Spätestens seit der Finanzmarktkrise 2010 hat die Politik den Markt dominiert und in Europa herrscht die Zentralverwaltungswirtschaft über den freien Willen der Menschen. Der BREXIT wird den Menschen in Europa die Augen öffnen.  Nicht sie sind abhängig vom politisch-medialen Komplex sondern umgekehrt.Der Souverän meldet sich zurück.

Europa steckt nicht in der Sackgasse – sondern das Etablishment Das Elitenprojekt wollte immer mehr, immer mehr  ummer regulieren und hat den Menschen immer mehr die Freiheit geraubt. Der Nanny-State nahm überhand und aus einer arbeitsteiligen wurde eine Zentralverwaltungswirtschaft. Mittlerweile sind neue Spülmaschinen nicht mehr funktionsfähig, weil sie soviel Energie sparen, dass sie nicht mehr sauber spülen. Die Abgaswervorschriften der EU können Autos nur noch erfüllen, wenn sie auf dem Prüfstand sind oder gar nicht mehr fahren.

Unter dem Deckmäntelchen der Strukturhilfen werden Subventionen verteilt, die Landwirtschaft schafft mit ihren permanenten Interventionen Fehlanreize und hat dazu geführt, dass die Landwirtschaft Marktwirtschaft verlernt hat und nach Freigabe der Milchquoten ohne Sinn und Verstand anfingen Milch zu produzieren, um sich hinterherzu wundern, dass die Preise sinken und hilflos nach dem Staat zu rufen.

Die Dreistigkeigt, mit der das politische Establishment den Brexit kommentiert, ist Teil des Problems. Die Ignoranz, mit der das demokratische Urteil beurteilt wird, zeigt nur, dass die Leute in Brüssel sich für etwas Besseres halten als der Rest Europas. Elmar Brok (CDU) will die Briten bestrafen, damit sich keine “Nachahmer-Effekte” einstellen.

Die Panikmache macht die Ausschläge der Märkte nur schlimmer und dass die englische Zentralbank 250 Mrd. Euro in dem Markt pumpt, gibt den Finanzmarktjongleuren nur neues Spielgeld. Nächste Woche werden sich die Kurse wieder normalisiert sein und das Pfund hoffentlich nicht wieder auf altem Niveau. Dann kann ich nämlich mal wieder nach Schottland in Urlaub fahren und mir ne´ neue Barbour-Jacke kaufen.

Der öffentlich-rechtliche Rundfunk malt in Dauerschleife Horrorszenarien ohne Sinn und Verstand. Da wird von Einführzöllen fabuliert und Bankenschliessungen gefaselt, ohne dass ein einziges Unternehmen irgend etwas entschieden hätte und als ob wir Zölle für Güter bezahlen muss, die in der Türkei,Norwegen oder der Schweiz produzert werden. Gott sei dank ist Fußball-WM. Zwischendurch müssen wir den Schaum vorm Mund ertragen, der uns aus den Lautsprechern der Fernseher eklig entgegenschwallt.

Zwei Tage vorher hat das Bundesverfassungsgericht aus Feigheit mal wieder einen schlanken Huf gemacht und die vom Europäischen Gerichtshof sanktionierte Staatsfinanzierung durch die Zentralbank legitimiert. Nur um nicht an einem vermeitnlichen Zusammenbruch der EURO-Misswirtschaft schuld zu sein, an dem es sich nun tatsächlich schuldig gemacht.

Denn die Misessche Interventionsspirale der fortwährenden staatlichen Intervention wird jetzt dazu führen, dass die Blase immer größer und immer größer wird bis sie platzt und bis dahin die schwachen südeuropäischen Staaten in´s Freischwimmerbecken mit dem EURO-Mühlstein um den Hals schickt, während wir den Schwimmlehrer zahlen.

Wenn die Blase explodiert (Vom Platzen kann nicht gerade die Rede sein), werden es die Briten sein, die feixend am Rande stehen und sich sagen: “Gut, dass wir uns rechtzeitig aus dem Staub gemacht haben.”