Peter Altmeier findet es nicht schlimm, wie die politische Klasse mittlerweile denkt. Der Zweck heiligt die Mittel. Und der Wirbel, den man erzeugt, das Windrad. 

Wenn eine staatliche Stelle wie das Umweltbundesamt eine Broschüre veröffentlicht, muss deren Inhalt nicht nur justitiabel sein. Das ist weitaus zu wenig. Ihre Autoren müssen um Neutralität und Rationalität bemüht sein. Und wenn es Gegenargumente gibt, muss sie die Argumente zur Kenntnis nehmen und widerlegen.

Wenn man aber eine Broschüre herausgibt, die den Titel trägt: “Und sie erwärmt sich doch” ist nicht nur Holland in Not. Die ganze Klimawandel-Industrie, die Subventionen, ein Milliardengeschäft steht mittlerweile auf der Kippe, weil die bisher gemachten Prognosen nicht eingetreten sind und selbst seriöse IPPC-Mitglieder eingestehen müssen, dass die Rolle des CO² bei der Erderwärmung weit überschätzt wurde.

Schon allein die Begriffe “Klimaskeptiker” oder “Klimakritiker” sind ehrabschneidend. Denn die Betroffenen leugnen weder das Klima noch behaupten sie, dass es sich nicht ändert. Viele bestreiten nicht einmal, dass auch der Mensch einen Einfluß auf diese Veränderungen haben könnte.

Aber ihre sachlichen Argumente sind offensichtlich so stark, dass sie von der Klima-Propaganda nicht widerlegt werden können. Deshalb werden diejenigen, die sie äußern, nicht nur addressiert. Sie sollen unglaubwürdig gemacht werden. Dazu will man ihre Reputation zerstören. Dass ist eine Methode, die sich stets nur Diktatoren oder Herrscher in einer gelenkten Demokratie zu eigen machen. Wladimir Putin kann deutsch. Wenn er es sagt, versteht es vielleicht sogar Angela Merkel und ihr Windrad Peter Altmaier, der vor einem Jahr angetreten ist, um viel Wirbel um die Energiewende zu verursachen: Willkommen im Klub der Potentaten!