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Die wöchentliche Kolumne des Spiegel-Eigners Jakob Augstein ist stets ein Quell der Freude. Bestätigt sie doch immer alle Vorurteile, die man gegen den linken Schnösel reicher Eltern haben kann, der seine Karriere nur dem verdankt, was er Anderen nicht gönnt: seinem Reichtum. Dass er den enteignenden Spitzensteuersatz, den er anderen aufoktroieren will, nicht fürchten muss, liegt an einem geschickten Steuersparmodell, das dem, was der gemeine Zahnarzt so treibt, an Perfidität weit überlegen ist: Der wahre Sohn von Schlußstrich-Walser finanziert damit die linke, antisemitische Klassenkampf-Postille “Freitag”: Nun schwingt er reichweitenwirksam bei SPON gegen die Kanzlerin die Moralkeule, in dem er sie der Korruption bezichtigt, weil sie eine Spende der BMW-Eigner-Familie Quandt einheimst, nachdem sie sich für die Interessen der deutschen Automobil-Industrie eingesetzt hat. Augsteins dümmlich-säuerlicher Moralismus offenbart aber vor allem eins: Dass er mal wieder von dem, worüber er polemisiert keine Ahnung hat.  Read the rest of this entry »

Waffen werden diskriminiert. Je effektiver sie ihrem Zweck, dem Töten, dienen, desto schlechter sind sie angesehen. Gutmenschen ergehen sich dabei besonders darin, bestimmte Waffenarten zu ächten. Atomwaffen sind ganz schlecht, chemische auch. Und selbst der Ökomarkt-Kunde möchte Bio-Waffen ächten, selbst wenn sie biologisch abbaubar sind. Da ist es folgerichtig, wenn der Friedensnobelpreis an eine Organisation geht, die sich für konventionelle Kriegsführung einsetzt, in dem sie versucht, chemische Waffen zu vernichten. Read the rest of this entry »

Dass Papst Franziskus und Heribert Prantl bald eine unheilige Allianz bilden würden, war nur eine Frage der Zeit. Nun machen sie auf das erbarmungswürdige Schicksal der afrikanischen Flüchtlinge aufmerksam, deren tausende Kilometer weiter Weg aus dem Elend nach Europa in den Tod führte. Und daran sind wir Europäer schuld. Nur ganz anders als uns die Gutmenschen allerorten Glauben machen wollen. Nicht die Menschen müssen wir hereinlassen. Sondern die Waren und Güter, die sie produzieren. Read the rest of this entry »

Liberal gesinnten Zuschauern konnte angesichts der populistischen Tiraden, die gestern bei “Hart aber Fair” über den Bildschirm flimmerten, Angst und Bange werden. Und das lag nicht an Bernd Lucke. Es lag auch nicht an den üblichen Märchen der EU-Fans, die uns weismachen sollten der Euro hätte den zweiten Weltkrieg beendet und Deutschland erst zu einer erfolgreichen Exportnation gemacht. Viel schlimmer ist, dass zum wiederholten Mal führende deutsche Politiker, in diesem Fall Norbert Röttgen und Ralf Stegner, einem europäischen Imperialismus das Wort redeten, ohne das irgendwer widersprach.   Read the rest of this entry »

Marauhn: Die Charta der Vereinten Nationen beinhaltet in ihrem Artikel zwei ein zwingendes Gewaltverbot, von dem nur aus zwei Gründen abgewichen werden kann: wenn ein Staat angegriffen wird, oder wenn der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen eine Militärintervention autorisiert. Das ist hier nicht der Fall, und solange der Sicherheitsrat keine entsprechende Autorisierung beschließt, kann rechtmäßig nicht in Syrien interveniert werden.

so der Völkerrechtler Thilo Maraun im Deutschlandfunk. Weil die chinesischen Diktatoren und Menschenrechtsverletzer und die lupenreinen russischen Demokraten einer NATO-Intervention in Syrien nicht zustimmen, ist die Unrecht.  Read the rest of this entry »

Der arabische Frühling begann als vermeintliche Facebook-Revolution.  Doch als die Wahllokale nach den ersten vermutlich freien Wahlen geschlossen waren, hatten nicht die säkulären Kräfte sondern die seit Jahrzehnten von den Diktatoren unterdrückten Islamischen Kräfte als Sieger hervorgingen. Und die gingen dann schnell daran, ihre Vorstellung von einer islamischen Gesellschaft umzusetzen. Der Ägyptische Präsident Mursi und seine Muslimbrüder gingen dabei besonders zielstrrebig vor. Verwundert rieben sich nicht nur viele Ägypter die Augen. Und gingen wieder auf die Straße, bis das Militär Mursi vertrieb. Die gewaltsamen Auseinandersetzung zwischen den Muslimbrüdern und der staatlichen Macht schenken sich nichts und es ist schwer festzustellen, wer damit angefangen hat.  Read the rest of this entry »

Heinz-Klaus Mertes hatte einst seinen Posten als Chefredakteur des Bayerischen Rundfunks seiner strengen Gesinnung und dem Bayerischen Ministerpräsidenten zu verdanken – trotz seines erkennbar westfälischen Idioms. Auf der Beerdigung Franz-Josef Strauß seligen Angedenkens blamierte er sich als Kommentator, weil er nicht einmal die Pressemitteilung der Staatskanzlei gelesen hatte und vom Protokoll keinen blassen Schimmer. Im Angedenken dieser Fehlleistung vergeben die Freunde der offenen Gesellschaft in unregelmäßiger Reihenfolge den Heinz-Klaus Mertes Preis für den schlimmsten Live-Kommentar. Heute trifft es Bettina Schausten, Quoten-Frau im Berliner ZDF-Studio, die ihren Freunden gerne mal 150 Euro abknöpft, wenn sie in ihrer durch unsere Zwangsgebühren finanzierten  Wohnung übernachten. Sagte sie jedenfalls im Interview mit Christian Wulff.  Wenn man mir 150 Euro dafür zahlen würde…. Nun hat die öffentlich-rechtliche Vorzeigejournalistin sich beim öffentlichen Gelöbnis anlässlich des 20. Juli auf die Knochen blamiert.  Die Frau sabbert jedes Ritual zu Tode.  Read the rest of this entry »

Ansgar Graw schreibt bei Welt Online über den amerikanischen Juristen Glen Greenwald, der sich als Journalist für den Guardian geriert und die Geschichte über den Whistleblower Edward Snowden augegraben hat. Eigentlich ist er Anwalt und Blogger. Vor allem aber ist er ein links gewendeter Amerikaner. Aber warum ist er als jüdischer Schwuler besonders berufen oder glaubwürdig.  Read the rest of this entry »

Uns gehts doch gut. Die Steuereinnahmen sprudeln, Vollbesschäftigung droht und Mutti Merkel will sich ihren Wahlsieg mit immer neuen Wohltaten erkaufen. Endlich ist Sommer und die Welt scheint in Ordnung. Nicht nur morgens um Sieben. Doch der Schein trügt. Jan Dams erinnert anlässlich der Loewe-Pleite daran, dass wir in Abhängigkeit der Emerging Markets von den Basisinnovationen des 19. Jahrhunderrts leben: Dem Maschinen- und Anlagenbau, der Chemie-Industrie (die wir schon zur Hälfte verjagt haben) und der Automobilindustrie, die allerdings mit maroden Wettbewerbern in Europa schon im ruinösen Preiskampf steht und sich nur aufgrund der durch die Gelddruckerei in Amerika dortiger Absatzerfolge erfreuen kann. Gleichzeitig geht die Politik einvernehmlich immer größere Verpflichtungen gegenüber den notleidendenen europäischen Nachbarn ein, die wir, unsere Kinder und Enkel nie erfüllen können. Der Schein des starken Manns Europas trügt. Und mich macht das langsam sprachlos. Read the rest of this entry »

Allerorten vergießt man heute Krokodilstränen, weil sich die Bücherverbrennung auf dem Bebelplatz zum soundsovielsten Mal jährt. Das ist bequem, denn das waren die Nazis und da macht sich so ein bisschen Betroffenheitskultur gar nicht schlecht. Heute werden Bücher nicht mehr verbrannt, weil man diejenigen, die vom ökosozialistischen Mainstream abweichen, am liebsten digital und real totschweigt. Meinungsfreiheit sieht anders aus. Beispiele gefällig:  Read the rest of this entry »

Der deutsche Volkswirtschaftsprofessor und renommierte Währungsexperte Wilhelm Hankel gehört zu den Euro-Kritikern der ersten Stunde. Zusammen mit den Ökonomen Joachim Starbatty und Wilhelm Nölling und dem Staatsrechtler Karl-Albrecht Schachtschneider legte er vor dem Bundesverfassungsgericht Verfassungsbeschwerde zunächst gegen die Euro-Einführung, später gegen die Euro-Rettungsschirme und die Griechenlandhilfe ein.

Nun hat Professor Wilhelm Hankel ein Buch vorgelegt, das den Königsweg aus der Euro-Krise weist. Das Buch trägt den gleichsam explosiven wie verheißungsvollen Titel: “Die Euro-Bombe wird entschärft”. Es liefert einen konstruktiven Vorschlag, wie das Euro-Desaster doch noch eine Episode der europäischen Einigung mit Happy End werden kann.

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Wenn er nicht abschreibt, schreibt er Klartext. Karl-Theodor von Guttenberg fordert gemeinsam mit dem Chef des Washingtoner Büros der “CSU-nahen Hanns-Seidel-Stiftung” im Wall Street Journal, dass sich die Bundesregierung und die Bundeswehr konkret darauf vorbereitet, Israel bei einem Luftangriff auf den Iran zu unterstützen. Wo hat er das nur her? Read the rest of this entry »

Ab heute gibt es bei der Welt eine Bezahlschranke. Qualitätsjournalismus, so denkt man bei Springer, muss sich rechnen. Das mag stimmen. Doch selbst beim Konservativ-Liberalen Flaggschiff stellt sich die Frage, ob das, was man bei Welt Online zu lesen kriegt, wirklich Qualitätsjournalismus ist.  Read the rest of this entry »

Statt der allseits bekannten Brot für die Welt Aktion “Brot statt Böller” bitten wir Sie dieses Jahr um Ihre Unterstützung für “Böller für GAZA”. Wie Sie sicher bemerkt haben, sind die Raketenbestände der HAMAS einerseits aufgrund zu geringen Nachschubs aus dem Iran und dem ausgefallenen Nachschubweges über Syrien  und andererseits aufgrund der unangemessenen Bombenaktion der Israelis, die sich nicht gegen Zivilisten sondern völkerrechtswidrig ausschließlich gegen Raketen und Terroristen richtete, soweit dezimiert worden, dass die heldenhaften Widerstandskämpfer sich zu einem Waffenstillstand genötigt sahen.

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Gerade sehe ich den “Experten” Michael Lüders bei n24. Der sieht den Krieg schon auf dem Sinai. Dessen einseitige Sicht auf die Sachlage animiert mich, noch einmal ein paar Sachen richtig zu stellen:

1. 2005 (dank dem Leserhinweis) verließen die Israelis den Gazastreifen und räumten gegen den Widerstand der dortigen Israelis auch alle Siedlungen.

2. Die dort lebenden Araber übernahmen nicht etwa die funktionierende Infrastruktur, mit der sie sich nicht nur selbst hätten versorgen können. Mit den zahlreichen Plantagen und Gewächshäusern wäre auch die Aufrechterhaltung des Agrar-Exports in die EU möglich gewesen. Stattdessen wurden Siedlungen, Felder und Einrichtungen zerstört und die Versorgung der einheimischen Bevölkerung von der exklusiv den Palästinensern vorbehaltenen UN-Hilfsorganisation übernommen, die in GAZA und der Westbank übrigens auch der grösste Arbeitgeber ist. Seither pumpen USA und die EU mehr Hilfsgelder nach “Palästina” als in jede andere Region der Welt.

3. Es wird häufig übersehen, dass die arabische Politik in GAZA und der WESTBANK von zwei unterschiedlichen Organisationen betrieben wird. Die Fatah ist nur korrupt und kriminell und die HAMAS terroristisch (so eingestuft von der überwiegenden Zahl der westlichen Staaten. Die HAMAS bekämpft das Existenzrecht Israels mit terroristischen Methoden wie Selbstmordattentaten und nach der Abschottung Israels hauptsächlich mit Raketenbeschuss.

4. Seit 1995 besteht in “Palästina” Teilautonomie. Die dort lebenden Araber haben es nicht geschafft, ein funktionierendes Staatswesen zu entwickeln. Vor allen Dingen haben die entsprechenden Polizeibehörden kein wirksames Gewaltmonopol aufgebaut und zugelassen, dass Terroristen von dort aus nach Israel einsickern und auf Marktplätzen und in Linienbussen mit Schulkindern Selbstmordattentate ausführten, die vom irakischen Diktator Saddam Hussein mit einer Prämie von 10.000 Dollar an die entsprechende Familie belohnt wurden.

5. 2006 fanden die letzten Wahlen in den palästinensischen Gebieten statt, aus denen die HAMAS als Sieger hervorging. Die FATAH ignorierte das Wahlergebnis mehr oder weniger. 2007 kam es in Gaza deFacto zu einem Bürgerkrieg, in dessen Zuge, die FATAH und ihre Profiteure von der HAMAS vertrieben wurden.

6. Zur Beruhigung des eigenen Gewissens reisen Emissäre der westlichen Welt regelmäßig nach Ramallah, der West-Bank-Hauptstadt und erweisen der dortigen FATAH ihre Ehre. Die wurde aber 2006 deFacto abgewählt und besitzt keine demokratische Legitimation. Angeblich besteht eine Allparteienregierung zwischen FATAH und HAMAS, die Wahlen für 2011 und 2012 vorbereiten sollte. Davon ist mittlerweile keine Rede mehr. Allerdings muss man feststellen, dass zumindest ein Teil der Dauersubventionen nicht mehr ausschließlich in die Korruption fließen, sondern zur “Ankurbelung” der Wirtschaft fließen und ein zweistelliges Wirtschaftswachstum produzieren. Einer der schnell wachsenden Bereiche ist der IT-Sektor in der Westbank, der als Kooperationspartner israelischer Unternehmen gefragt ist.

7. Um Gegenschläge in GAZA zu vermeiden, haben die IDF (zu Deutsch Israelische VERTEIDIGUNGS Kräfte) einen Abwehrschirm gegen die Raketen aus GAZA entwickelt, die zunächst auch gut zu funktionieren scheinte. Nachdem seit der Öffnung der Grenze zu Ägypten die Schmuggelei einfacher geworden ist, entpuppt sich diese Grenze deFacto als Nachschubweg, auf dem auch iranische Raketen geliefert worden sind, die eine wesentlich höhere Reichweite haben und, wie man gestern gesehen hat, den Ballungsraum Tel Aviv erreichen können. Jetzt schicken die arabischen Terroristen einfach so viele Raketen in die Wohngebiete rund um Gaza, dass der Abwehrschirm nicht alle aufhalten kann.

8. Über den Zustand und die Meinungslage der Bevölkerung im GAZA Streifen ist nicht viel bekannt, außer, dass es fast noch gefährlicher im Gaza Streifen sein muss, eine andere Meinung als mit einer Kippa umher zu laufen. Kameraleute und Fotografen sind nicht neutral sondern Palästinenser und deren Qualität bei der Erzeugung verzerrter Realitäten ja äußerst versiert.

9. In Hamastan vögeln oder dösen mindestens ein Viertel der Bevölkerung. Das macht sie verfügig für Propaganda und Diktatur. Das liegt an dem Grünenthal-Präparat Tramal, dass dem Hörensagen und früheren Berichten nach auch in der Westbank hergestellt werden soll. Die Pille hat den seltenen Vorzug die Lust durch Verzögerung der Ejakulation herauszögern. Eigentlich gedacht ist es als Schmerzmittel nach Operationen, das auch gezielt den geistigen Zustand umnebelt und so die Frage, ob man mit seiner eigenen Hände Arbeit Geld verdienen könnte, gar nicht erst auftretetn lässt. Wer Zweifel an dieser Beschreibung hat, kann das bei den GEZlern von tagesschau.de nachlesen.

10. Wie wir eingangs dargestellt hatten, hätte die Bevölkerung des GAZA Streifen sich mit den zurückgelassenen Betrieben der israelischen Siedler prima selbst versorgen können, die sie statt dessen zerstört haben, um von “humanitärer Hilfe” der UN-Organisationen zu erhalten. Dort gibt es wohl die einzigen Palästinenser, die arbeiten. Die Organisation ist der größte Arbeitgeber. Die Hilfen werden und werden mehrheitlich seit 2007 aus Israel transportiert. Lediglich Waren und Güter, die dem Bau von Waffen dienen, sind davon ausgeschlossen. Während der “Blockade” konnte deshalb auch ein Fünfsterne Hotel in Gaza gebaut und in Betrieb genommen werden, falls Herr Barenboim mal wieder vorbeischaut (ist aber unwahrscheinlich, weil der Israeli die Ehrenbürgerschaft der FATAH hat). Die HAMAS wirft deshalb gerne mit Raketen, weil sie überhaupt kein Interesse an der Aufhebung der Blockade haben. Denn die Blockade manifestiert ihre Macht und macht Wahlen unmöglich. Waffen und sonstiges kommt durch die Tunnelwirtschaft und jetzt durch die von den Ägyptern geöffnete  Grenzübergänge nach Sinai. Das sehen die Olivenbauern aus GAZA gar nicht gerne, denn jetzt sinken plötzlich die Preise für das Olivenöl. So lügen die Palis sich in die Tasche. Und die Olivenbauern auch. Die haben sich an hohe Monopolrenten gewöhnt, die sie nun gefährdet sehen.

Wenn es Israel nicht gäbe, müssten Hamas, Muslimbrüder und Konsorten es erfinden. Es garantiert ihre Existenz. Darunter leiden die Israelis, die als Prügelknaben der Araber herhalten und als Begründung für Unterdrückung und Diktatur. Wer mit den Arabern symphatisiert, sollte das wissen.

 

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