You are currently browsing the monthly archive for September 2012.

Wie schäbig ist dass denn. Die gelernte PR-Fachkraft lässt den perspektivlosen Präsidenten a.D. daheim im Großburgwedeler Klinker-Bau. Sie zieht nicht aus, um ihn zu rächen, sondern um ihren Ruhm und ihr Konto zu mehren. Wenigstens zog sie sich nicht aus. Da wäre mir die Pretty-Woman Variante lieber gewesen. Eine Domina ist nix dagegen. Die wird für das Zufügen von Schmerzen wenigstens bezahlt. Und verdient ihr Geld ehrlich.

Read the rest of this entry »

Advertisements

In einem mit “Anti-Islam-Film, eine kaum zu ertragende Billigproduktion” überschriebenen und mit  “jay” unterschriebenem Artikel nimmt sich die Welt auf ihrer Internetseite der Frage an, wer denn nun eigentlich für den Mord an Botschafter Chris Stevens und drei seiner Mitarbeiter verantwortlich ist. Die Frage scheint aber bereits mit der Überschrift geklärt zu sein – ein obskurer Film hat den amerikanischen Botschafter in Libyen offenbar ermordet. Read the rest of this entry »

Das Bundesverfassungsgericht hat sich einen schlanken Fuß gemacht. Es hat die Verantwortung für die Ratifizierung des ESM an den Bundespräsidenten ausgelagert. Und festgestellt, dass die unbegrenzten Ankäufe von Staatsanleihen durch die EZB rechtswidrig sind. Trotzdem kein schönes Urteil. Read the rest of this entry »

Hanns-Dietrich Genscher greift im hohen Alter zur Feder und kommt zu interessanten Schluß:

Zu den Aufgaben des Bundesverfassungsgerichts gehört es auch, die Funktionsfähigkeit der Verfassungsorgane zu wahren. Das gilt natürlich gegenüber dem Versuch, das Recht auf Anrufung des Bundesverfassungsgerichts zu missbrauchen, um den europäischen Einigungsprozess in Deutschland und von Deutschland aus in Europa zu erschweren oder gar zum Stillstand zu bringen.

Im Deutschlandfunk will CDU-Urgestein Karl Lamers gleich die Klagemöglichkeit des Bürgers vor dem Bundesverfassungsgericht abschaffen. Das gäbe es in keinem anderen Land.  Read the rest of this entry »

…wird immer verständlicher. Wie kann es sein, dass die vereinte arabische Wehrmacht gegen diese Armee immer wieder verloren hat?

Eine ehemalige PR-Referentin eines deutschen Reifenherstellers, heute beschäftigungslos in Großburgwedel, ziert morgen den FOCUS-Titel. Und heute ist sie in aller Munde, weil sie sich mit Klagen gegen Günter Jauch und Google hervortut. Dabei steht wohl weniger die Wiederherstellung des guten Rufs im Vordergrund. Die Dame will vielmehr Kapital aus ihrem guten (angeheirateten) Namen machen. Und steht dabei in ihrer Geschäftstüchtigkeit dem Gatten in nichts nach.  Read the rest of this entry »

Zum dritten Mal in 100 Jahren haben die Deutschen kapituliert. Diesmal schuldlos. Heute haben Angela Merkel und gestern Wolfgang Schäuble erklärt, die Staatsfinanzierung mit der Notenpresse der EZB sei rechtens. Die Kapitulation ist vollständig und bedingungslos. Denn für jede angekaufte griechische, portugiesische, italienische und bald auch französische Staatsanleihe leistet der Deutsche am Ende Reparationsleistungen in Höhe von theoretisch 27%, praktisch aber nahe 100, weil uns zuletzt auch noch die Franzosen auf die Füsse fallen werden. Dann ist die Rache für das Wirtschaftswunder perfekt.  Read the rest of this entry »

Die kanadische Regierung hat offensichtlich die Schnauze voll vom Regime im Iran und haben darum die diplomatischen Beziehungen zum Mullah-Staat beendet. Sämtliche iranische Diplomaten haben innerhalb von fünf Tagen das Land zu verlassen. Die Begründung trifft genau ins Schwarze:

“Canada has closed its embassy in Iran, effective immediately, and declared personae non gratae all remaining Iranian diplomats in Canada.

“Canada’s position on the regime in Iran is well known. Canada views the Government of Iran as the most significant threat to global peace and security in the world today.

“The Iranian regime is providing increasing military assistance to the Assad regime; it refuses to comply with UN resolutions pertaining to its nuclear program; it routinely threatens the existence of Israel and engages in racist anti-Semitic rhetoric and incitement to genocide; it is among the world’s worst violators of human rights; and it shelters and materially supports terrorist groups, requiring the Government of Canada to formally list Iran as a state sponsor of terrorism under the Justice for Victims of Terrorism Act.

“Moreover, the Iranian regime has shown blatant disregard for the Vienna Convention and its guarantee of protection for diplomatic personnel. Under the circumstances, Canada can no longer maintain a diplomatic presence in Iran. Our diplomats serve Canada as civilians, and their safety is our number one priority.

“Diplomatic relations between Canada and Iran have been suspended. All Canadian diplomatic staff have left Iran, and Iranian diplomats in Ottawa have been instructed to leave within five days.

Der Schritt ist konsequent, wenn man bedenkt, dass die Diplomatie gegenüber Teheran in den letzten Jahren absolut nichts genützt hat.

Zumindest im Falle Mario Draghis wundert es mich nicht weiter, dass auch er aussieht wie ein Gangster aus der Serie Sopranos.

Nun ist es eingetroffen. Gegen den Willen desjenigen, der die Zeche zahlen soll, hat die Europäische Zentralbank gegen ihre eigenen Statuten beschlossen,  die vermögenden Europäer zu enteignen und dem  deutschen Steuerzahler das Risiko der schlechten Bonität der anderen Länder aufzubürden. Seit mehr als fünf Jahren reiht sich diese Entscheidung in die sich stets beschleunigende Interventionsspirale, in der eine Intervention die nächste bedingt und die Interventionen immer schneller werden, bis die Blase platzt.  Read the rest of this entry »

Ich schaue keine politischen Talk-Shows mehr. Um den Gehalt mitzubekommen reicht meist die Kritik in der Online-Presse. Heute offenbart Frank Lübberdings seine  sozialdemokratische Sicht auf die Welt, macht einen Kardinalfehler und entmündigt das Individuum: Read the rest of this entry »

Wirklich wichtig jedoch ist etwas anderes: Finden wir heute bessere Antworten als vor 40 Jahren? Dass wir nun gemeinsam mit Gästen aus Israel der Opfer vom 5. September gedenken, ist immerhin ein richtiges Signal. Die Toten und ihre Angehörigen verdienen Mitgefühl und Solidarität. Ein Persilschein für Israels Politik ist damit nicht verbunden. Aber Terroristen sind Terroristen. Berechtigte Anliegen der Palästinenser ändern daran nichts.

Hätte der Kommentator der Badischen Zeitung so auf ein Attentat der baskischen ETA auf die spanische oder der irischen IRA auf die Britische Mannschaft reflektiert? Wohl kaum.

Read the rest of this entry »

Der Deutschlandfunk-Reporter konnte gerade noch an sich halten. Ausgerechnet in der “Westbank” betrieben jüdische Siedler ein Anti-Terror-Camp, wo selbst fünfjährigen Mädchen Schiessunterricht erteilt wird. Was in den “besetzten Gebieten” unter Selbstverteidigung firmiert, dürfte doch hier wohl fehl am Platz sein: Es handelte sich zwar um Juden, aber um amerikanische Touristen, die sich von israelischen Ex-Soldaten unterweisen lassen.  Read the rest of this entry »

Ursula von der Leyen ruiniert den Staat. Nach Eltern- und Betreuungsgeld, die auf ihre Kappe gehen, macht sie nun die armen Alten zum Objekt ihrer Begierde. Und rechnet vor, was die meisten ohnehin schon wissen: Von der Rentenversicherung werden sie nichts mehr haben. Da hilft auch die Zusatzrente nichts.  Read the rest of this entry »

“Sind Sie zufrieden” fragt der leitende Polizeibeamte die Initiatorin des Facebook-Kippa-Flashmobs Sarah Nurit. Die Beamten hatten sich zuerst sehr distanziert gezeigt und später der fröhlichen Ansammlung von alten und jungen Menschen, von denen auffällig viele selbstbewußt mit einer Kippa über den Kudamm schlenderten, gerne den Weg geebnet. Die Menge war immerhin so groß, dass Hernyk M. Broder mir darin nicht auffiel. An der zweiten Kreuzung schon stellte sich ein Polizist auf die Strasse, um die bei grüner Ampel aufgeregt hupenden Autos zu besänftigen, an der dritten stellte sich der Mannschaftsbus mit blitzendem Blaulicht schützend vor die Teilnehmer des Shabbat-Sparziergangs, während sich die Leute geschwätzig unterhielten und den verwirrten Gesichtern in den Biertempeln ein fröhliches Schabbat Schalom entgegenschleuderten. Der dpa-Reporter, der allseits zitiert wird, machte aus dem fröhlichen Ausflug einen Trauermarsch und die selbstbewussten Juden zum multiplen Opfer der ekligen Schläger, die am Dienstag einen Rabbiner schwer verletzt hatten. Und verdrehte den Auftritt mündiger Bürger zu einem Zug der Opferlämmer.  Read the rest of this entry »