Es sieht nicht gut aus für die Windkraftfirma Prokon. Vorbei die Zeiten, als finanziell gut aufgestellte Ökos mit angeblichen Traumrenditen zum Kauf von Genusscheinen animiert wurden. Jetzt versucht die Geschäftsführung mit Drohbriefen an die Anleger nocht etwas Zeit bis zum unvermeidbaren Zusammenbruch zu schinden. Mitleid mit den gelinkten Geldgebern ist allerdings völlig unangebracht. Wer sich auf ein Geschäftsmodell einlässt, das auf staatlich erzwungenen Wucherpreisen basiert, der betreibt legalisiertes Raubrittertum.

Prokon wurde als “ethisches Investment”  vermarktet und war doch nur eine asoziale Abzocknummer selbsternannter Bessermenschen mit freundlicher Unterstützung der Energiewendeplanwirtschaftler in Berlin. Gier frisst eben nicht nur bei Bankstern Hirn und Moral.

Das hält die Grünen natürlich nicht davon ab, die nahende Pleite der Windradklitsche zu benutzen um für ihr liebstes Thema zu werben: Noch mehr Staat! Als ob es nicht gerade der Staat war, der durch seine Eingriffe einen restlos verzerrten und gänzlich ineffizienten Energie”markt” schuf. Die Sonne mag keine Rechnung schicken, aber die vermeintliche Zukunftstechnologie Solarenergie beschert Investoren heftige Verluste.

Es ist ohnehin nicht einzusehen, warum die Idiotie einiger antikapitalistisch verblendeter Wollpulliträger Staatseingriffe begründen soll. Wer noch nie etwas davon gehört hat, dass mit den Renditechancen auch immer das Risiko wächst, der sollte sein Vermögen auf dem Sparkonto belassen. Es ist kein Zufall, dass die eifrigsten Prokoner aus dem Beamtenmillieu stammen. Wenn das Geld vom Staat und die Gesinnung von links kommt, dann fehlt es nicht selten an marktwirtschaftlichem Grundwissen. Dummheit tut eben manchmal doch weh. Zumindest finanziell.