Ob die Morde und Attentate von Paris hätten verhindert werden können, ist eine gute Frage. Sicher ist allerdings, dass sie nicht einer Gesetzeslücke bekannt sind. Sie standen auf diversen Terror-Listen und mindestens zwei der feigen Mörder hatten schon mit den schwedischen Gardinen Bekanntschaft gemacht. Die Vorratsdatenspeicherung gibt es schon in Frankreich. Und wie die Autofahrt der Attentäter zum Tatort belegt, hätte man das auch nicht durch eine Fluggastdatenspeicherung verhindern können. Die Mörder waren Pariser. 

Wahrscheinlich weiß die viel gescholtene NSA mehr über die  Mörder und hätte dieses Wissen besser mit den Franzosen geteilt. Aber was hätten die damit gemacht. Denn die wussten eh schon Bescheid.

Wir müssen aufpassen, dass wir das Kind nicht mit dem Bade ausschütten. Wir dürfen nicht die Freiheit durch ihren vermeintlichen Schutz verlieren. Und wir dürfen nicht zulassen, dass Sicherheitspolitiker ihre Allmachtsphantasieen so durchsetzen.