Wir wollen mal festhalten. Als die FDP aus der “Berliner Runde” des Fernsehen der BRDDR ausgeladen wurde, war überhaupt noch nicht klar, ob sie nicht weiterhin Bestandteil der Nationalen Front der sozialdemokratischen Parteien der EUdSSR bleiben würde. Auf der Basis von rechtsstaatlich unlegitimierten Hochrechnungen der staatsnahen und zwangsgebürenfinanzierten Sender haben diese entschieden, dass die FDP an der so genannten Berliner Runde teilnehmen dürfte. Selbst wenn ichBrüderle inhaltlich nicht vermisse, nachdem der mit seiner “FDP-Stimme ist Merkel-Stimme”  nur noch nach Mitleid heischte.  Als Referenz für die Teilnahme an der Berliner Runde kann im Staatsfernsehen allenfalls das vorläufige Endergebnis gelten. Ob die FDP oder die AfD in den Bundestag kommen, war am Sonntag Abend um 20.15 kaum zu beurteilen. Nichtmal von den allwissenden Redakteuren des vermeintlich staatsfernen vermeintlich öffentlich-rechtlichen Fernsehens.

Man darf das Wahlergebnis nicht isoliert betrachten. Prinzipiell gibt es nach wie vor das Kartell der Meinungsmacher. Die politischen Parteien haben die Meinungsbildung, an der sie nach der Verfassung mitwirken sollten, monopolisiert.

Die Geschwindigkeit, mit der die Wahlniederlage der FDP durch die öffentlich-rechtlichen Medien exekutiert wurde, spricht Bände darüber, wie diese zu diesem Ergebnis beigetragen haben.