Bizarr: Eine aus Aserbaidschan stammende Familie wollte ihre Namen eindeutschen und nun wurde ihr das von einem Gericht in Göttingen ganz einfach verboten:

“Die Vor- und Nachnamen der Eltern und ihrer Kinder heben sie nach Ansicht des Gerichts nicht aus der Mehrzahl der in Deutschland lebenden Menschen ausländischen Namens heraus.

Die Schreibweise sei nicht besonders schwierig und auch sonst böten die Namen keinen Anlass für besondere Belastungen, etwa durch Wortspiele. Auch dass die Kinder Vornamen mit Bezug zum moslemischen Glauben trügen, sei kein großes Problem, weil andere damit nicht unbedingt eine aktive Glaubensausübung verbänden.”

Na und? Was geht es einen deutschen Richter an, wie Herr oder Frau XYZ heißen? Um das hochheilige Namensrecht zu schützen, wäre es vielleicht eine gute Idee, wenn jedes Neugeborene zukünftig nur noch von einem Richter benannt wird.

Update: Im angelsächsischen Raum sieht man die Sache mit den Namen sehr viel gelassener!