Wenn dieser Kerl der “Hoffnungsträger der Generation Occupy” sein soll, dann werden es doch Merkel, Obama und Sarkozy sein, die den freien Markt zu Grabe tragen. Eine kurze Zusammenfassung des Artikels von “Wirtschaftsredakteur” Stefan Schultz über Occupy-Organisator Wolfram Siener:

“Man kauft ihm die Rolle des Revolutionsführers gerne ab. Weil seine Wut ehrlich wirkt. […] “Es geht um direkte Demokratie”, sagt er, “darum, dass die Bürger sich das Wirtschaftssystem nach ihren Vorstellungen formen und nicht umgekehrt.”  […] Globalisierung und Kapitalismus seien nicht per se schlecht; sie seien nur ausgeartet.  […] Siener hat früh angefangen, sich für Politik zu interessieren, ungefähr mit 13. “Dann habe ich gelernt, dass die Wirtschaft die Politik steuert und mich dafür interessiert. Danach, dass die Banken die Wirtschaft steuern; da habe ich mich dafür interessiert.” […] Mit 17 brach er die Schule ab und reiste nach Finnland. […] Einige seiner Vorfahren sind finnisch. Daher spricht er die Sprache ganz gut. Meistens aber sprach er in Finnland Englisch. Viele Abende saß er in einer Billardkneipe mit Intellektuellen und Kapitalismuskritikern zusammen, diskutierte die Probleme der Welt […] Siener glaubt, man müsse den Bürgern nur eine wirkliche Chance geben – und sie würden ein anderes System wählen. […] “Wir leben in einer Welt ohne Empathie”, sagt Siener. “Viele streben nur Selbstverwirklichung an, alles andere zählt nicht.” […] Wir hätten alles und könnten autark leben.

Ohne Worte.