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Nehmen wir die Bibel. Oder den Koran. Egal. Irgendwann wurden sie geschrieben. Von Menschenhand. Und weitergegeben. Ganze Klöster waren Jahrhunderte lang damit beschäftigt, zu kopieren. Von Hand. Lesen und schreiben konnte kaum einer. Man musste glauben, was der Pfarrer von der Kanzel predigte. Dann kam Gutenberg.  Read the rest of this entry »

Neoklassiker und Keynesianisten unterscheidet, dass beide ökonomischen Schulen auf der jeweils anderen Seite der volkswirtschaftlichen Gesamtgleichung herum drehen wollen, um Wachstum zu gerieren und das Gleichgewicht herzustellen. Das Problem an der Sache: Das gibt es gar nicht. Und wenn es es gäbe, würde es nichts anderes bedeuten als Stillstand: Das weiß jeder, der schon einmal beobachtet hat, wie zwei Waagschalen sich eingependelt haben.  Read the rest of this entry »

Diese CDU kann keiner, der sich konservativ nennt, wählen. Sie ist die schlechte Kopie der Betonkopf-SPD in NRW, die den jahrzehntelangen Niedergang des Bundeslandes verantwortet. Die Merkelsche Modernisierung der Partei ist gescheitert. Eine schlechte Kopie von Ökologen und Sozialisten braucht niemand.  Read the rest of this entry »

Wenn es noch eines Beweises bedurft hätte, wie übel auf der “Achse der Guten” mit benachteiligten Minderheiten wie Israel-Hassern, Antisemiten, Klimaforschern un Gutmenschen umgegangen wird, dann hat Henryk M. Broder seinem schlechten Ruf durch die Verletzung des Mail-Geheimnisses alle Ehre gemacht, in dem er den vom RBB aus Gesinnungsgründen beurlaubten Moderator Ken F. Jebsen nun auch noch durch Veröffentlichungen des email-Verkehrs mit einem konspirativ mitwirkenden Achgut-Leser bloßstellt. Nur weil der arme Mann nicht schreiben kann, muss das, was er schreibt, noch lange nicht richtig sein.

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Als geborener Düsseldorfer sollte man zu Kontroversen derjenigen, die hinter dem Eisernen Vorhang gelebt haben, schweigen. Ich weiß nicht zu sagen, wie und ob die Verhältnisse mich geprägt hätten und inwieweit ich mich mit dem System gemein gemacht hätte. Wenn aber die DDR-Dissidenten ihr früheres Handeln andersherum als moralische Monstranz vor sich hertragen, um den im Gesamtdeutschland auch als Chef der Stasi-Unterlagen-Behörde verdienten Präsidentschaftskandidaten und seinen Freiheitsbegriff mit der unterschwelligen Behauptung, er sei ja gar kein Bürgerrechtler gewesen,zu diskreditieren, muss man sich auch als “Wessi” aus der Ecke trauen: Read the rest of this entry »

Der Umgang mit dem Bundespräsidenten a.D. ist so stillos wie er selbst. Er hätte schon vor zwei Jahren Größe zeigen können und zugunsten des besseren Kandidaten verzichten. Merkel hätte auch damals schon Gelegenheit gehabt, auf Gabriels SMS einzugehen und Wulff gar nicht erst vorzuschlagen. Aber von Anfang an.  Read the rest of this entry »

Und gießen Öl hinein. Die Euphorie an den Börsen wird schnell dem Kater weichen. Doch dann ist das Geld verpufft und entweder wird durch Inflation saniert oder aber die Schulden müssen zurück gezahlt werden. Und schon wieder setzt die Intervention einen falschen Anreiz: Die Börsenwerte steigen, weil das ohnehin vorhandene Geld in die Aktienmärkte fließt. Die sind zwar volatil, haben aber den Vorteil, Inflationssicher zu sein – Nach der Inflation haben die Aktien noch einen Wert, das Papiergeld nicht.

Die Banken müssen sich endlich wieder an einen Tisch setzen und Geschäfte miteinander machen. Solange aber die panischen Notenbänker sich jedesmal wieder erpressen lassen und die Geldschleusen mit der Notenpresse öffnen, werden sie das lassen.  Read the rest of this entry »

Der ehemalige Präsident des BDI hat sich gleich dreimal eine Halle gemietet und jeweils ein paar hundert Menschen sind gekommen. Der 71 jährige steht vor seinem Publikum spricht druckreif frei und ist schon deshalb eine Ausnahmeerscheinung: “Der deutsche Unternehmensvorstand trennt sich eher von seiner Frau als von seinem Manuskript”. Was er zu sagen hat, wird immer wieder von Szenenapplaus unterbrochen. Und das ist auch schon Teil des Problems. Read the rest of this entry »

Der Mann, der Krise kann (FAZ), soll Chefvolkswirt der Europäischen Zentral-Bad-Bank werden. Qualifiziert dazu ist er, denn er hat als Aufsichtsrat schon die Pleite der IKB begleitet. Dort wusste er von einer Kreditlinie an die Off-Shore Zweckgesellschaft Rhineland über 8,1 Mrd. € bei einem Eigenkapital der IKB von 1,4 Mrd. €,. Einen Krisenbericht der Bankenaufsicht BaFin über die HRE lag ein halbes Jahr unbearbeitet auf seinem Schreibtisch. Hätte er früher halt geschrieen, hätte man die Bank deutlich billiger vom Eis gekriegt. Bei zusammen mindestens 105 Mrd. € Schaden, in die der Mann als Aufsichtsrat involviert war, ist es schon fast eine Petitesse, dass unter dem Aufsichtsrat Asmussen von der KfW 300 Mio. € an die gerade pleite gehenden Lehman Brothers überwiesen wurden.   Read the rest of this entry »

Steinmeier forderte eine stärkere Steuerung der Wirtschaftspolitik, um den Euro zu retten. „Es kann nicht sein, dass ein Land wie Island jahrelang Steuerdumping betreibt, daran pleitegeht und dann auf Hilfe der Gemeinschaft angewiesen ist“, sagte er.

Als früherer Bundesminister des Äusseren müsste er eigentlich wissen, dass Island der  EU nicht angehört. Und es ist auch weithin bekannt, dass das Land nicht am “Steuerdumping” zugrunde ging, sondern an seinen überdimensionierten Banken, deren Umsätze ein vielfaches des Bruttoinlandproduktes des Landes ausmachten. Wenn das Westerwelle gesagt hätte. Read the rest of this entry »

Im Deutschlandfunk-Interview heute morgen sprach der Botschafter der Arabischen Liga in Deutschland davon, dass er Regierungen vertrete und nicht Völker. Deshalb könnte er einer No-Fly-Zone über Lybien nicht “uneingeschränkt” zustimmen. Das ist für den “Westen” Vorwand genug, zu prüfen, zu sondieren und zu erkunden, statt zu handeln und den Rebellen mit Spezialeinheiten, Waffen oder wenigstens gezielten Bombardements des Palasts von Gaddafi zur Hilfe zu eilen. Wie Heather Deslisle beim European schon bemerkte, bis der Westen handelt, sind alle Rebellen tot.  Read the rest of this entry »

Wolfram Weimer lässt die Leser bei Facebook diskutieren, ob Guttenberg zurücktreten soll. Abgesehen von der Frage ob oder nicht erschließt er sich und dem Journalismus eine neue Form der Meinungsbildung abseits der Redaktionsstube. Guttenberg ist das erste Opfer, denn als er diverse Textbausteine zu einer Doktorarbeit zusammenstellen ließ, konnte derjenige, der es für ihn ziemlich nachlässig tat, nicht ahnen, dass der Mann mal zur Hoffnung des Konversativismus aufsteigen würde und deshalb die Aufmerksamkeit eines mit der Linkspartei symphatisierenden Jura-Professors aus Bremen (hätte man sich ja denken), der zu den Mitbegründern des Ypsilanti-Think-Tanks gehörte.

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Meinungsumfragen werden in der politischen Diskussion für bare Münze genommen, obwohl sie nichts weiter reflektieren als die Erwartung der Befrager. Vergleicht man die Umfrageergebnisse in Hamburg mit den realen Ergebnissen, so kann man mit Sicherheit nur eines feststellen: Dass das prognostizierte Ergebnis nie eintrifft und die Grünen in der Umfrage fast doppelt so gut abschneiden wie in der Realität. Je näher der Wahltermin wird, desto geringer das Umfrageplus. Read the rest of this entry »

Während die Verrohung des Programmes allerorten von den Feulletionisten beklagt wird, sind die sich nicht zu schade, ernsthaft und in epischer Breite alltäglich über Maden, Spinnen, Zicken, Integranten und Giftschlangen zu berichten. Mit dem seriösem Unterton des Chronisten wird da über Täuschungsmanöver, Intrigen und Ekelschleim berichtet. Anders gesagt: Die nehmen das Spektakel auch noch ernst.

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Die Verwendung der Vokabel “Kommunismus” durch die SED/PDS/Linkspartei- Vorsitzenden Gesine Lötsch hat selbst die eigenen Genossen verstört. Sie reden lieber vom “demokratischen Sozialismus”. Das veranlasst den Autor doch einmal die kritische Frage zu stellen, was beide eigentlich unterscheiden soll. Read the rest of this entry »