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Marc Pitzke spielt Enthüllungsreporter und klagt die amerikanischen Medien an, sich mit Syriens Diktator Assad ins Bett gelegt zu haben. Leider vergisst der antiamerikanische Chef-Propagandist der Spiegel-Medien dabei, sich an einen Jubel-Artikel zu erinnern, den er vor einigen Jahren über die Reise Nancy Pelosis nach Syrien geschrieben hat.

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Despektierlich nahm die westdeutsche Öffentlichkeit die Rede Ronald Reagans auf, in der er von Gorbatschow verlangte, die Mauer nieder zu reißen. Keine zwei Jahre später erledigten das die Ostdeutschen selbst und die Russen hatten nicht mehr genug Sprit in den Panzern, um von der Kaserne bis zur Mauer zu kommen. Reagan hatte Recht. Er war nicht nur ein Visionär, sondern ein Mann mit Mut, der sein Land saniert hatte und die Russen niedergerüstet. Frieden schaffen mit immer mehr Waffen.  Read the rest of this entry »

Und hier der Versuch des verlogenen Schmierlappens Daniel Bax, Najafi ein “Ja, ich bin selbst schuld” zu entlocken.

Was wir brauchen, ist der Binnenmarkt. Offene Grenzen, Niederlassungsfreiheit, keine Zölle und wenige gemeinsame Standards. Den Rest machen wir selbst. Denn wir fahren eigentlich gerne nach Griehenland in Urlaub, essen französischen Käse und trinken italienischen Wein. Automobile sind schon längst europäisch, wenn man sie auf ihre Einzelteile zerlegt. Der Mini etwa wurde in Teilen in München entwickelt, seine Motoren stammen aus Frankreich und er wird in Großbritannien gebaut – dabei kommen Komponenten, Maschinen und Anlagen, Microchips und Getriebe, Sitzpolster und Elektromotoren aus der ganzen Welt zum Einsatz. Ein Symbol dafür, dass die reale Welt ein Europa lebt, das eine 27-köpfige Bürokraten-Kommission und ihren permanenten Anspruch auf Intervention in das individuellen Lebensverhältnisse vom CO²-Verbrauch bis zur Energiesparlampe nicht braucht.  Read the rest of this entry »

Auf eine Steuer mehr kommt es auch nicht mehr an. Das hat sich Merkel gedacht, als sie Schäuble mal wieder beauftragte, die Weicheier von der FDP vorzuführen. Nun ist die Finanzmarkttransaktionssteuer beschlossene Sache und der neue Deutsche Bank Chef Jain wird den Rest des Investment-Bankings und des Börsenhandels, der noch nicht in London ist, an den britischen Finanzplatz holen. Wenn nicht gleich nach New York oder Singapur. Zürich ginge auch noch.  Read the rest of this entry »

Daniel Hannan und Marc Oliver Hartwich über den Zustand der EU.

Angesichts der Äußerungen des Bundespräsidenten, die Energiewende werde mit Planwirtschaft und Subventionen nicht gelingen, gerät die Öko-Lobby in Panik. Denn mit Wettbewerb und Marktwirtschaft würde der ganze ökologisch-militärische Komplex sang- und klanglos untergehen.  Read the rest of this entry »

Seit 2007 haben wir eine andauernde Wirtschafts- und Finanzkrise, vor deren schlimmsten Auswirklungen die Deutschen durch das Wachstum der Schwellenländer in Südostasien bewahrt werden, vor allem weil wir wettbewerbsfähige Produkte haben, die es so woanders gar nicht zu kaufen gibt. Mit der Politik der derzeitigen oder vorherigen Regierungen hat das wenig zu tun. Wir Deutschen halsen uns aber noch zusätzlich eine Energie”-Wende” auf, die die vielleicht gerade durch die “Agenda 2010” gewonnenen Vorteile in jedem Fall wieder preisgibt.  Read the rest of this entry »

Dass der Spiegel unter seinem Eigentümer, dem Erben Augstein, zur veritablen Neuauflage  des “Stürmer” entwickeln könnte, war bisher selbst vom übelsten Kritiker nicht angenommen werden. Was Jakob Walser aber heute in seiner Kolumne bei SPON absondern darf, übersteigt selbst das Geseiere seiner Halbschwester Franziska und das Schlußstrichgeschwafel seines leiblichen Vaters. Es ist mehr als nur ein Indiz für den klammheimlichen Antisemitismus, den Leute wie Jakob der Lügner hoffähig machen.

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Während man in den Talk-Shows über das Betreuungsgeld für bildungsferne Familien streitet, fehlen ein paar 10.000 Erzieher für die Kindergartengarantie. Die Lücke will die Zweitmutter der Nation, Zensursula von der Leyen patent mit Hartz IV – Empfängern schließen.  Das alles macht deutlich, dass wir im Bildungssystem mehr Selbstbestimmung und mehr Wettbewerb und weniger bemutternde Sozialdemokratie brauchen. Gefragt ist mehr Qualität und nicht mehr Geld.  Read the rest of this entry »

Eine der schönsten Abfahrten ist die Grande Motte in Lac de Tignes. Aber der Arlberg ist auch nicht ohne. In Wolkenstein gibt es dafür Tiroler und italienische Küche satt, wie man sie sonst nur auf einer Piazza in Rom am besten an einem lauen Sommerabend zu Straßenmusik genießt. Daran erinnert die Rennaissance- Markthalle auf dem prächtigen Platz in Krakau. Die Altstadt Talinns erinnert genauso an die erste  EU, die Hanse, wie die Backsteingotik Stralsunds oder Wismars. Fisch in Kopenhagen ist ein Gedicht. Und am späten morgen bis zum mittäglichen Abwinken in Belgravior die Bloody Mary zu genießen, versprüht dieselbe Lebensqualität wie das Indische Restaurant in Glasgow. Nicht zu vergessen: der überbackene Hummer oder die Austern auf dem Grand Place in Brüssel. Das ist Europa: Nicht die Bürokratie ein paar Strassen weiter.  Read the rest of this entry »

Wäre eine Transfergesellschaft gegründet worden (die die FDP verhindert hatte), wäre Schlecker für einen Investor attraktiver gewesen, behauptet die Antsrätin im Mecklenburg-Vorpommerschen Finanzministerium a.D. und derzeitige stellvertretende SPD-Vorsitzende und Arbeitsministerin des durch Vollbeschäftigung bisher nicht aufgefallenen Landes Mecklenburg-Vorpommern entweder wider besseren Wissens oder bar jeder Fachkenntnis. Beides wären eigentlich veritable Gründe, um das Ministerbüro wider mit der Amtsstube zu vertauschen. Denn die vermeintlichen 4.400 Kündigungsschutzklagen gehen einen etwaigen Käufer gar nichts an. Die Ansammlung an angemieteten Ladenlokalen und Lägern fand aus anderen Gründen keinen Käufer: Das Geschäftsmodell funktioniert nicht mehr. Die Läden sind zu klein und zu teuer.   Read the rest of this entry »

60 Mio. € will Frank Bsirske für Schlecker. Nicht etwa für eine Sanierung. Sondern für die Deckung der laufenden Verluste. Erwirtschaftet auch von den braven Kassiererinnen von DM, Rossmann und Müller. Die Einzelhändler, die einst ihre Drogerien in den Vorstadtstraßen zusperren mussten, als die Discounter kamen, sind wahrscheinlich schon in Rente. Dass Bsirske jetzt wieder für das Transfergesellschafts-Projekt einer DGB-Tochter wirbt, wundert kaum. Und Kurt Beck wird wahrscheinlich auch wieder die ganze Nacht telefonieren für die Schlecker-Frauen. Auch wenn es ihm nichts mehr nützt. Die Seinen sind ihn leid.  Read the rest of this entry »