Digga geht schon mal nicht, erklären Hamburger Autonome auf Indymedia:

Der Verständlichkeit halber benutzen wir das Wort ***Triggerwarnung*** nun einmal in einem Beispiel, werden es daraufhin aber weiter in der zensierten Form angeben. Hier ein Satz, den viele in Hamburg lebende so sicher schon einmal mit anhören mussten: “Was geht bei Dir, Digga?”

Allen Mutigen, die trotz der Triggerwarnung weitergelesen haben sei gesagt:

Aus unserer Sicht handelt es sich bei diesen Füllworten um die Reproduktion von geschlechtlichen Unterschieden: Zwei Männer die einander mit D***a ansprechen grenzen sich ganz klar von anderen Sprechenden ab. Sie besitzen das Privileg einander als “Dicker” bezeichnen zu können, was von der sexistischen Abgrenzung abgesehen auch noch ein höchst lookistisches Element enthält, nämlich einer Abwertung von Menschen, die mehr wiegen als andere und somit nicht mit dem gesellschaftlichen Ideal von Schönheit konform gehen.

Und nur damit das klar ist:

Sollten auf ihr Verhalten angesprochene Personen diese Art Wort weiterhin gebrauchen sollte auf Plena ernsthaft über die Adaptation des Stopzeichens [3] nachgedacht werden damit Verletzungen von traumatisierten Personen verhindert werden. Weigern sich Personen dauerhaft von der Benutzung dieser Worte abzusehen muss über Konsequenzen nachgedacht werden, mit unserem Widerstand ist jedenfalls zu rechnen.

Keinen Fußbreit dem Lookismus, nie wieder Krieg, nie wieder Digga!

 Für einen reflektierten Sprachgebrauch! Für ein Ende des Patriarchats in den Köpfen und das Ende linken Mackertums im Speziellen!

Der linken Szene Hamburgs ist dringend zu wünschen, dass es sich bei diesem Dokument des Genderwahns um Satire handelt.