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Der Bundespräsident hat reiche Freunde. Und die tun ihm gelegentlich einen Gefallen. In diesem Fall hat die Gattin eines Schmuckhändlers dem damaligen Ministerpräsidenten Christian Wulff 500.000 € zu einem marktüblichen Zins von 4% geliehen, damit der frisch Geschiedene sich mit seiner noch frischer Angetrauten ein ziemlich spießiges Eigenheim in Großburgwedel kaufen konnte. Weder die Gattin noch der Schmuckhändler hatten davon einen Vorteil außer der Tatsache zu erwarten, gelegentlich wie andere Hofschranzen auch auf den überflüssigen Auslandsreisen des MPs  auf eigene Kosten mit zu reisen. Sieht man mal davon ab, dass Anfang 2008 4% Zinsen eine ziemlich gute Rendite war.

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“Ultimately, however, there was no option but to stake out a radically different position from the direction in which most of the Community seemed intent on going, to raise the flag of national sovereignty, free trade and free enterprise — and fight. Isolated I might be in the European Community — but taking the wider perspective, the federalists were the real isolationists, clinging grimly to a half-Europe when Europe as a whole was being liberated; toying with protectionism when truly global markets were emerging; obsessed with schemes of centralization when the greatest attempt at centralization — the Soviet Union — was on the point of collapse.

Gefunden bei Benny Peiser auf der Achse.

Vor einer Woche erschoss ein Vater seine 13-Jährige Tochter nur, weil sie nicht mit ihm nach Hause kommen wollte. Sie mag gute Gründe gehabt haben. Schnell war vom Migrationshintergrund der Familie der Rede und die Vermutung des Ehrenmordes stand im Raum. Die Familie stammt aus dem Irak. Und doch handelt es sich nicht um Muslime. Sondern um die Religionsgemeinschaft der Jesiden, die hierzulande eigentlich seit Karl May (“durch´s wilde Kurdistan”) bekannt sein sollten. Und der Zentralrat der Jesiden, der vorgibt die rund 60.000 Angehörigen seiner Religion zu vertreten, nannte den Mord einen Mord. Und distanzierte sich aufs schärfste. Read the rest of this entry »

Das ist an Absurdität nicht mehr zu überbieten: Wer heute am Kapitalmarkt eine kurzfristige griechische Staatsanleihe für 40 € kauft, erhält Mitte März eine Rückzahlung von 100. Das nenne ich mal ein gutes Geschäft. Die FAZ hat ausgerechnet, dass das eine jährliche Rendite von 3800 Prozent ergibt. Staatlich garantiert durch Rettungsschirm und EU-Beschluss. Absurd.
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Je näher das Ende des Mitgliederentscheides wird, desto merkwürdiger wird die Parteispitze. Jetzt sorgt sich Jung-Gesundheitsminister Bahr in der WELT um seine Pfründe und sieht bei Annahme des Mitgliederentscheides die Koalition in Gefahr. Viele Unterstützer Frank Schäfflers wollten eine andere FDP. Eins ist aber sicher: Diese FDP will so auch keiner mehr. Read the rest of this entry »

Wie ist es sonst zu erklären, dass der hochbezahlte Herr Abgeordnete genug Zeit findet, um mit Hilfe seiner debilen Facebook-Sekte irgendwelche Kampagnen gegen Bloggerinnen zu führen? Herr Polenz kann sich über mangelnde Arbeit neben seinem Bundestagsmandat nicht beklagen, aber vielleicht sollte er sich doch mehr um seine Aufgaben im Bundestag kümmern oder er sucht sich endlich einen richtigen Job, damit seine kleinen Freizeitvergnügen nicht mehr von der Allgemeinheit subventioniert werden müssen!

Nachtrag: Und so sieht das Ergebnis in Jennifers Kommentarbereich aus:

“Unter HItler hätten Sie FRau Pyka eine steile Karriere gemacht!”

“Wir haben Polenz, rechtsradikale Judenschlampen wie dich brauchen wir hier in Deutschland nicht!”

“Heute schon mal in den Spiegel geschaut? Mach mal. Du hast zwar ein hübsches Gesicht, aber vielleicht sieht das morgen anders aus. Grün, Blau oder mit Säure verätzt zum Beispiel.”

Gute Arbeit, Herr Abgeordneter!

Deutsche Politiker wünschen sich die Vereinigten Staaten von Europa und achten dabei nicht auf die simple Tatsache, dass diese franko-teutonische Idee in einigen europäischen Ländern vielleicht gar nicht so gut ankommt. Zumindest mit den Briten und den Schweden wird ein Superstaat kaum durchsetzbar sein. Und die Inselnation hat gestern schon einmal den Anfang gemacht. Read the rest of this entry »

“Doch während eine Beschimpfung als schlechter Deutscher heute relativ selten ist, müssen sich sehr viele als schlechte Europäer beschimpfen lassen, die Kritik an der Delegierung von Kompetenzen nach Brüssel oder an Institutionen übern, die völlig falsche Anreize setzen – Anreize zum Leben auf Kosten anderer. Doch das ist falsch auf allen Ebenen – von der individuellen bis zur europäischen.”

Knapp und präzise beschrieben beim Antibürokratieteam.

Die Gespenster von Finanzmarktregulierung und Transaktionssteuer geistern durch Europa. Ersteres suggeriert, dass der Staat über mehr Wissen verfügen würde als alle Marktteilnehmer zusammen. Was natürlich vollständiger Quatsch ist. Und letzteres soll Geld in die Staatskasse spülen. Tut es aber auch nicht. Weil Regulierung und Steuer ein einziges Standortförderprogramm sind. Für Singapur und Hongkong. Nicht für Frankfurt oder London. Und weil der britische Premier das weiss, verhindert er es. Ihm sei gedankt.

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Während der syrische “Präsident” im Fernseh-Interview wahlweise die UN oder die Türkei für die von ihm verantworteten Massaker verantwortlich macht, warnt Hisbollah-Chef Nasrallah die syrische Opposition. Die Allianz mit Assad und den friedliebenden Iranern ist in Gefahr und das würde den Raketennachschub aus Teheran auf dem Landweg doch erheblich erschweren, jetzt wo man sich weniger darauf konzentriert die eigene Verwicklung in den Mord am gewählten libanesischen Präsidenten zu verschleiern sondern stattdessen die frisch gelieferten Raketen zum Abschuss nach Israel nicht nur freigegeben hat.  Read the rest of this entry »

Jetzt muss auch unsere gute alte Bundesrepublik um ihr Triple A bangen und befürchten in Zukunft höhere Zinsen fürchten. Wenn das überrascht, der muss von dem Geschwafel von Rettungssschirmen, Ansteckungsgefahren und Brandmauern schon vollständig benebelt sein. Wir haften längst für alle Staatsschulden des EURO-Raums. Und dass die siebzehn Staaten alle diese Schulden zurück zahlen können, es handelt sich ja nur um mindestens 6 Billionen €, wird halt nicht wahrscheinlicher.  Read the rest of this entry »

Mit Drohkulissen versucht der Stellvertretende Vorsitzende der FDP-Bundestagsfraktion die Parteibasis auf den Kurs des Vorstands zu zwingen. Würde die FDP dem Schäffler-Antrag zustimmen, wäre die Koalition zu Ende und es gäbe nach einer kurzen großen Koalition Neuwahlen. Und das wäre ja entsetzlich bei den jetzigen Umfragewerten. Da müsste Herr Wissing ja wieder einer ordentlichen Arbeit nachgehen.Angst war noch nie ein guter Ratgeber. Und wer nur regiert, um zu regieren, wird abgestraft. Wissings Argument zeigt, wer das Problem ist und wer die Lösung. Und das Szenario ist absurd.  Read the rest of this entry »

Raheem Kassam von der ausgezeichneten Internetseite The Commentator hat vor einem Monat die “Occupy-Aktivisten” vor der St. Pauls-Kathedrale in London besucht.

Im Gegensatz zur CDU-Chefin wolle die SPD keine „marktkonforme Demokratie“, sagte Gabriel und betonte unter dem Beifall der rund 500 Delegierten: „Wir wollen einen demokratiekonformen Markt.“

Und was ist hier mit “Demokratie” gemeint? Keine Abstimmung, sondern Staat und Partei.

Und dann noch etwas der Marke “Stand-Up”:

Die Idee des Liberalismus sei „zu wichtig, um sie einfach aufzugeben, nur weil die FDP sie aufgegeben hat“, sagte Gabriel. „Bei uns hat sie ihre neue Heimat.“

Dass die FDP mit dem Liberalismus nicht mehr viel am Hut hat, mag stimmen, aber dass dessen neue Heimat nun ausgerechnet die SPD sein soll, kann der frühere Pop-Beauftragte jemandem erzählen, der sich den Hut mit der Gabel aufsetzt.