Amin al-Husseini spielte eine entscheidende Rolle bei der Ausbreitung des modernen Antisemitismus im arabischen Raum und der Zusammenarbeit von islamistischen Antisemiten mit den Nationalsozialisten. Er war überzeugter Befürworter derVernichtung der europäischen Juden im Deutschen Reich. Er knüpfte Kontakte zu den Nationalsozialisten, gewann die Unterstützung durch deutsche Führungskreise und lebte ab 1941 in Berlin. Al-Husseini war Mitglied der SS und betrieb Propaganda für Deutschland in arabischer Sprache. In der Spätphase des Zweiten Weltkrieges half al-Husseini auf dem Balkan bei der Mobilisierung von Moslems für die Waffen-SS. Der französische Innenminister erklärte im Mai 1945 rückblickend, al-Husseini sei die „Leitfigur deutscher Spionage in allen muslimischen Ländern“.[3]

Quelle: Wikipedia

Wenn der israelische Ministerpräsident also darüber redet, dass der Mufti Hitler zum Holocaust angestiftet hätte, ist das nicht ganz richtig. Hätte der die Idee nicht vorher gehabt, der Mufti hätte dem Führer den freundschaftlichen Rat gegeben, die Juden doch lieber gleich umzubrinngen,  statt sie nur zu vertreiben.

Er hat mit Freude zur Kenntnis getan, dass in seinem Heimatland die Araber schon vor der Staatsgründung Israels ganz erfolgreich im Juden-Morden waren. 1929 massakrierte ein “arabischer Mob”, wie Wikipedia schreibt mindestens 67 Juden in Hebron, darunter Frauen und Kinder. Unter den acht toten Arabern war ein arabischer Polizist, der gerade eine Jüdin erstechen wollte.

Der Mufti ist übrigens ein Onkel von Jassir Arafat, dem zweiten Ägypter, der nach Assad den Friedensnobelpreis bekam. Arafat konnte nämlich gar nicht aus “Palästina” vertrieben werden, weil er in Kairo geboren wurde. Und der hätte sicherlich eine große Freude an der derzeitigen Gewaltwelle, die über Israel schwappt.

Die hatte ja auch schon fast den selben Grund. In Hebron wurden Juden erschlagen und ermordet, weil sie an der Klagemauer beten wollten. Das fanden die Araber unpassend. Heute geht es um den Tempelberg, der eigentlich das Fundament des letzten jüdischen Tempels ist, der von Herodes gebaut und den Römern zerstört wurde. Die Klagemauer ist übrigens ein Teil dieses Fundaments. Darauf haben die Araber eine Moschee gebaut. Und für die und die Umgebung beanspruchen sie jetzt Exklusivrechte und schmeißen mit Steinen nach Ungläubigen. Schon das bloße Betreten durch Israelis oder auch andere Nationalitäten berechtigt zur Gewalt.

Diesmal zur Messerstecherei. Wahlweise dürfen auch Israelis an der Bus- oder Straßenbahnhaltestelle totgefahren. Wer das überlebt, wird durch Nachstechen über den Jordan befördert.

Würde hierzulande jemand willkürlich jemanden anderen erstechen, dann wäre von Mord die Rede, der das Merkmal der Heimtücke erfüllt. Das macht aus der Sache einen besonders schweren Fall, der lebenslänglich wirklich zu lebenslänglich macht und keine Überprüfung einer möglichen Entlassung nach 15 Jahren vorsieht.

Bedauerlicherweise – und das meine ich ernst – kamen auch rund 40 Araber um´s Leben. So genau weiß man das nicht, weil sich die Nachrichtenlage ja stündlich ändert. Es können jetzt auch schon 41 sein. Die wurden jedoch nicht auf offener Straße heimtückisch erstochen. Sie hatten ein Messer in der Hand. Und waren gerade dabei, Israelis zu erstechen. Oder hatten das entweder schon getan oder zumindest versucht.  Anders gesagt: Wären die Palästinenser nicht bei dem Versuch, Israelis auf offener Straße mit dem Küchenmesser zu erdolchen, um´s Leben gekommen, die Zahl der Israelischen Opfer wäre weitaus höher.

Beim Deutschlandfunk, der es schafft, in einer Nachrichtensendung gleich zwei antisemitische Meldungen unterzubringen, meldet um Neun Uhr: “Bei gewaltsamen Auseinandersetzungen in Israel kamen 7 Israelis und 40 Palästinenser ums Leben.” Um 10 Uhr hiess es dann, “starben 50 Menschen”. Das ist Störung der Totenruhe und Schändung der Opfer von Gewalt. Und Antisemitismus pur. Jüdische Opfer werden mit arabischen Tätern gleich gesetzt.  Die zweite Meldung ist dagegen harmlos: Angela Merkel habe sich von Nethanjahus Äußerung distanziert. Hat sie nicht. Auf der gemeinsamen PK hat sie gesagt, dass wir Deutschen uns unserer Verantwortung für den “Zivilisationsbruch” der Shoa bewußt seien. Das ist keine Distanzierung, auch wenn man Massenmord vielleicht nicht “Zivilisationsbruch” nennen sollte. Vielleicht wusste Mutti ja sogar, wer der Mufti war.