Im viel zu nahen Osten tobt ein 30-jähriger Krieg. Von denen sind erst 5 rum. Schiiten, Sunniten, Iraker, Syrer, Libanesen, IS-Kämpfer, Hisbollah-Milizionäre, Kurden und Araber aller Art kämpfen gemäßigt und radikal. Alle gegeneinander und mittlerweile schmeißen Amis und Russen noch ein paar Bomben drauf. Finanziert wird der ganze Zinnober von den Ölmilliarden des Irans (der keine Sanktionen mehr fürchten muss), der diversen Emirate und der Saudis. Die hätten wenigstens ausreichend Fläche, um die “Flüchtlinge” aufzunehmen. Doch die Völkerwanderung biblischen Ausmaßes wendet sich gen Europa und wird uns auch noch überrennen. Derweil sieht man eine rat- und planlose Kanzlerin im ehemaligen TV-Studio des Fernsehens der DDR,  die im Stile des greisen Erich Mielke stammelt: “Aber, aber … aber ich liebe Euch doch alle.”

Merkel ist planlos. Die Frau, die wie einst Günter Schabowski die Schleusen öffnete – nur in die andere Richtung aber nicht minder unbedarft -, wußte nicht, was sie tat. Dass die Flüchtlinge im Auffanglager W-Lan haben und ihren Brüdern und Schwestern funkten, dass es hier zu essen und trinken gibt und ein Dach über dem Kopf, hatte sie nicht bedacht. Außerdem muß im Flüchtlingsroulette ja jede Großfamilie nur einen Menschen durchbringen. Junge Männer sind da besonders geeignet, zu überleben. Ist Asyl bewilligt, kommt der Rest mit dem Linienflieger nach. Das ist nicht nur billiger, sondern auch komfortabler.

Günter Beckstein machte vorgestern früh im Deutschlandfunk-Interview auf die ganze Absurdität der Situation aufmerksam: Wer in Beirut oder Istanbul bei der deutschen Botschaft ein Visum beantragen will, bekommt im Zweifelsfall nicht einmal einenTermin. Wer sich mit Hilfe von Kriminelllen und unter Einsatz seines Lebens bis an die bayerische Staatsgrenze durchschlägt und laut das Wort Asyl ruft, wird mit dem Polizeibus ins “Willkommencenter”(Beckstein) chauffiert, während das Auto des österreichischen Taxifahers, der den Asylsuchenden zur Grenze gebracht hat, beschlagnahmt wird. Schließlich handelt es sich ja um einen Schlepper. Ob es sich bei dem “Flüchtling tatsächlich um einen vom Krieg bedrohten Syrer handelt oder wahlweise um einen Algerier, Marrokanere oder Tunesier, der sich als ein solcher ausgibt weiß keiner. Nicht mal die Bundeskanzlerin weiß, wieviele Flüchtlinge überhaupt ins Land gekommen sind. Da brauchen wir uns um Details keine Sorgen machen. Etwa, wieviele IS-Kämpfer mit einsickern, um hier Mord und Totschlag zu verbreiten. Bisher schlagen die Flüchtlinge sich aus Langeweile ja nur gegenseitig die Köpfe ein. Aber das kann sich ändern.

Früher regnete es in die Turnhallen der Berliner Schulen nur rein, weil der Senat nicht genug Geld hatte, das Dach zu reparieren. Gott sei Dank sind die wegen des letzten Konjunkturprogramms dich, da können jetzt Flüchtlinge überwintern. Was machen die ganzen jungen Männer mit ihrem Testeron-Überschuß, wenn sie die hübschen jungen Mädchen mit Mini-Rock und Tank-Top auf dem Schulhof sehen, auf dem sie,  zur Untätigkeit verurteilt, rumhängen? Dafür braucht man nicht einmal ein abschätziges  Frauenbild zu unterstellen.  Auch wenn ich jetzt wieder in irgendeine rechte Ecke gerückt werde, als Vater und Elternvertreter würde ich dafür sorgen, dass das nicht passiert. Und das hat nichts damit zu tun, dass ich denjenigen, die aus blanker Not hier her kommen, nicht helfen wollte.

Stattdessen frönen sich die Sozialisten in Hamburg, Bremen und Kreuzberg ihrer Enteignungsphantasien, obwohl es in Deutschland abertausende leerstehende Wohnungen gibt. Die Flüchtlinge müssen nicht in die Ballungsgebiete, wo Wohnraum knapp und teuer ist. Neubrandenburg tut es auch. Wenn eine Kaserne in Osterode, in der jahrzehntelang Soldaten das Vaterland verteidigt haben, wegen Asbestbelastung nicht als Unterbringung in Frage kommt, ist etwas falsch. Auch wenn Till Schweiger damit sein Image aufpoliert und nebenher noch ne Mark macht.

Natürlich muß man diesen Menschen helfen. Aber nicht hier. Sondern dort, wo sie herkommen. Dazu hätte Angela Merkel nicht mit dem zukünftigen Wahlverlierer Hollande vor dem EU-Parlament Ergebenheitsadressen absondern sollen. Davon nehmen uns die Engländer keinen Flüchtling mehr ab. Eher mauern die den Kanaltunnel wieder zu. Ohne ihn haben sie schließlich auch schon gut gelebt.

Merkel hätte lieber auf dem Rückweg aus Dehli bei den neuen Freunden in Teheran, in Riad und Quatar vorbeifliegen sollen und denen erzählen: Keine Waffen und keine Kohle mehr für die Hisbollah. Hört auf, mit Euren arabischen Stammesbrüdern Krieg zu spielen. Sonst kaufen wir das Öl nur noch bei den Norwegern, Briten, Amerikanern und Braslianern, beschlagnahmen Eure VW- und Daimler-Beteiligungen und stellen die Ersatzteilversorgung Eurer Airbus-Flotte ein. Landerechte gibt´s für Ethiad und Konsorten eh nicht mehr. Es sei denn, ihr macht den A380 auf dem Rückweg mit Flüchtlingen voll und bietet denen bei Euch Asyl an. Platz und Geld habt ihr ja genug. Und vom Auffanglager in München und Passau bis zum Drehkreuz in Erding ist es ja nicht so weit. Die Reisebusse könnt ihr aber bitte auch bezahlen.

Stattdessen reist spätestens nächste Woche Minister Steinmeier wieder nach Jerusalem, um die Israelis aufzufordern, nicht so viele messerstechende Palästinenser zu erschießen. Nur so löst man schließlich den “Nahost-Konflikt”. Wetten?