Ok, George Soros ist kein Versager, der Mann hat es schon drauf, zum einen mit den Möglichkeiten des Geldes mehr Geld zu machen, um sich dann hinterher als verkappter Sozialist zu verkaufen. Der Mann kann es sich leisten. Aber sein neuester offener Brief, in dem die sofortige Rettung des Euro gefordert wird, glänzt mit Unterzeichnern, die über ein bemerkenswerte Chuzpe verfügen. Denn statt sich zu verkriechen und zu hoffen, dass die Öffentlichkeit einen vergisst, kommen jetzt all jene Gestalten zum Vorschein, die den Schuldenschlamassel zu verantworten haben und fordern ein Ende desselben. Mit dabei sind: Schuldenkönig und Gewerkschaftsbüttel Peter Bofinger, Schuldenminister und Maastrichtaushebler Hans Eichel, die italienischen bzw. belgischen Rekordschuldenmacher Massimo D’Alema und Guy Verhofstadt, die frühere Prodi-Handels- und Europaministerin Emma Bonino, der ehemalige spanische Währungskommissar (!) Pedro Solbes, seine sozialistische Exzellenz Javier Solana, der sich jahrelang völlig sinnfrei als EU-Außenminister aufspielen durfte und sich nie gefragt hat, wie all der Pomp finanziert werden soll.

All diese Figuren haben eines gemeinsam: Sie halten sich für “besorgte Europäer” und glauben, den Durchblick zu haben, obwohl sie jahrelang für die jetzigen Probleme gesorgt haben. Diese Leute haben nicht hausgehalten, sondern Schulden gemacht, diese Leute haben die Griechen durch die Aufnahme in den Euro zu den nützlichen Idioten der EU-Superstaatler gemacht, diese Leute haben kein Recht, dass man ihnen und ihren Überlegungen weiterhin sein Ohr leiht.