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Scheiße. Einen Post unter diesem Titel hatte ich mir heute morgen überlegt. Und war noch nicht dazu gekommen, ihn zu schreiben. Nun ist es keine Vorraussage mehr, sondern die Beschreibung des Ist-Zustands: Deutschland hat ein Drittel einer 10-jährigen Anleihe nicht verkaufen können. Es fehlen rund 4 Milliarden in der Kasse. Bei einer Gesamtverschuldung von mindestens 2 Billionen macht das zwar den Kohl nicht fett, aber es ist ein Indiz dafür, dass “den Märkten” wer immer das sein mag, langsam schwant, dass die Zinsen der deutschen Staatsanleihen zu niedrig sind, um das Risiko auszudrücken, das hinsichtlich der Rückzahlung besteht. Außerdem steht eine ordentliche Inflation in der Erwartung und die führt für den Kapitalgeber dann zu einem realen Verlust.  Read the rest of this entry »

Die Frage stellte der Moderator der “Informationen am Morgen” einem intellektuellen türkisch-stämmigen Betroffenheitsintellektuellen, der diese allerdings geistesgegenwärtig verneinte. Denn das letzte dieser grausamen rassistischen Attentate fand 2007 statt. Und da hatte Sarrazin wohl noch keine Zeile geschrieben. Das Buch kam in der Tat erst neun Jahre nach Beginn der Mordserie heraus.  Read the rest of this entry »

Der Europa-Abgeordnete Alexander Graf Lambsdorff wies im Deutschland-Funk-Interview heute morgen darauf hin, die Einrichtung einer “No-Fly-Zone” müsse durch einen Beschluss des UN-Sicherheitsrates sanktioniert werden, damit er völkerrechtlich konform ist. Doch weil Chinesen und Russen fürchten müssen, bei vergleichbaren Experimenten ebenfalls mit der NATO-Keule bedroht zu werden, werden sie einer solchen Aktion nicht zustimmen. Solange sterben in Lybien Menschen, weil das internationale Völkerrecht die Rechte von Diktatoren und Potentaten regelt, aber nicht das der Menschen, die es schützen sollte. Read the rest of this entry »

Vor zwei Jahren starb mit Harry “The last fighting Tommy” Patch der vorvorletzte Brite, der noch im Ersten Weltkrieg gekämpft hatte. Am Sonntag starb Frank Buckles im Alter von 110 Jahren, der letzte Amerikaner, der sich dem preußisch-deutschen Militarismus entgegen gestellt hatte und damit Europa vor einer Hohenzollern-EU bewahrte. Mit solchen Helden stirbt auch immer ein Stückchen Geschichte aus. Eine Tatsache die in Deutschland wenig zählt, die Angelsachsen halten solche Persönlichkeiten gottlob länger in Erinnerung.

Die Substanzlosigkeit der vermeintlich bürgerlichen Regierung wird mittlerweile alltäglich voraus. Ein FDP-Gesundheitsexperte fordert deFacto das Verbot der Kinder-Menüs bei Mcdoof und der Verkehrsminister will die Autofahrer nach Kfz-, Öko-, Mehrwert- und Mineralöl ein viertes Mal zur Kasse bitten, um die staatliche Daseinsvorsorge zu garantieren: Die Schlaglochfreiheit deutscher Strassen. Read the rest of this entry »

Erinnern Sie sich noch: Die amerikanischen Autokonzerne sind daran pleite gegangen, dass sie die falschen Autos bauten. Zu groß, zu viel Benzin schluckend, zu umweltschädlich. Nun würde alles anders und auch die US-Amerikaner würden fortan mit der Golf-Klasse in´s Shopping Center cruisen. Doch weit gefehlt. 2010 auf der Bestseller-Liste Nummer 1: Ford´s Pickup F-Serie, Platz zwei nimmt der Chevrolet Silverado ein, das Equivalent aus der General-Motors Fabrik.

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Die Linkspartei sehnt sich noch heute nach den revolutionären Zuständen, die Deutschland in den Jahren nach dem Ersten Weltkrieg prägten. Und so kommen die alten und neuen SED-Kader immer wieder mit Vorschlägen aus ihren Löchern, die nicht nur unglaublich doof sind, sondern auch einen Einblick in die rechtliche und geschichtliche Leere linker Hirne gewähren. Die neueste Idee: Adelstitel abschaffen. Read the rest of this entry »

Die Kennedys aus Oberfranken (nicht aus der Oberpfalz – danke für den Hinweis) haben wieder zugeschlagen. Der deutsche Hang zur Monarchie schlägt allerdings im Establishment mehrheitlich mindestens in Häme um, weil der fesche adelige Verteidigungsminister und seine Gattin, eine geborene von (Blut, Schweiß und Tränen) Bismarck am Hindukusch blöderweise eine zu gute Figur machen. Die Soldaten freuts. Daran sollten sich Siggy Popp und Konsorten mal ein Beispiel nehmen. Read the rest of this entry »

Es wird eine neue Sau von Medien und Politikbetrieb durch das Dorf Deutschland getrieben: Die Vergangenheit des Auswärtigen Amts. Das war -zum Erstaunen aller- im Dritten Reich nämlich in der Hand der Nazis.

Es mag zunächst wie eine Binsenweisheit klingen, aber Politik und Medien scheinen wirklich überrascht zu sein. Was dachten sie sich denn, was während der Reichskanzlerschaft Hitlers im AA vor sich ging? Wusste diese Clique von Vergangenheitsbewältigern (“Nie wieder…”, “Wehret den Anfängen…”) nichts von den Taten des Außenministers von Ribbentrop, der sich bei den Verbündeten Deutschlands an vorderster Front dafür einsetzte, die Judengesetzgebung Deutschlands zu übernehmen? Der mit seinem sowjetischen Kollegen die bis 1990 andauernde Fremdherrschaft über große Teile Osteuropas einleitete? Wussten sie nicht, dass es das AA war, das für die Juden in den Gebieten, die im Westfeldzug besetzt worden waren, zuständig war? Und was dachten diese Experten, warum Ribbentrop nach dem Krieg sein verdientes Ende an einem Galgen fand?

Details in dem Bericht mögen neu sein, aber die Tatsache, dass das Auswärtige Amt einer der willigsten Vollstrecker der Wünsche Hitlers war, ist weder neu noch überraschend! Die Tatsache, dass diejenigen, die sonst schnell die deutsche Geschichte hervorkramen, um mit ihr zu argumentieren, offenbar keine wirkliche Vorstellung von den Begebenheiten im Nationalsozialismus haben, ist bezeichnend für die personelle Qualität in Medien und Parteien.

Heute wird der Canada Day gefeiert und die zwischen Pazifik und Atlantik gelegene Perle der Anglosphäre lässt sich hochleben. Und das sympathische Land hat allen Grund dazu: Nicht nur waren die Kanadier zur Stelle, als die freie Welt sich in der ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts unter großen Verlusten gegen ihre größten Bedrohungen, den preußisch-deutschen Militarismus und den Nationalsozialismus, zur Wehr setzen musste, auf die tapferen Kanadier konnte und kann in militärischen Konflikten grundsätzlich gezählt werden. Read the rest of this entry »