Unsere Blogger-Kollegin hat Heinz Buschkowsky einen Rassisten genannt. Und das ausgerechnet auf der Facebook-Seite die seinen Namen trägt aber wohl nicht von ihm betrieben wird. Nun macht sie ihn für den Shitstorm, der über sie hereingebrochen ist,  verantwortlich. Das ist ein wenig heuchlerisch. Obwohl der Tagesspiegel ihr so den Raum lässt, ihre Behauptung zu begründen, macht sie davon keinen Gebrauch. Letztlich nutzt sie eigentlich den schmutzigen Trick, den sie Buschkowsky vorwirft. 

Sie stilisiert sich zum Opfer.

Wie gesagt, warum sie Buschkowsky für einen Rassisten hält, erfahren wir nicht. Es ist auch nicht ohne weiteres zu ergooglen. Man darf aber mit Fug und Recht behaupten, dass der Vorwurf schwer wiegt und strafrechtlich als Beleidigung aufgefasst werden darf. Hätten sich mehr Menschen wie von Wegen verhalten und Buschkowsky auf seiner Facebook-Seite entsprechend beschimpft, dann wäre da wohl ebenfalls von einem Shitstorm zu sprechen gewesen, der kaum den Kriterien eines gepflegten Diskurses entsprochen hätte, die sich von Wegen wohl sonst so vorstellt. Tatsächlich verhallte ihr eigener Minishitstorm einfach ungehört. Die Empörungswelle gegen Buschkowsky blieb aus.

Wer immer die Seite betreibt, kann auch nicht als einseitig bezeichnet werden. Denn neben lobenden Rezensionen des Buschkowsky-Buches werden auch kritische Artikel gepostet. Eine solche Ausgewogenheit kann sich von Wegen nicht zurechnen lassen.

Stellt sich die Frage, warum der Tagesspiegel dieser Tante soviel Raum lässt. Es gäbe wichtigeres.

By the way: Ich halte Buschkowsky übrigens keinesfalls für einen Rassisten. Es ist leider so, dass bestimmte Eigenschaften mit bestimmten Bevölkerungsgruppen korrealieren. Wer diesen Zusammenhang konstatiert, ist kein Rassist. Das wäre er nur, wenn er jedem einzelnen Mitglied einer Bevölkerungsgruppe diese Eigenschaft unterstellen würde. Was bei Buschkowsky zu beweisen wäre. Tatsächlich schreibt er ja das Buch und handelt als Bürgermeister, um die negativen Eigenschaften abzustellen. Buschkowsky ist ein Menschenfreund. Kein Rassist. Fragt sich nur, was Frau von Wegen ist, die auch durch diesen Blog ihre Marketing-Strategie erfüllt sieht. Wir tragen zur Steigerung ihres Bekanntheitsgrades bei.  Der Preis, den sie bezahlt ist die eigene Glaubwürdigkeit. Wenn sie die den hätte.