Der Koalitionsgipfel war nichts anderes als die Fortsetzung des  Offenbarungseids der FDP. Nicht mehr und nicht weniger. Der begann genau genommen schon im Oktober 2009. Obskur, wie man sich mit einem Wahlergebnis von 14,9% selbst bankrott erklärt.  Liberale Grundsätze sind nicht mehr zu entdecken, so etwas wie eine Handschrift auch nicht. Mutti und Uschi bauen sich ihren Sozialstaat als sei der eine Simulation á la Farmville.

Die Gegenwehr der Boy-Group ist allenfalls verhalten. Und Brüderle will sich seine weinselige letzte Amtszeit nicht durch allzu viel Umbequemlichkeiten versauern lassen. Die Säure des Rieslings reicht.

Noch schlimmer ist die im Zuge der EURO-Rettung und er Energie-Wende offenbar gewordene völlige Prinzipien- und Konzeptlosigkeit des handelnden Liberalen Personals. Kann sich jemand vorstellen, dass Rösler sich der alsbald wieder fälligen Opel-Rettung widersetzt wie einst der Minimal-Opponent Guttenberg? Wohl kaum.

Übrigens. Das Land nimmt soviel Steuern ein wie noch nie. Da war doch noch was. Ein einfaches Steuersystem mit niedrigen Sätzen ohne Ausnahmen. Wann, wenn nicht jetzt. Kostet auch weniger als die Kombination aus Betreuungsgeld und Mindestrente.

Deutlich gesagt: Die Jungs haben keine Eier. Das Trauerspiel heißt TINA: There is no alternative. CDU wählen, SPD wählen, Grüne wählen oder Linkspartei wählen geht wohl auch nicht. Scheiße.