Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht liebe Leserinnen und Leser, aber ich bin froh über dieses Video:

Zwar geht mir jegliche Sympathie für die faschistoiden Intelligenzallergiker ab, die momentan auf Deutschlands Straßen ihre Primitivität zur Schau tragen. Ich freue mich nur darüber, dass diese Gestalten unfreiwillig Ehrlichkeit in die Debatte um „legitime Israelkritik“ bringen. Antizionismus ist nichts anderes als Antisemitismus. Den Punkt hätten wir hiermit abschließend geklärt.

Viele von uns altgedienten Israelfreunden merken vor lauter Entsetzen über die antisemitischen Ausfälle der letzten Tage nicht, dass wie Zeuge eines historischen Ereignisses werden: Wir erleben den Anfang vom Ende der „Palästinasolidarität“, wie wir sie kennen. Niemand, dessen Lebensziele über Knast und Hartz IV hinausgehen kann es sich leisten, mit dem genozidalen Hamas-Gesindel assoziiert zu werden, das auf deutschen Straßen Juden ins Gas wünscht und friedliche Gegendemonstranten angreift.

Mal abgesehen von  NPD und artverwandtem Müll findet das niemand gut, auch die Linkspartei nicht mehr. Lange fischte man Stimmen am braunen Rand, nun merkt man, was das für ein Griff in’s Klo war. Israelkritik, das ist was für (National-)Sozialisten und Islamisten. Wir schreiben das seit Jahren, jetzt ist diese Erkenntnis auch bei Otto Normal angekommen. Man muss sich nur mal vor Augen führen, welche Promis das Thema „Palästinasolidarität“ noch lockt. Ein verbitterter SS-Veteran, der immer noch nicht an seiner letzte Tinte erstickt ist, ein abgehalfterter Ex-Politiker, dessen Diktatorenfetisch nur von seinem Dachschaden in den Schatten gestellt wird und ein Häuflein steinzeitkommunistischer Golden Girls, die auf dem Sonnendeck auf 72 islamistische Jungmänner hoffen. Sexy geht anders.

Gönnen Sie sich einen Blick in die Hackfressen des Hasses, und jetzt denken Sie an all die panischen Israelkritiker_innen aus gut bürgerlichen Zusammenhängen, die gerade den Punkt „ehrenamtliche Mitarbeit im Palästina-Café“ aus dem Lebenslauf löschen und die Keffiyeh zu den Geschirrtüchern hängen. Das fühlt sich gut an, oder?