Die Palistinänser werden unterdrückt. Und schuld am stockenden Friedensprozess ist die israelische Regierung mit ihrer Siedlungspolitik. Nicht die Hamas, gegen die Israel nach Meinung der UNO eine Seeblockade errichten darf und die den israelischen Soldaten ohne jeden Grund seit fünf Jahren gefangen hält. Auch nicht, weil sie bereitwillig den Raketenbeschuss auf Israel zulässt und nicht wirksam gegen extremistische Araber vorgeht, die auf israelischem Staatsgebiet Terroranschläge verüben.

Asselborn betreibt im Deutschlandfunk propalistinensische Propaganda. Von dem enormen Wirtschaftswachstum in der Westbank, von den Villen und Palästen, die man von der israelischen Autobahn schon sehen kann, ist bei ihm keine Rede. Auch nicht von den Milliarden, die wir dem kleinen Völkchen alljährlich in den Rachen schieben.

Zwei Staaten sind auch keine Lösung. Denn mit der Anerkennung eines palästinensischen Staat wird die Fatah kein Gewaltmonopol errichten und dafür sorgen, dass Siedlerfamilien nicht länger hinterrücks ermordet werden können.  Es gibt dort nicht einmal eine gewählte Regierung sondern nur zwei Bürgerkriegsparteien, die das vermeintliche Staatsgebiet unter sich aufgeteilt haben.

Die Anerkennung Israels durch die Araber ist deshalb der erste Schritt, der zum Frieden führt.