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Um festzustellen, dass diese 562 Schriftsteller es nicht ernst meinen und eigentlich gar kein Problem mit der Überwachung, Ausspähung und andauernden Prüfung von persönlichsten Daten haben, braucht es nur zweier Worte: Bankgeheimnis und Steuer-CD-Ankauf.

Und weil es ihnen eigentlich völlig egal ist, solange aus den richtigen Gründen spioniert wird, können sie sich im Fall der NSA so einfach wie nur möglich auskotzen, denn da kann man das Problem, das man mit Amerika hat, wiederverwenden.

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Reagan litt schon unter Alzheimer, aber selbst der aktuelle amerikanische Messias sollte beim Anhören solcher Reden vor Scham im Boden versinken.

Können politische Kommentare nicht immer so gut klingen? Gefunden bei Trending Central.

Eben hieß es in der Tagesschau: “Ein krimineller Hacker hat bei Vodafone tausende von Kundendaten gestohlen”. Das ist eine korrekte Formulierung. Aber jetzt denken wir doch einmal ein paar Monate zurück, denn damals hat die Regierung von Nordrhein-Westfalen genau solche Aktionen mit Unmengen von Steuergeld unterstützt. Damals handelte es sich allerdings um die Kunden von Banken in der Schweiz, aber die haben ja sowieso immer etwas zu verbergen.

Ob NSA oder Facebook – deutsche Politiker spielen immer wieder die großen Datenschützer, es sei denn, sie selber haben einen Nutzen von der Schnüffelei. Meldegesetz, Personalausweise, Bankgeheimnis und Sozialgesetzgebung – nur in den Fingern der eigenen Bürokratie sieht die Politik die Daten ihrer Bürger in sicheren Händen.

Was macht den Guardian besser als die NSA. Ich möchte genauso wenig, dass meine Daten im Redaktionskeller der Zeitung lagern wie auf den Servern des amerikanischen Geheimdienstes. Und wer eine gewisse juristische Vorbildung hat, weiss genau: Ein vermeintlich hehres Motiv macht aus einem Verbrechen noch lange keine gute Tat. Snowden ist wie die NSA ein Datendieb und der Guardian, der dafür teuer bezahlt hat, ist ein gewöhnlicher Hehler.Da ist es nur recht und billig, dass die staatliche Ordnungsmacht auf der Vernichtung besteht. Read the rest of this entry »

Ansgar Graw schreibt bei Welt Online über den amerikanischen Juristen Glen Greenwald, der sich als Journalist für den Guardian geriert und die Geschichte über den Whistleblower Edward Snowden augegraben hat. Eigentlich ist er Anwalt und Blogger. Vor allem aber ist er ein links gewendeter Amerikaner. Aber warum ist er als jüdischer Schwuler besonders berufen oder glaubwürdig.  Read the rest of this entry »

Maggie Thatcher ist gestorben. Wie diese Frau und ihre Mitstreiter aus Großbritannien, das in den Siebzigern eher einem sozialistischen Land der Dritten Welt ähnelte, ein boomendes, moderneres und freieres Land machten, zeigt die hervorragende dreiteilige Dokumentation “Tory! Tory! Tory!”.

Zum Weltfrauentag eine  Würdigung der Frauen der IDF.

Vom Sturmgeschütz der politischen Korrektheit, das sich neulich noch über den Rassismus in Stefan Raabs Politshow ausweinte, hätte man etwas mehr Feingefühl erwarten können!

Es gibt Leute,  die erkennbar nicht meiner politischen Couleur zuzurechnen sind und deren Urteil ich stets mit Aufmerksamkeit begegne. Wolfgang Menge, der heute im Alter von 88 Jahren starb, gehört dazu. Hoffentlich nutzt das ö.r. Fernsehen den traurigen Anlass, um Stücke wie das Millionenspiel oder die “Dubrow-Krise” zu wiederholen.  Read the rest of this entry »

DHL ist zwar nicht in der Lage, ein Paket zu mir zu schaffen, sondern versteckt es in einer sogenannten “Paketstation” auf der anderen Seite der Stadt, aber der Laden will ganz hoch hinaus. Pakete zustellen? Das unterfordert die von der Post aufgekauften Helden. Nein, DHL will laut der viel zu lauten Ansagen in der Warteschleife ihrer Telefon-Hotline folgendes:

“Als global tätiges unternehmen sehen wir uns in der Verantwortung, die Welt nachhaltig zu verändern.”

Das klingt so schleimig wie bei irgendeiner NGO und völlig bekloppt, weshalb ich nicht weiter erkundet habe, wie dieser größenwahnsinnige Plan in die Tat umgesetzt werden soll.

Die gute Frau Krausen wirkt ja ganz sympathisch, aber an einer Stelle hätte Frau Langer ruhig einmal nachfragen können:

“Es ist diese Mischung aus Revoluzzergeist und Bockigkeit, die Krausen zum Islam gebracht hat, das Aufbegehren gegen ihr engstirniges und konservatives Elternhaus in der Nähe von Aachen, wo die beiden Brüder alles durften und sie wenig.”

Wie sich die Zeiten doch geändert haben. Nach dieser Begründung müsste Frau Krausen heute in irgendeine andere Religion übertreten.

Das französische Magazin Charlie Hebdo will morgen neue Mohammed-Karikaturen veröffentlichen. Bleibt nur noch die Frage, wie die Juden diesen genialen Schachzug wieder eingefädelt haben. Jakob Augstein wird die Öffentlichkeit sicher auf dem Laufenden halten!

Aufgrund seiner Schreibe kann bei Stefan Kornelius’ Kommentar zu den Angriffen auf amerikanische Botschaften angenommen werden, dass er ihn nach ein paar Gläsern feinsten Rotweins geschrieben hat. Aber da Betrunkene und Kinder meistens die Wahrheit sagen, dürfen wir davon ausgehen, dass der Henri-Nannen-Kader genau das aufgeschrieben hat, wovon er felsenfest überzeugt ist. Und das klingt dann so:

“Es ist müßig, hier nach Tätern und Opfern zu unterscheiden. Diesmal ging die Provokation von amerikanischen Extremisten aus, islamistische Fanatiker haben sie angenommen und nicht minder radikal zurückgezahlt.”

Die Tatsache, dass die Opfer in diesem Fall ganz eindeutig der amerikanische Botschafter in Libyen Chris Stevens und seine Mitarbeiter sind, ist Kornelius egal. Für ihn sind die aufgepeitschten Massen auf den Straßen der muslimischen Welt die Opfer eines gefährlichen Regisseurs und eines gefährlichen Films, für den sich keine Sau interessiert, der jetzt aber als große Gefahr des Weltfriedens dargestellt wird. Ein Film ist für Herrn Kornelius also nicht nur völlig gleichwertig mit Mord und Totschlag, für ihn ist er auch die unvermeidbare Konsequenz und vor allem eine ausreichende Entschuldigung für solche Taten.

Wenn Kornelius diese gleichen Maßstäbe an den Massenmörder Breivik anlegte, dann wäre dieser ein Opfer seiner Opfer und trägt keine Schuld an seinen Taten.