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von CARL CHRISTIAN JANCKE

Mutti tingelt durch Deutschland. In Regionalkonferenzen will sie die brodelnde Stimmmung der Basis abfangen. Dabei sind auch Kinder im Raum, die offensichtlich einzelne Mitglieder mitbringen. Dass die zur Belobigung der Bundeskanzlerin missbraucht werden, ist von Übel. 

Bei der in Heidelberg brachte ein pensionierter Lehrer, der mit Flüchtlingskindern arbeitet, einen kleinen afghanischen Jungen mit, wie Focus Online berichtet.  Der dankt der Kanzlerin in passablem Deutsch und darf ihr anschließend auch die Hände schütteln.Der Kleine ist genau so gerührt wie der Betrachter. Einen Tag später schiebt dann ein Biodeutsches CDU-Mitglied seine niedliche Tochter

 

Kinder machen machtlos. Politiker sind keine Päpste, die Säuglinge im Vorbeifahren küssen.

Auf einer politischen Veranstaltung haben  Kinder nichts zu suchen. Sie taugen nicht zum Instrument in der politischen Auseinandersetzung. Sie sind allenfalls ein Kampfmittel in der postfaktischen Gesellschaft, in der das sachliche Argument nicht mehr gilt. Das schlimmste ist aber, dass die armen Kinder gar nicht absehen können, wozu sie mißbraucht werden.

 

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