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Schluss mit der Männerquote“ fordert Heribert Prantl in der SZ. Die liegt nämlich bei Spitzenpositionen in der Wirtschaft „seit ewigen Zeiten“ bei „fast hundert Prozent“. Der Sudel-Ede des realexistierenden Rotweinsozialismus führt im folgenden August Bebel und einen als Verfassungsrichter wiederauferstandenen Martin Luther an, um die fehlende Gleichberechtigung beim Zugriff auf hochdotierte Vorstandsposten zu beklagen. So weit, so wirr und vor allem so verlogen. Ein Blick auf die Website der SZ zeigt, dass in den Geschäftsführungen und den Chefredaktionen Print und Online nur eine Frau sitzt. Und dass, obwohl die Geschlechter unter den Redakteuren recht ausgeglichen verteilt sind. Kandidatinnen gibt es also zu Hauf, viele Maschinenbauunternehmen können von einer solchen Auswahl nur träumen. „Gleichberechtigung ist kein Gedöns, sondern eine Gebot“ tönt Prantl. Richtig so! Die SZ sollte den Herrn Chefredakteur umgehend feuern und durch eine Frau ersetzten.

Heute früh im Deutschlandfunk verteidigte der gelernte Physiker Reiner Haselhoff die Frauenquote: Wenn schon vor Jahren eine vierzig Prozentige Frauenquote gegolten hätte, wäre die Wirtschaftskrise wahrscheinlich ausgeblieben. Und die Interviewerin vom Deutschland brach nicht mal in lauthalses Lachen aus. Und so wird der Bundesrat heute gegen den Willen der Bundesregierung die Frauenquote beschließen. Mit den Stimmen von Sachsen-Anhalt, in dem das blockflötenerprobte CDU-Mitglied Haseloff (seit 1976 – Ost CDU) Ministerpräsident ist.  Read the rest of this entry »

Kristina Schröder forderte eine Frauenquote in den Vorständen großer Unternehmen, die Einführung derselben sollte aber freiwillig sein. Laut Spiegel Online soll das Nichtbefolgen dieser “freiwilligen” Maßnahme demnächst mit lumpigen 25.000 Euro geahndet werden. Ob man nun für oder gegen eine solche Quote ist – diese Definition von “freiwillig” ist bezeichnend für das selbstverständnis staatlicher Organe.

Im Unternehmen bestimmt der Eigentümer, wer es führt. Das ist sein höchstes Recht. In vielen Firmen sind Frauen in Führungspositionen längst eine Selbstverständlichkeit. Das gilt insbesondere für die Millionen kleinen und mittelständischen Unternehmen, die hauptsächlich die Wirtschaftsleistung dieser Republik darstellen. Für die Handvoll DAX-Konzerne, über die dagegen berichtet wird, gilt das wohl leider nicht. Und das kann viele Gründe haben, die die Mutter der Nation nicht interessieren. Read the rest of this entry »

Einerseits braucht es offenbar dringend eine Frauenquote für Managerinnen, das finden immerhin Kristina Schröder und EU-Kommisions-Vize Viviane Redding, sonst haben wir armen kleinen Mädchen keine Chance im Haifischbecken der freien Wirtschaft. Andererseits ist Affirmative Action für XX-Chromosom-Trägerinnen “nicht nur eine soziale Frage, sondern auch im wirtschaftlichen Interesse aller” denn “im bevorstehenden Kampf um die besten Talente wäre die mangelnde Berücksichtigung von Frauen ein „gravierender Nachteil im globalen Wettbewerb“. Read the rest of this entry »

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