Nun ist es eingetroffen. Gegen den Willen desjenigen, der die Zeche zahlen soll, hat die Europäische Zentralbank gegen ihre eigenen Statuten beschlossen,  die vermögenden Europäer zu enteignen und dem  deutschen Steuerzahler das Risiko der schlechten Bonität der anderen Länder aufzubürden. Seit mehr als fünf Jahren reiht sich diese Entscheidung in die sich stets beschleunigende Interventionsspirale, in der eine Intervention die nächste bedingt und die Interventionen immer schneller werden, bis die Blase platzt. 

Mit der Entscheidung der Europäischen Zentralbank, mit der Notenpresse Staaten zu finanzieren, hat sie das Ende der gemeinsamen Währung besiegelt. Sie schüttet Öl in das Feuer oder löscht das Feuer unter Inkaufnahme eines viel größeren Wasserschadens.

Die handelnde Klasse verhält sich wie ein Arzt, der einen aggressiv wachsenden und bösartigen Tumor mit Schmerzmitteln betäubt, statt die notwendige und komplizierte Operation mit anschließender Chemotherapie anzugehen.

Das dramatische an der Angelegenheit: Es wird uns alle treffen. Alle.