Die University of Western Australia hat herausgefunden: Wer den Klimawandel leugnet, hängt besonders oft der Marktwirtschaft an. Er leugnet Fakten und hängt Verschwörungstheorien an. Mit anderen Worten: Marktwirtschaftler sind verrückt. Schreibt der Spiegel

Das schlägt der Sozialist doch gleich zwei Fliegen mit einer Klappe: Erstens unterminiert er die Glaubwürdigkeit all derjenigen, die der Klima-Religion nicht anhängen sondern sauber nach Gründen und Ursachen fragen. Weil die Mehrheit der Klima-Forscher den vermeintlichen Wandel, von dem sie gut leben, für erwiesen hält, leugnen die Gegner die Fakten. Dass Wissenschaft keine demokratische Veranstaltung ist, wird dabei vollständig übersehen.

Von Karl Popper haben diese Wissenschaftler noch nichts gehört: Theorien müssen so formuliert werden, dass sie sich als falsch erweisen können. Das ist bei der Klimatheorie nicht der Fall. Hier ersetzen Mehrheitsvoten den wissenschaftlichen Beweis.

Was die australischen Psychologen nicht wissen: Wettbewerb ist das beste Verfahren zur Entdeckung neuen Wissens. Sagt F.A. von Hayek. Und Wettbewerb in der Wissenschaft ist das Gegenteil von einer demokratischen Mehrheitsfindung. So rum wird ein Schuh draus. Wer Marktwirtschaft befürwortet, weiß wie Wissenschaft funktioniert.

Das zu erkennen, ist für einen Wissenschaftsredakteur wohl zuviel verlangt. Schade.