Mehr als 20 % der Belegschaft muss bei der linken Wochenzeitung gehen. Die Zeitung habe immer Verluste gemacht, so der Erbe des Spiegel-Gründers und Sohn Martin Walsers. Erfolgreiche Verlegerschaft sieht anders aus. O.K. anders als die 300 Mann bei der FTD ist die Anzahl der Betroffenen mit rund acht Mann eher klein. Das zeigt aber doch immerhin, dass der Kolumnist es nicht verstanden hat, aus seinem Erbe Kapital zu schlagen.

Natürlich tut es mir um die acht Freitag-Mannen leid. Und nichts wäre mir lieber, wenn der großspurige Linke seine Spiegel Anteile an die Deutsche Bank verpfänden müsste, um seinen Kopf aus der Schlinge der Insolvenz zu ziehen. Aber dafür ist der alte Antisemit wohl zu reich.