Ursula von der Leyen ruiniert den Staat. Nach Eltern- und Betreuungsgeld, die auf ihre Kappe gehen, macht sie nun die armen Alten zum Objekt ihrer Begierde. Und rechnet vor, was die meisten ohnehin schon wissen: Von der Rentenversicherung werden sie nichts mehr haben. Da hilft auch die Zusatzrente nichts. 

Die Frau hat die Technik der Sozialstaatsmafia verinnerlicht. Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft. Vermeintlich. Woher das Geld dafür kommen soll, sagt von der Leyen nicht. Dabei ist die Wahrheit ganz einfach:

Wer noch arbeiten kann, sollte das tun. So lange er kann und so der Allgemeinheit nicht auf der Tasche liegen. Da soll nicht von der Leyens Bruder im Geiste, Kurt Beck, mit dem berühmten Dachdecker kommen. Der kann sich ja auch noch nützlich machen, wenn er im Büro arbeitet oder das Lager verwaltet.

Dabei ist die gesetzliche Rente ja nicht das einzige Einkommen im Alter, gerade bei der vermeintlich von Armut bedrohten Mittelschicht: Viele haben ein Einfamilienhaus oder eine Eigentumswohnung, wo sie im Alter mietfrei wohnen. Und meist eine Lebensversicherung. Gerade bei den “Geringverdienern” ist oft die Regel, dass in einem Haushalt mehrere Einkommen erzielt werden. Und damit entstehen dann auch mehrere Rentenansprüche. Oft – bei fast jedem Mittelständler – gibt es auch noch eine Betriebsrente. Und in Generation drei nach dem letzten Krieg wird auch viel vererbt. Gerade auch im Mittelstand.

Daneben hat der CDU-Kollege von Zensursula Jens Spahn völlig Recht: eine steuerfinanzierte, existenzsichernde Grundrente und der Rest ist Privatsache. Von der Leyen sollte sich nicht kümmern. Sondern allenfalls den Leuten vorhalten, dass sie sich kümmern.  So erweist sich die patente Frau Doktor als die späte Rache des Norbert Blüm.