Die vom politischen Brunennvergifter Schulz begonnene Wasserschlacht geht fröhlich weiter. Heute morgen desinformierte der Deutschlandfunk in den “Informationen am Morgen” über die Versorgungssituation in der Westbank. Als Kronzeuge dient dabei ein illegaler Siedler – ein palästinensischer – der deshalb nicht von der palästinensischen Wasserbehörde ans Leitungsnetz angeschloßen wurde. Die gibt es nämlich auch und erhält – wie bereits berichtet von Israel 53 Millionen Kubikmeter Wasser, von denen über 20 aufgrund der maroden palästinensischen Infrastruktur versicken und kein Liter geklärt wird. Ein Vergleich: Das in Düsseldorf verwendete Rheinwasser ist dort bereits vorher sieben Mal verwendet worden. 

Stattdessen klagt der arme Dorfbewohner sein Leid. Er müsse Wasser in großen Tanks sammeln und wenn das zu Ende ist, einen Tanklaster bestellen. Die israelischen Leitungen, die einen viel Wasser verbrauchenden landwirtschaftlichen Betrieb der israelischen Siedrler versorgen, würde er nicht anbohren, dann käme er ja in´s Gefängnis.

Nun stellen wir uns mal ganz dumm. Und stellen uns vor, die Wünsche der “Palästinenser” gingen in Erfüllung und es gäbe gar keine israelischen Siedlungen. Dann gäbe es natürlich auch gar keine israelischen Wasserleitungen. Und die illegale palästinensische “Siedlung” wäre genauso ohne Wasser. Die Erfahrungen in GAZA zeigen zudem, dass die Palästinenser gar nicht in der Lage sind, eine solche Infrastruktur zu unterhalten, selbst wenn man sie ihnen schenkt.

Die sogenannte “Reportage” war jedenfalls eine antisemitsche Frechheit, die alle journalistischen Regeln brach, die zu beachten sind. Die Israelische Seite kam vorsichtshalber erst mal gar nicht zu Wort und auch die in meinem gestern erwähnten Post öffentlich zugänglichen Fakten über die Wasserversorgung wurden vom “Korrespondenten” unterschlagen.

Schulz´ Kalkulation, dass seine üble Propaganda in eine kleine Kampagne der Desinformation mündet, ist jedenfalls aufgegangen.