Den Vorschlag des “renommierten” Think Tanks DIW zur Teilenteignung deutscher Bürger darf man getrost als Testballon auffassen. In den Kommentarspalten von ZEIT und SZ geifert sich der rotgrüne Mob schon mal warm. Ihnen ist nicht klar, dass sie die nächsten sein werden. Dank des Marsches durch die Institutionen haben sich bei den linksbürgerlichen Eliten schließlich eine Menge Vermögenswerte angesammelt – auch die wird unser nimmersatter Leviathan irgendwann haben wollen. Doch das ist nicht der einzige Denkfehler der Etatistengroupies. 

Abgesehen davon, dass ein solches Finanzierungsmodell vermutlich verfassungswidrig und mit großer Wahrscheinlichkeit unwirtschaftlich wäre, würden mit dem so erpressten Geld ohnehin nur Symptome bekämpft. Die aktuelle Euroretterei ist lediglich der Tropfen, der das randvolle Schuldenfass zum Überlaufen bringt. Der deutsche Staat lebt seit Jahr und Tag über seine Verhältnisse. Wer dauernd mehr ausgibt als er einnimmt, der geht pleite, das weiß jeder Hausfrau. Da helfen auch ein paar zusätzliche Milliarden nicht wirklich weiter. Vielmehr bräuchte es Politiker, die sich daran machen den Haushalt zu konsolidieren, anstatt unter dem Deckmäntelchen der „sozialen Gerechtigkeit“ an der Umverteilungsspirale zu drehen. Stattdessen schmeißt unsere Regierung unverdrossen mit Wohltaten um sich – siehe  Betreuungsgeld – und spielt sich auf EU-Ebene als Retter sämtlicher maroder Banken zwischen Athen und Madrid auf.

Wer diesen Betrügern noch mehr Geld zur Verfügung stellt, der macht sich mitschuldig an der Aufrechterhaltung ihres fiskalischen Schneeballsystems. Am Ende werden die Zwangsabgaben vermögender Deutscher vorübergehend die Löcher in den Kassen der PIIGS-Staaten stopfen, wo man noch weniger  als hier zu Lande in der Lage ist, Ausgaben und Einnahmen  in ein vernünftiges Verhältnis zu einander zu setzen. Am großen Knall wird das nichts ändern. Aber je länger der Zusammenbruch der vereinigten Kleptokratien von Europa hinausgezögert wird, desto größer wird der Schaden sein.  Das ist das Gegenteil von sozialer Gerechtigkeit und es ist auch kein Dienst an den Otto-Normal-Steuerzahlern des Euroraumes, denn die Rechnung für die riesige Schuldensause wird so oder so bei ihnen landen. Asozialer und ungerechter geht es kaum.

PS: Wer hätte das gedacht. SPON sieht es fast genauso und auch Marc Beise von der SZ traut sich ein bisschen aus der Deckung.