Der Hoffnungsträger der europäischen Linksintellektuellen bekommt nichts in den Griff. Wenigstens ist in Vergessenheit geraten, dass er schon mal den Friedensnobelpreis bekommen hat. Wofür eigentlich? Nun ruiniert er die amerikanische Wirtschaft mit einem neuen Konjunkturprogramm. Das führt nicht nur zu mehr Inflation. Sondern es bringt auch die Arbeitslose nicht dauerhaft von der Strasse. 

Natürlich ist die Lage in den USA dramatischer als hierzulande. Und ein Teil des Konjunkturprogrammes lösen nur einen Investitionsstau in dem Land aus, in dem gelegentlich auch mal eine baufällige Autobahnbrücke zusammenkracht.

Trotzdem ist das Programm Populismus pur. Der keynesianistische Ansatz ist nicht nur verstaubt. Sondern wirkungslos. Das haben die vergleichbaren Versuche schon in den siebziger Jahren gezeigt. Nach zwei Krisenwellen und unendlichen Konjunkturprogrammen hatte man die Schulden gesteigert, die Inflation in die Höhe getrieben und rund 2 Mio. Arbeitslose. Die Aktionen erwiesen sich stets als Strohfeuer.

Dabei ist die Frage offen, mit welchen Luftbuchungen der Präsident die halbierte Lohnsteuer und das 100 Mrd. € “Investitionsprogramm” finanzieren will. Den Steuererhöhungen für “Besserverdienende”, die er gerade in´s Spiel bringt, werden die Republikaner nicht zustimmen. Da ist die Tea Party vor.

So bleibt nur der Weg in neue Schulden. Und die gefährdet langsam die Zahlungsfähigkeit, wenn die bösen amerikanischen Rating-Agenturen die USA abstrafen.

Ich hätte mir mal gewünscht, dass einer von denen, die eine ultimative Lobhudelei auf den smarten Präsidenten verfasst haben, mal ein kritisches Wort anlässlich der Konzeptionslosigkeit und des völligen Mißerfolgs seiner Administration vom Zaun gebrochen hätte.