Der kleine Mann ist Oppositionsführer in NRW. Vorher Der Minister fürs Gedöns G.Schröder): Frauen, Integration und so weiter. Jetzt macht er in Außenpolitik und empfiehlt, Syriens Diktator Assad “nicht links liegen zu lassen”. Den Mann, dessen eigene Armee Fassbomben auf die eigene Bevölkerung werfen lässt und es auch gerne mal mit Giftgas versucht hätte. Vielleicht sollte Laschet sich lieber wieder auf seine Oppositionsarbeit am Rhein konzentrieren. 

Die Sache ist ganz einfach und das Gegenteil ist richtig. Der Westen wollte sich in Syrien die Finger nicht schmutzig machen. Deshalb ließ er über Jahre zu, dass Islamistische Terroristen die einst freiheitlich orientierte Opposition infiltrierten und immer mehr Kapitalverbrecher in das Kampfgebiet einsickerten. Hätte man vorher mit demselben Instrument wie in Libyen gearbeitet, und die Bürgerrechtler mit Luftangriffen unterstützt, dann wäre Assad schon aus dem Spiel und der “IS” hätte sich gar nicht erst ausbreiten können.

Wer nun sagt, die Verhältnisse in Tripolis und Umgebung seien auch nicht biblisch, hat vollständig Recht. Er vergisst aber, dass die Zustände weniger schrecklich sind als unter Gaddafi und außerdem eine dynamische Entwicklung einsetzt. Auch Rom wurde nicht an einem Tag erbaut.

Wer meint, dass der “arabische Frühling” ohne einen extrem langen wetterwendischen April auskommt, hat vergessen, dass der freiheitliche Rechtsstaat z.B. in Deutschland nicht mit dem Lichtschalter eingeführt wurde. Erstmal ist Weimar auch gescheitert. Und das endete furchtbar im Nationalsozialismus.

Geschichte ist ein evolutorischer Prozess und keine lineare Entwicklung. Sie kennt dunkelste Kapitel  und den Silberstreif am Horizont. Wer aber die Diktatoren stärkt, wie Laschet es will, nimmt den Völkern die Chance auf eine eigene Entwicklung. Und damit das fundamentale Menschenrecht, Fehler zu machen.