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Damit wir uns klar sind: der Islam gehört zu Deutschland. Aber die bestialische Tat, bei der ein 19 Jähriger Berliner erst das Kind im Mutterleib seiner Ex-Freundin abstach, um die dann zu verbrennen, hat wahrscheinlich gar nichts mit dem Islam zu tun, sagen die Strafverfolgungsbehörden im vorauseilenden Appeasement.  Zwar ist das Mädchen, das den gleichaltrigen Mörder wohl seit zwei Jahren gekannt hat, zum Islam übergetreten, aber doch (Anmerkung des Autors) bestimmt nicht wegen ihm. Die Staatsanwaltschaft Berlin geht von einer Beziehungstat aus. Nur welche Beziehung zu was oder wem die Täter  zu solch einer Barbarei trieb, bleibt im Ungewissen. Der Bericht des Tagesspiegels ist es, der mich in seiner scheinobjektiven Relativierung einer wahrscheinlich religiös motivierten Greueltat aus einem Kulturkreis, in der die Frauenquote allenfalls die Anzahl der Ehefrauen pro Mann bezeichnet, mehr als nur erschaudern lässt. Read the rest of this entry »

Denis Yücel hält in der Taz erstaunliche Erkenntnisse zum Mord an Arzu Özmen fest:

“Der Fall widerlegt die verbreitete Annahme, Bildung sei der „Schlüssel zur Integration“, er widerspricht sogar der Annahme, dass es um „Integration“ – mehr „Integration“ als Freiwillige Feuerwehr in Detmold geht nicht. Der Fall widerspricht dem vulgärmarxistischen Lehrsatz, dass allein das gesellschaftliche Sein das Bewusstsein bestimme. Er überführt die reflexhaft vorgetragene – und zynische – Behauptung, dass Ehrenmorde und Zwangsehen nichts mit Religionen zu tun hätten, sondern Ausdruck patriarchaler Verhältnisse seien, die im Übrigen auch in anderen Gesellschaften herrschten.”

Vor nicht allzu langer Zeit wäre Yücel mit dieser simplen Feststellung ein rechtspopulistischer Stammtischler gewesen. Dass ich in meinem Kommentar zu dem Fall die “taz-Eliten” als typische Wegkucker ausgemacht habe, tut mir nach diesem Text fast schon leid, aber immerhin weist Yücel selber darauf hin, dass die Taz den Mord an Arzu bisher eher stiefmütterlich behandelt hat.

Heute hat die Barbarei fünf neue Namen bekommen: Sirin, Osman, Kirer, Elvis und Kemal Özmen stehen ab heute wegen des Mordes an ihrer 18-jährigen Schwester vor Gericht. Arzu Özmen starb letztes Jahr durch zwei Kopfschüsse, ihre Leiche wurde einige Zeit später auf einem norddeutschen Golfplatz gefunden. Die Tat soll sich ungefähr so abgespielt haben: Die Mitglieder des jesidischen Özman-Clans entführten Arzu aus der Wohnung ihres 23 Jahre alten Freundes, anschließend erschoss der 22 Jahre alte Osman seine kleine Schwester, die Leiche wurde entsorgt wie Müll. Read the rest of this entry »

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