Ansgar Graw schreibt bei Welt Online über den amerikanischen Juristen Glen Greenwald, der sich als Journalist für den Guardian geriert und die Geschichte über den Whistleblower Edward Snowden augegraben hat. Eigentlich ist er Anwalt und Blogger. Vor allem aber ist er ein links gewendeter Amerikaner. Aber warum ist er als jüdischer Schwuler besonders berufen oder glaubwürdig. 

Ich denke, dieses Blog ist über den Verdacht erhaben Homophob oder antisemitisch zu sein. Aber wir erlauben uns doch den Hinweis, dass Schwule nicht die besseren Menschen sind und Juden nicht die besseren Antisemiten. Diese Darstellung des “Aktivisten” nährt den Verdacht, ihn moralisch zu überhöhen,um seine Botschaft glaubwürdiger zu machen. Das wirft die Frag auf, ob der Mann nicht seine Herkunft und seine Neigung instrumentalisiert, um seine Inhalte gegen berechtigte Kritik zu immunisieren.

Das macht die ganze NSA-Geschichte etwas anrüchig. Schließlich gibt es außer dem Kronzeugen und dem “Journalisten” niemand, der die Fakten überprüfen kann, die im Raum stehen. Nach dem Motto irgendwas wird schon dran sein und Hauptsache es geht gegen die USA ist mir zu wenig.