Während man in den Talk-Shows über das Betreuungsgeld für bildungsferne Familien streitet, fehlen ein paar 10.000 Erzieher für die Kindergartengarantie. Die Lücke will die Zweitmutter der Nation, Zensursula von der Leyen patent mit Hartz IV – Empfängern schließen.  Das alles macht deutlich, dass wir im Bildungssystem mehr Selbstbestimmung und mehr Wettbewerb und weniger bemutternde Sozialdemokratie brauchen. Gefragt ist mehr Qualität und nicht mehr Geld. 

Wie Kinder gebildet und erzogen werden, ist Sache der Eltern. Das scheint in der gegenwärtigen Diskussion gerade aus dem Blickfeld zu geraten. Stattdessen will man 39% der Vorschulkinder in die Kita zwingen, wie einst in den Betriebskindergarten des Volkseigenen Betriebes. Schließlich ist nur die Mutti, die auch noch arbeitet, eine gute. Sie erhöht die Erwerbsquote und schließt das Rentenloch mit ihren Sozialversicherungsbeiträgen. Schließlich nimmt der Staat auch schon dem Normalverdiener 50% seines Einkommens, um es ihm dann generös durch subventionierte KITA-Plätze abzüglich der Bürokratiekosten teilweise zweckgebunden zurück zu erstatten.

Dort werden die Jüngsten dann meist von Erzieherinnen betreut, die in Sprach- und Bewegungsfähigkeit ihren Zöglingen nur geringfügig überlegen sind. Sie sind vom Bildungsauftrag heillos überfordert. Ein studierter Hartz-IV Empfänger könnte hier geradezu die Kompetenz vervielfachen. Und mehr Männer in der Gruppe könnten das Matriarchat, in denen die Kleinen mindestens bis zum Ende der Grundschule aufwachsen, frühzeitig beenden. Wer wie ich, das Bildungssystem zweifach durchlaufen hat ( als Opfer und als Vater), weiß, dass auch hier die Qualität nicht Ergebnis eines geplanten Verfahrens sind, sondern rein abhängig vom Zufall, an motivierte und auch noch fähige Pädagogen zu geraten.

Das staatliche Bildungssystem ist bürokratisch organisiert. Es herrscht die Schulpflicht, die aus Kindern und Jugendlichen Objekte der Verwaltung macht, die sich in die herrschende Landschaft einzufügen haben.

Es herrscht kein Recht auf Bildung, das garantiert und wahrgenommen werden kann. Eine handvoll Familien, die ihr Leben nicht in den Griff bekommen, wird zum Vorwand genommen, in die Rechte der Familie Otto Normalverbraucher einzugreifen.

Stattdessen führt der ideologische Standesdünkel der Sozialdemokratie dazu, dass die Krankenschwester mit ihren Steuern den Studienplatz des Chefarztsohns mit finanziert.

Die Lösung des Dilemmas ist recht einfach: Entstaatlichung der Bildungsindustrie, Einführung von Bildungsschecks, die Bildung bis zum 16. Lebensjahr kostenlos machen. Danach gibt es Bildungswechsel: Die Gesellschaft finanziert aber erhält den Aufwand im Erfolgsfall zurück. Einheitliche Bildungstests und die Veröffentlichung der anonymisierten Ergebnisse je Schule und Jahrgang schaffen Transparenz. Ganz einfach.

Dann kann Uschi sich auch wieder um ihre Familie kümmern.