ist diese Wahl (mal wieder) eine politische. Das “Projekt Europa”, dem die Norweger aus guten Gründen fern bleiben wollen, soll durch das linke Establishment etwas mehr Prestige verschafft werden.

Auf Nachfrage sagte das Kommittee, dass es bei der Vergabe besonders an die Balkankriege und die “Friedensschaffende Arbeit der EU” gedacht habe. Diese hat natürlich nie existiert, der Preis hätte in diesem Zusammenhang eher an die Streitkräfte der USA gehen sollen.