Treue Leser wissen, dass wir auf diesem Blog das Voranschreiten des großen Energiewendesprungs nach vorn von Anfang an mit unerschütterlicher Zuversicht begleitet haben. Nach und nach treten jetzt die Voraussagen, die wir und andere kritische Geister getroffen haben, ein: Einkommensschwache Bürger können sich den durch staatliche Subventions- und Interventionspolitik verteuerten Strom nicht mehr so richtig leisten. Told you so.

Das geht natürlich gar nicht findet Renate Künast, deren Partei eine erhebliche Mitschuld an der horrenden Subventionen für die „erneuerbaren Energien“ trägt, und fordert deswegen – Na?

Klaro, noch mehr Subventionen, „neue Preismodelle für Strom“ nennt sie das.

In dieselbe Kerbe schlägt auch Berufsumverteilerin Ulrike Mascher vom Sozialverband VdK: „Wir brauchen gesetzlich festgelegte und für alle Stromerzeuger verbindliche Sozialtarife bei den Strompreisen”.

Frei nach Bertolt Brecht: Ja, beschließe nur eine Subvention, Sei ein großes Licht. Und beschließe dann noch ‘ne zweite Subvention, Geh’ n tun sie beide nicht.

Was sagt eigentlich unser neuer Umweltminister Altmaier dazu?

Na was wohl: “Strom darf nicht zum Luxusgut werden. Der Staat ist da gefordert, Hilfen anzubieten”

Genau! Wer, wenn nicht der Staat, der durch seine Subventioniererei und den völlig überhasteten Atomausstieg die Misere erst geschaffen hat, wäre besser dazu geeignet, das Problem zu lösen – und zwar dadurch, dass er noch mehr von dem macht, was ursprünglich das ganze Schlamassel  verursacht hat.

Ein Zeit Online Leser hat ein schönes Bild für diese Art der Politik gefunden:

 

 

 

Interventionsspirale, anyone?