Schon wieder hat das Finanzministerium von NRW eine CD mit gestohlenen Daten für 3,5 Mio. € gekauft und sich mit den vermeintlichen Verbrechern gemein gemacht, die man dafür abkassiert hat. Die zuständigen Steuerfahnder werden zu Recht mittlerweile in der Schweiz mit Haftbefehl gesucht. Dass der Rechtsbruch wiederholt wird, macht es nicht besser. In jedem gewöhnlichen Strafverfahren werden Beweismittel, die sich der Staat illegal beschafft hat, nicht einmal ignoriert. Das gilt nur dann nicht, wenn die sozialdemokratischen Neidministern, den “Vermögenden” an die Tasche wollen.  

Wie kriminell die vermeintlichen Steuersünder sind, ist dabei noch gar nicht sicher. Die meisten haben lediglich versteuertes Vermögen außer Landes gebracht, nicht zuletzt aus Sicherheitsgründen. Lediglich die Verzinsung wäre also ein hinterzogenes Einkommen. Und mit der Quellenbesteuerung zwischen 21 und 41%, die das Doppelbesteuerungsabkommen mit der Schweiz vorsah, hätte man den selben Reibach ohne Reichenhatz auch haben können. Und ohne sich aufzuführen, wie ein gewöhnlicher Straßenräuber.