Natürlich sind nicht alle Flüchtlinge kriminell. Wer aber auf die Verwerfungen hinweist, die durch die Völkerwanderung vornehmlich von jungen Männern aus einem Kulturkreis hinweist, in dem das Frauenbild bestenfalls anachronistisch ist, schüttet deshalb noch lange kein Wasser auf rechte Mühlen. Im Gegenteil. Wer die negativen Auswirkungen des “Flüchtling-Problems” veschweigt, verhöhnt die Opfer und provoziert die Radikalisierung weiter Teile der Bevölkerung. 

Auch die jungen Araber, die vor dem Krieg in Syrien und dem Elend auf dem Maghreb fliehen, ist dafür kein Vorwurf zu machen. Wenn sie heute gelangweilt aus den Massenunterkünften für ein paar Stunden in die Innenstädte fliehen, sind sie mit einer Welt konfrontiert, die mit der in ihrer Heimat nicht vergleichbar ist. Das gilt nicht nur für die Infrastruktur sondern auch für das Angebot von Konsumgütern im Überfluß. Und mit einer säkularisierten Gesellschaft, in der die Freiheit der Entfaltung der eigenen Persönlichkeit nicht durch religiöse oder gesellschaftliche Normen eingeengt wird. Das gilt nicht nur für Frauen, Schwule oder Lesben, bei denen ich mich als weißer alter Mann (über Fünfzig) manchmal frage, ob aus einer Diskriminierung nicht längst das Gegenteil geworden ist.

Da die meisten der Flüchtlinge aber durchaus rechtschaffend sind, macht ihnen ihre heterosexuelle Orientierung durchaus zu schaffen, auch weil Selbstbewußtsein und die Selbstverständlichkeit, mit der Frauen mit ihrer Attraktivität umgehen, mit ihren Erfahrungen und ihrem gewohnten Umgang mit dem anderen Geschlecht nicht in Einklang zu bringen sind. Hinzu kommt, dass die Menge an produziertem Testeron im umgekehrten Verhältnis steht, ihre Sexualität auch auszuleben. Wenn sie in den Turnhallen auf den Fortgang ihres Verfahrens in den zu Notunterkünften in den Turnhallen warten, haben die jungen Mädchen mit ihren Tank-Tops und Miniröcken eine fatale Stimulation. Das kann man ihnen (den jungen Arabern) nicht vorwerfen. Dieses Phänomen zu verleugnen, hilft aber auch nicht weiter, ihnen nicht und unserer Gesellschaft auch nicht.

Zum Selbstbetrug unserer Gesellschaft gehört schon lange, dass wir “Flüchtlingskriminalität” leugnen. So wie nicht alle Flüchtlinge kriminell sind, ist leider auch nicht jeder ein friedliebender Gutmensch, der bereit ist seine Prägungen und Ansichten über die Bordwand des Flüchtlingsschiffs zu werfen.

Seit Jahren weiß man, dass unter den jugendlichen Intensiv-Tätern besonders viele Araber sind. Und wer, wie ich in Berlin wohnt, weiß viele Geschichten von jungen Frauen zu berichten, denen z.B. das Mobiltelefon mit dem Messer am Hals abgepresst wurde. Und die Täter waren meistens nicht blond und blauäugig. Das passiert nicht nur im Wedding sondern gerade in den gutbürgerlichen Vierteln. Dort verspricht man sich eine bessere Beute und kann sich bis zum möglichen Eintreffen der Polizei durch die Flucht mit der U-Bahn bequem entziehen.

Dass es etwa in Berlin z.B. rund um die Warschauer Straße ganze Gegenden, S-Bahn- und U-Bahn-Linien und Stationen sind, die des nächtens von den Ordnungshütern schlicht aufgegeben werden, ist längst ein offenes Geheimnis. Wenn man dann in “Hallo Deutschland” sieht, mit welcher Akribie deutsche Polizisten gefahrlose Jagd auf Autofahrer machen, die ohne Freisprechanlage telefonieren, kann auf die Idee kommen, dass da irgendwas mit der Prioritätensetzung nicht ganz stimmt.

Wer die Kriminellen unter den Ausländern konsequent verfolgt und drakonisch bestraft, schützt nicht nur unsere Zivilisation sondern auch alle anderen. Die, die in Versuchung kämen, Abschreckung. Und die anderen durch den Erhalt ihres guten Rufs und die Aktzeptanz in unserer Gesellschaft.

In Köln, Stuttgart und Hamburg ist es nun unbestreitbar zu einer Mixtur aus sexuellen Übergriffen, die mindestens an eine Vergewaltigung heranreichen und brutalem Straßenraub gekommen. Nicht in dunklen Seitenstraßen sondern auf dem Königsplatz in Stutgart, der Reeperbahn in Hamburg und dem Kölner Hauptbahnhof.

Dass die Taten und Täter sich nur durch ihre Anzahl entscheiden, nicht aber durch ihr grausames Vorgehen, nährt die Vermutung, dass dererlei schon lange an der Tagesordnung ist. Ein Dutzend Täter erklärt Frauen, die abends auf solchen öffentlichen Plätzen alleine unterwegs sind, zu Freiwild, umzingeln sie und befriedigen ihre sexuellen und materiellen Bedürfnisse, in dem sie die Frauen entwürdigen, sich bis zur Vergewaltigung an ihnen vergehen und im Anschluß auch noch niederträchtigst berauben. In Köln waren sie gar gegenüber der übrigen Bevölkerung in der Mehrheit und ließen sich nicht mal von der unmittelbar anwesenden Polizei abschrecken, die unbedarft den Platz absperrte, um keine Massenpanik auszulösen.

Unsere “Ordnungshüter haben versagt. Wenn das Abschreckungspotential der bloßen Anwesenheit unserer Polizei nicht ausreicht und die weder in der Lage zu sein scheint, sich Respekt zu verschaffen, noch tagelang später die Dimension der Verbrechen zu erkennen,

Auch unsere Medien haben große Schwierigkeiten, mit der Diskrepanz zwischen der propagierten Willkommenskultur und der gesellschaftlichen Realitäten zu dokumentieren. Der nordrhein-westfälische Vorsitzende der Polizei bringt den Irrsinn auf den Punkt. Er geht wegen des offensichtlichen Versagens seiner Kollegen nicht in Sack und Asche sondern befürchtet im TV-Interview, der Rechte Rand könne sich die Sache zu eigen machen. So verhöhnt man Opfer.

Das ZDF lässt per Twitter anfragen, wie man denn über das Thema bei Heute Plus berichten solle, die Gatekeeper von ARD Aktuell verstecken es mit einem kurzen  Filmchen im Nachrichtenblock.  Erst heute schaffen es die Kölner Vorgänge auf die Titelseiten der Medien. Von Hamburg und Stuttgart ist nach wie vor nicht die Rede. Das würde aus einem singulären Ereignis mehr als nur ein Phänomen machen.

Die aktuelle Flüchtlingskrise ist nicht die Ursache der Verbrechen. Sondern die falsch verstandene jahrelange Duldung von kriminellen Taten von Menschen, die schon jahrelang hier ihr Unwesen treiben. Wir werden sie genauso wenig wie die Neuankömmlinge mit der Unterschrift auf eine Integrationsvereinbarung zur Einhaltung der hier geltenden gesellschaftlichen Konventionen und Gesetzen überzeugen können.

Sicher bedarf es einer Änderung des Rechts. Wer kriminell ist und hier gegen geltendes Recht verstößt, muß sein Recht auf Flüchtlingsstatus und Asyl verwirken und unmittelbar das Land verlassen. Viel wichtiger aber ist es, dass die Polizei die Räuber und Vergewaltiger mit der Intensität verfolgt, mit der sie jedes Wochenende für Ruhe und Ordnung rund um die Fußballstadien sorgt.  Wer sich an Frauen vergeht und sie anschließend beraubt, muß mit einer höheren Priorität verfolgt werden wie ein Falschparker und vor allen Dingen verhaftet und einem ordentlichen Gericht zugeführt werden. In Köln, in Hamburg und in München hat es keine einzige Verhaftung getätigt. Wenn des nächtens ein paar hundert friedliche Jugendliche auf einem verlassenen Gelände in Angermunde ein “Festival” feiern, ist die Bundespolizei vor Ort und hat die Kapazität, ein paar hundert  Ermittlungsverfahren wegen Landfriedensbruch einzuleiten oder an der holländischen Grenze ein paar Kiffern, die ihr Genußmittel für den Eigenbedarf schmuggeln, nachzustellen.

Wir sollten die Schuld nicht nur bei den jungen Männern suchen, die mit den Verhältnissen auch überfordert sind. Sondern mit unserer mangelnden Bereitschaft, Recht und Ordnung gleichermassen gegen jedermann durchzusetzen.